Alles verwandelnde Erkenntnis
DER WEG DES GRALS | ERGÄNZUNGSTEXTE | 19. August 2024

Viele Menschen erwarten sehnsüchtig den bevorstehenden Anbruch von etwas Neuem
Sie warten ungeduldig auf den ersehnten Wandel, der Befreiung und eine grundlegende Verbesserung des Lebens auf dieser Erde bringen soll
Da die Menschen um sich herum viel Falsches im Leben sehen und alles den schlechten Einflüssen des gesellschaftlichen Aufruhrs unterworfen ist, wächst die Zahl der Ungeduldigen ständig
Aus ihren Reihen ertönt der immer lauter werdende Ruf nach einer Neuordnung der Dinge
Äußerlich scheint es so, als ob jene Menschen, die vom Verfall der Werte in der heutigen Welt sprechen, gleichzeitig diejenigen sind, die am besten auf das verheißene Morgengrauen einer neuen Zeit vorbereitet sind
In ihrer Erwartung von Veränderungen, die an sich wertvoll ist, verbirgt sich jedoch eine stille Forderung, die dies verhindert
Diese Forderung ist ein wesentliches Hindernis für das Kommen von etwas Neuem in ihr Leben und teilweise auch auf die ganze Erde
Es ist die Forderung, an dem bestehenden begrenzten Wissen über Gott und das Werk der Schöpfung festzuhalten, mit dem die genannten Menschen durch das Leben gehen
Dadurch, dass diese Forderung nach Bewahrung des Erkenntnisrückstandes neben dem großen Wunsch nach Veränderungen zum Besseren steht, schafft man ein unüberwindbares Hindernis für die Möglichkeit einer segensreichen Verbindung der genannten Menschen mit dem sich nähernden Kommen des Neuen
Die Verbindung kann nur durch geistige Erleuchtung kommen, die die Möglichkeit der Befreiung und des Aufstiegs in sich trägt
Wo kein Verlangen nach dieser Erleuchtung besteht, kann keine Veränderung stattfinden
Die Menschen glauben, dass sie ihre bisherige Art der Erkenntnis gerade dort bewahren können, wo in Wirklichkeit bereits die höchste Lebendigkeit im Empfinden und Denken herrschen sollte
Es geht hier um nichts anderes als um geistige Unbeweglichkeit
Es ist eine bequeme Zufriedenheit mit dem eigenen Zustand, mit dem die Mehrheit über das Leben nachdenkt
Die Einbildung, geistige Unbeweglichkeit in sich bewahren zu können, ist gerade die stille Forderung, die einerseits ein Missverständnis des Wirkens Gottes und andererseits die Eigenart des Verstandes widerspiegelt, denn die Unbeweglichkeit im Denken dieser Menschen besteht darin, dass sie sich den Anbruch einer neuen Zeit so vorstellen, dass alles mit der größten Rücksicht auf die eigene Ruhe und Bequemlichkeit geschieht, was damit zusammenhängt, dass der Verstand sich selbstgefällig einbildet, alles am besten zu wissen
Es ist verbunden mit dem Wunsch, dass das Neue endlich zur Gegenwart wird, während der Mensch, der nach diesem Neuen ruft, in vielerlei Hinsicht seiner bisherigen Einstellung zum Leben unberührt bleiben kann
Veränderung muss unter der Bedingung kommen, dass die Menschen, die sie erwarten, gleichzeitig bereit sind, alles an ihrer bisherigen Denk- und Handlungsweise zu ändern
Es herrscht die unausgesprochene Forderung, dass das Licht Verständnis dafür zeigen sollte, wie die Menschen in ihren vielen Denk- und Handlungsweisen sind
Vielen Menschen genügt es, zu erkennen, dass die bestehende Welt schlecht ist, und sie rufen fieberhaft nach der Ankunft einer besseren Welt
Schon dadurch betrachten sie sich als diejenigen, die weiter sind als andere, und dadurch als diejenigen, die für das Neue bereit sind
Allzu oft hören wir die Worte: „Ich bin einfach so, ich habe meine langjährigen Gewohnheiten verinnerlicht“
Wir können auch viele Seufzer hören: „Ach, ich bin ein kleiner Mensch, was kann ich dagegen tun? Ich fühle mich nicht als derjenige, der die Veränderungen herbeiführen kann. Lass jemand anderen kommen, jemand Stärkeren, der das alles tun wird“
Dies und vieles mehr wird als Entschuldigung für das Festhalten an der erlernten Denkweise angeführt, mit der man im Alltag träge an bestimmte Handlungsabläufe herangeht
Es werden auch oft Worte benutzt, die bestätigen sollen, dass die Menschen eigentlich unverdiente Opfer des gegenwärtigen gesellschaftlichen Geschehens auf der Erde sind
Die Mehrheit der Gesellschaft wird in diesen Behauptungen als Opfer nur einer kleinen Anzahl böser, der Dunkelheit dienender Individuen dargestellt, die diese Welt beherrschen
Es entsteht der Eindruck, dass alle guten Menschen von einer für sie unsichtbaren Macht versklavt sind, die über ihnen steht und ständig gegen ihre ansonsten sehr gute Lebensweise vorgeht
Das dient schon lange als gute Entschuldigung für jeden, der den Wunsch hat, als jemand wahrgenommen zu werden, der sich zwar nach etwas Besserem sehnt, aber selbst nichts dagegen tun kann
Es kann jedoch keine größere Selbsttäuschung geben als diese Vorstellung
Es gilt doch, dass sich die menschliche Gesellschaft als Ganzes notwendigerweise aus einzelnen menschlichen Geistern zusammensetzt
Das Innere eines jeden Menschen ist ein menschlicher Geistesfunke, der damit allen anderen Menschen gleichwertig ist
Jedem wurde also vom Schöpfer die gleiche Kraft zum Leben geschenkt wie allen anderen Bewohnern geistigen Ursprungs
Es gibt also keinen Stärkeren und keinen Schwächeren, was das menschengeistige Innere betrifft
Der Geistesfunke trägt große Fähigkeiten in sich, sich zu entfalten
Diese innere Kraft des Geistesfunkens ist jedoch noch unerkannt, denn es ist offensichtlich, dass sie von den Menschen im täglichen Leben bisher fast nie voll genutzt wurde
Es ist eine große Verheißung, dass dieser Funke des menschlichen Geistes die Fähigkeit hat, eine wirklich außergewöhnliche Wirkung auf seine Umgebung auszuüben, wenn das Licht ihn vollständig durchdringen kann
Das Strömen des Lichtes durch den Menschen ist an seine langfristig reine Grundhaltung gebunden
Der einzelne Mensch könnte dieser Erde also wundersame Stärkungen ungeahnten Ausmaßes vermitteln, wenn er nur zuerst den inneren Mut fände, sich ganz dem Licht zu verbinden
Das erfordert aber im gegenwärtigen Zustand der Menschen eine Regsamkeit, die das Gegenteil der bestehenden Unbeweglichkeit vieler ist
Veränderung ist für jeden möglich, wenn er nur wirklich will
Der Mut eines einzigen Menschen, seine Einstellung zum Leben ändern zu wollen, wirkt dann sofort weitreichend nicht nur für ihn selbst, sondern ein solches Bemühen ist auch eine ausgestrahlte Hilfe für viele andere Erdenmenschen
Das ist ein gesetzmäßiges Geschehen, das während der gesamten Bestehens dieser Erde unerschütterlich gilt
Die Kraft des inneren Strebens nach allumfassendem Guten wird heute jedoch nicht in dem Maße genutzt, wie es möglich und notwendig wäre
Wie in den vergangenen Jahrhunderten besteht die freiwillige geistige Bindung der Menschen fort
Das Einzige, was sich verändert hat, sind die äußeren irdischen Formen, die den Ergebnissen der verstandesmäßigen wissenschaftlichen Bemühungen der Menschen unterliegen
Viele Menschen leben also heute im Vergleich zu früheren Zeiten im Luxus, aber in ihrem Inneren sind sie genauso unfrei wie die damaligen Untertanen, die durch den Gedanken gefesselt waren, dass sie es sich nicht erlauben dürfen, anders zu empfinden und zu denken, als es ihr Herrscher will
In der gesamten Geschichte der Menschheit gab es nur sehr wenige, die sich dem innerlich widersetzen konnten, weil ihr Geist mit aller Kraft nach wahrer Freiheit verlangte
Unfreiheit gibt es nur dort, wo kein Wille zur eigenen Bewegung vorhanden ist, also wo eine gewisse Art von Lauheit und Trägheit zurückbleibt
Alles verharrt in den alten Mustern der irrigen Vorstellung, dass der Mensch auf der Erde ein wehrloses Opfer der bösen Kräfte sei
Dabei hat sich aus der Sicht der großen göttlichen Entwicklung in der Nachschöpfung auf der Erde nun alles verändert
Es gilt nicht mehr, dass die Dunkelheit die Oberhand hat, wie es vielleicht in den Zeiten der Fall war, als der Heilige Speer, der die Entwicklung des Geschehens in der Nachschöpfung bestimmt, in der Hand des Versuchers lag
Der gefallene Erzengel ist gefesselt
Der Speer befindet sich seit einiger Zeit in der von Gott Vater gesegneten Hand Parsifals
Es gibt also keine größere Macht als die, die als Hilfe von Gott durch die nahe Ausstrahlung des Parsifal-Strahls kommt
Jene, die trotz ihres Wissens um die Gralsbotschaft die fortdauernde Herrschaft des Bösen beklagen, nähren durch ihre Trägheit irrige Gedanken, welche die Welt der Kraft berauben, die zur Befreiung und Erneuerung derer notwendig ist, die noch einen frischen Hauch geistiger Freiheit ersehnen
Es ist falsch, sein Denken ständig hauptsächlich auf das zu richten, was als schlecht und böse wahrgenommen wird
Ein solches Verhalten steht im Widerspruch zu den helfenden Wirkungen des Lichts, das sich jenen neigt, die den Mut gefunden haben, ihre Sichtweise, ihr Leben und das Verständnis der gesamten irdischen Welt zu verändern
Es steht buchstäblich als Hindernis gegen die Entwicklung und den Fortschritt der heutigen Zeit
Dem Licht kann man nicht durch Gedanken der Furcht und des Misstrauens dienen
Es ist auch nicht möglich, eine Verbindung mit dem Licht zu haben, wenn in einem Menschen das Verlangen nach Vergeltung an denen brennt, die man für schlechte Menschen oder Feinde hält
All dies bedeutet, weiterhin auf Irrwegen zu wandeln
Vor allem aber ist es ein Zeichen für eine noch immer bestehende Trägheit des Denkens
Und gerade die Trägheit des Denkens ist etwas, das in der kommenden neuen Zeit nicht bestehen kann
Indem vom Licht verheißen wird, dass alles neu werden wird, bedeutet dies, dass das Bestehende und damit auch alles, was in unbeweglicher Erstarrung verharrt, nicht auf der Stufe verbleiben kann, auf der es sich heute befindet
Damit ist nicht etwa der eigentliche gegenwärtige Wissensstand der Menschen gemeint, der oft sehr unterschiedlich ist, und zwar je nach der Auffassung, von der das Denken der Menschen ausgeht
Es ist selbstverständlich, dass die Voraussetzungen verschiedener Überzeugungen oder allgemein verbreiteter Ansichten von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können
Der Kern dessen, was der Mensch zuerst ändern muss, ist die grundlegende Einstellung zum Leben
Es ist die Erkenntnis der Bedingung für die Bewegung hin zu dem, was niemand anderes für den einzelnen Menschen tun kann – in der Entscheidung für das dauerhafte Wollen des allumfassenden Guten
Das ist genau das Neue, das als Bedingung für die Veränderung zum Besseren für die ganze Welt kommt
Wer sich entscheidet, einen neuen Weg einzuschlagen, dem wird durch die Hilfe des Lichtes auch alles notwendige Wissen zuteil, damit er auf seinem Weg immer sicherer schreiten kann
Die gegenwärtige Erweiterung des Wissens ist bereits an sich eine Vorstufe der erwarteten Erleuchtung
Man kann also sagen, dass sich bereits der Beginn aller verheißenen Veränderungen vollzieht
Das Wissen soll dazu genutzt werden, sich innerlich und äußerlich so zu wandeln, dass man im Einklang mit der großen Harmonie steht, die das gesamte Schöpfungswerk durchströmt
Die Nichtanwendung von Wissen bedeutet Unbeweglichkeit, die ein Hindernis für die persönliche Entwicklung des Einzelnen darstellt
Mit Unbeweglichkeit ist gerade die mangelnde Wachsamkeit der Empfindung und damit die Fähigkeit zur Lebendigkeit und Beweglichkeit im Nachdenken über alles, was kommt, gemeint, denn das ist der wichtigste vorbereitende Boden für Veränderungen
Der Geist mit Erkenntnis kann wiedergeboren werden, um zu leben und in seinem Willen alles zum Besseren zu verändern und an Stärke zu gewinnen
Die Bereitschaft und Wachsamkeit des Inneren sind also die Bedingung für jeden Menschen, damit er all das, was mit der neuen Zeit kommt, richtig erkennen kann
Und genau das, was jetzt notwendigerweise mit der neuen Zeit auf die Erde kommt, ist eine noch umfassendere Erkenntnis von allem, was den Menschen in helfender Ausstrahlung bis in die kleinsten Zusammenhänge umgibt
Deshalb kann man die kommende Zeit als eine große geistige Erleuchtung bezeichnen
Die Erleuchtung, die an vielen bisher verborgenen Stellen des menschlichen Verständnisses vom Leben zu finden ist, ist das segensreiche Geschehen, das schließlich einen großen Entwicklungsschritt für die gesamte menschliche Gesellschaft auf die Erde bringen wird
Erleuchtung bringt immer Klarheit in alle Zusammenhänge und bereitet damit den Boden für eine Veränderung im Inneren und in den Gedanken des Menschen
Das Wichtigste, was in der Einstellung zum Leben auf seiner persönlichen Ebene geändert werden muss, ist die Einstellung auf das allumfassenden Wollens des Guten, und zwar unabhängig von allem anderen, was sich heute noch unter den Menschen befindet
Das Streben nach dem Guten, einst eine natürliche geistige Ausstrahlung des Menschen, wurde durch den Einfluss des Versuchers und seiner Anhänger, die sich die Bequemlichkeit der Menschen zunutze machten, im Laufe der Jahrtausende zu etwas Fremdem und Entfremdeten, bis heute die Wiedererlangung dieses kostbaren inneren Lichtes den Menschen als eine große, fast unüberwindliche Herausforderung erscheint
Aber dies ist eine falsche Vorstellung, die dem Menschen von seinem eigenen Verstand vermittelt wird
Der Geist kennt tief in sich diese Art von Ausstrahlung, in der zusammen mit der reinen Kindlichkeit das Vertrauen auf den Sieg des Lichts, die Hoffnung und die Begeisterung für jedes Erleben des gegenwärtigen Augenblicks enthalten sind
Auch die Vergebung ist ein untrennbarer Bestandteil der Einstellung des allumfassenden Guten im Menschen
Aber gerade das versagt oft im täglichen gegenwärtigen Leben der Menschen, wo der Verstand immer noch die Herrschaft innehat
Dank des Verstandes ist für viele das allumfassende Wollen des Guten zu einem fernen Ziel geworden, an dessen Erreichbarkeit gerade der Verstand schon im Voraus zweifelt
Noch bevor sich der Geist dazu entschließt, wirklich und ganz auf den Sieg des Lichtes zu vertrauen, erheben sich in den Gedanken schon im Voraus Zweifel, die so groß werden, dass sie schließlich den gesamten anfänglichen Willen zur Veränderung völlig zerfressen
Aber trotz allem gibt es keinen anderen Weg zum Licht
Es ist nicht anders zu erreichen, als dass die Ausstrahlung der Güte den ganzen Menschen allumfassend erfüllt, ähnlich einem mächtig dahinbrausenden Gebirgsbach, wodurch die Entstehung jedes neuen Gedankens vollständig beeinflusst wird und alles Belastende völlig beiseite bleibt
Alles Misstrauen, das endlos durch den Ballast der täglichen Nachrichten genährt wird, die vom neuen und erneuten Leiden der Menschen in allen Teilen ihres Lebens auf der ganzen Erdenwelt berichten, muss weggespült werden
Von außen können auf diesen alten Wegen niemals neue Nachrichten kommen, die die helfende Kraft zur Befreiung in sich tragen
Immer wieder werden nur Bilder von der menschlichen Welt gebracht, die niemals etwas anderes bringen können als die Beschreibung von allem, was im gegenwärtigen Höhepunkt des menschlichen Aufruhrs geschieht
Erst wenn sich ein größerer Teil der bisherigen Ordnung der gesellschaftlichen Welt der Menschen verändert hat, werden auch die äußeren Nachrichten Ermutigung bringen können, denn auch in ihnen wird dann als segensreiche Triebkraft der Wille zum Wollen des allumfassenden Guten unter den Menschen enthalten sein
Aber das wird erst noch kommen
Heute ist das noch nicht der Fall, denn alles Bisherige in der menschlichen Welt geht von der inneren Einstellung des Einzelnen aus
Und viele Menschen haben noch nicht genug Kraft zum Guten in sich, weil sie noch nichts von der neuen Erkenntnis in sich verankert haben, und dadurch fehlt ihnen die Möglichkeit, sich am Lichtseil der Wahrheit festzuhalten, in dem die Erleuchtung liegt
Aber darüber hinaus sind diejenigen, die die Erkenntnis der Wahrheit haben, wenn auch nur teilweise, gerade darin untätig, dass die Kraft der lebendigen Begeisterung für das Gute in ihnen erstrahlt
In vielen Menschen bleibt Bitterkeit gegenüber ihren Mitmenschen zurück
In ihrem Inneren wird eine allzu leichte Entflammbarkeit des Zorns auch für die kleinsten Dinge aufrechterhalten, über die ein reifer Geist doch leicht mit einem Lächeln hinwegkommen sollte
Es ist die Erregung über Kleinigkeiten, die dem menschlichen Geist wertvolle Kräfte von der hohen Aufgabe abzieht, eine freudige Stimmung zu bewahren
Und zusätzlich zu all dem, finden wir in der menschlichen Seele, anstatt des Mutes, der aus dem Vertrauen in Gottes Hilfe entspringt, Angst, Furcht, Unsicherheit, Verwirrung und viele andere Formen seelische Unruhe, die niemals so viel Raum auf Erden hätten einnehmen dürfen, da sie ein Zeichen geistiger Orientierungslosigkeit sin
All dies muss durch das innere Erwachen des Willens zum allumfassenden Guten überwunden werden
Der Geist selbst trägt alles Notwendige dazu in sich
Er braucht nur von aller Last der Gedankenformen befreit zu werden, die in sich eine zerstörerische Kraft haben und dadurch den Geist um das Vertrauen auf Gottes Hilfe und den Sieg des Lichts bringen
Gottes Hilfe und auch die alles durchdringende siegreiche Ausstrahlung des Lichts sind da
Nur die Menschen müssen sich mit ihnen in reiner Begeisterung verbinden
Dann wird sich vieles von dem verändern, was heute noch als unüberwindbar festgefügt auf Erden erscheint
Es hat nicht mehr den Halt, den es früher hatte
Der Parsifal-Strahl durchdringt alles und erschüttert alle Dogmen des menschlichen eingeengten Lebensverständnisses
Es ist ein befreiendes Werk, in dem gerade der Heilige Speer so wirkt, wie er immer wirken sollte
Das heißt, er führt die menschlichen Geister aufwärts zum Licht
Es wird nur noch kurze Zeit dauern, bis sich alles im gegenwärtigen gesellschaftlichen Aufruhr verwandelt, damit sich diese ermutigende Wirkung des Parsifal-Strahls sichtbar nach außen durchsetzt
Aber jeder lichte Gedanke, jeder Anflug freudiger Begeisterung in der Hilfe für andere Menschen wirkt schon jetzt als eine unüberwindliche Kraft, die in Verbindung mit der Ausstrahlung des Parsifal-Strahls diese Welt in Richtung der nahen Zeit verwandelt, die dann als Erfüllung aller Erwartungen kommen wird
In den Gedanken der Menschen sollte es wie das hoffnungsvolle Leuchten des aufgehenden Lichts auf der Erde lodern
Die Flut des Lichtes, auf die immer gewartet wurde, ist jetzt da
Diese Erkenntnis sollte im Inneren des Menschen das Vertrauen in die göttliche Allweisheit erstrahlen lassen und damit seine noch immer bestehende gedankliche Einstellung völlig verändern
Das Licht, das die göttliche Harmonie in sich trägt, durchdringt das Universum
Wer sich mit ihr verbindet, indem er das Bestreben nach dem allumfassenden Guten in sich vollständig erweckt, wird frei und ohne Hürden in die neue Zeit auf Erden eintreten
Das ist an sich die Rettung für den menschlichen Geist
Mögen jene, die heute schon die Erleuchtung durch die Wahrheit empfangen haben, die feste, freudige Gewissheit bewahren, dass am Ende eine große Zahl solcher menschlicher Geister bestehen wird
Übersetzung aus dem Tschechischen
VŠE PROMĚŇUJÍCÍ POZNÁNÍ
https://www.cesta-gralu.cz/vse-promenujici-poznani