VORBEREITUNG AUF DIE KOMMENDE ZEIT DES GROSSEN WANDELS
DER WEG DES GRALS – ERGÄNZENDE TEXTE – 21. Oktober 2024

Ein Großteil der Menschen auf Erden nimmt heute wahr, dass tiefgreifende Veränderungen bevorstehen
Die Grundfesten unserer gegenwärtigen Lebensweise geraten mit jedem Tag mehr ins Wanken
Es gibt kaum noch einen Ort, an dem sich das Nahen dieser Veränderungen nicht in irgendeiner Form angekündigt hätte
Als Begleiterscheinung geht damit eine große Unsicherheit einher
Unruhe ist erwacht, die Scharen von Menschenseelen in allen Völkern aufwühlt
Und gerade diese Zeit ist der beginnende Ruf an viele, die sich als jene erweisen sollen, die in all dem ruhig und sachlich stehen, denn sie haben auf viele Fragen bezüglich des gegenwärtigen Geschehens Antworten in der Gralsbotschaft, im Wort, das aus dem Licht der Ewigen Wahrheit gebracht wurde
Ruhe und friedvolle Ernsthaftigkeit soll das begleitende Zeugnis sein für den, der die lebendige Erkenntnis der Wahrheit in sich trägt
Es soll ein deutlicher Gegensatz sein zu aller Unruhe, Unsicherheit und dem zunehmenden Chaos
So soll denn alles getan werden, was erforderlich ist, auf dass in dem Inneren des Menschen, dem es vergönnt war, die Wahrheit zu erkennen und sie recht in sich aufzunehmen, sich ein Friede heilender Art dauerhaft ausbreite, der wohltätig für ihn selbst wie auch für seine Umgebung wirkt
Nur darin liegt die wahre Hilfe, die auf das geistige Innere der Menschen gerichtet ist
Dies lässt sich jedoch nicht erreichen ohne einen voll entfalteten Zustand des allumfassenden Wollens zum Guten bei dem, der die Wahrheit in seinen Händen hält
Das allumfassende Wollen zum Guten
Mit dieser Forderung des Lichtes, von der in den Schriften des Gralsweges die Rede ist, wissen die Menschen bis heute nichts anzufangen
Das liegt daran, dass viele meinen, sie müssten geradezu Kämpfer sein gegen jede sich ereignende Unwahrheit und Ungerechtigkeit, sie hätten die Pflicht, mit all ihren Kräften danach zu streben, dass die Welt besser werde, allein dadurch, dass sie eifrig auf verschiedene Weise das bestehende Übel bekämpfen
Diese im irdischen Begreifen so tief verwurzelte Art des Denkens führt jedoch stets von neuem zu den alten Formen zurück, was letztlich in heftiger Erregung, Unruhe und nicht selten auch im Zorne sein Ende findet, also in einer Trübung des ursprünglich vielleicht klareren Blutes
Es ist ein Zeichen des Nichtverstehens des Begriffes Kampf für das Licht, Kämpfer des Lichtes
Beim Dienste für Gott verlangt der Schöpfer vom Menschen keinen äußeren Kampf oder Streit, sondern es wird einzig und allein das Austragen des inneren Kampfes über alle eigenen Schwächen und Mängel erwartet, da diese dem Menschengeist in seinem großen, vollwertigen Dienste für das Licht stets sehr hinderlich sind
Gerade diese Schwächen oder auch anders ausgedrückt Unrichtigkeiten im Begreifen der göttlichen gnadenvollen Größe sind die größten Hindernisse dafür, dass bei den Menschen, die die Gralsbotschaft in ihren Händen halten, von irgendeiner Bereitschaft auf die kommende Zeit gesprochen werden kann
Das stärkste Rüstzeug ist gerade das, was vielen noch fehlt: die Ruhe und der Friede des Menschen, geboren aus dem voll erfahrenen Vertrauen in die göttliche Allweisheit, in der zusammen mit Gerechtigkeit, Liebe und Reinheit alles Notwendige für alles Leben im Schöpfungswerk enthalten ist
Der überall sichtbare Mangel an ruhiger Gelassenheit, die aus der reifen Einsicht in alle Begleiterscheinungen der heute sich vollziehenden Wandlungen erwächst, schwächt dann jenen Teil der Erfüllung, der auf der menschlichen Mitwirkung an der kommenden geistigen Erleuchtung der Erde beruht
Die Beteiligung der Menschen an der großen Umwandlung des Lebens auf Erden besteht in der Mitwirkung am Werke der großen geistigen Erleuchtung
Geistige Erleuchtung ist nicht nur die Verbreitung der Nachricht von der Anwesenheit des Werkes der Gralsbotschaft auf Erden, sondern diese große Erleuchtung besteht im Übertragen der Erkenntnis der Wahrheit in das Leben, überall dort, wo dafür schon heute Wege bereitet sind
Und derer Wege gibt es viele
Von den Händen der Weber vorgefertigt, bleiben diese Wege jedoch brach liegen, denn die Kraft wird von vielen Menschen auf den kleinen Kampf mit dem Bösen an tausend Einzelheiten gerichtet, anstatt in ruhiger Konzentration dorthin gelenkt zu werden, wo alles vorbereitet ist und wo es in Wirklichkeit keine Hindernisse gibt und die Nichterfüllung nur im ungenügenden Beschäftigen mit diesen Wegen seitens der Menschen liegt
Viele Kräfte werden verschwendet für nichtige Kämpfe und Auseinandersetzungen, die niemals etwas Wertvolles bringen werden, weil sie nur eine ständige Wiederholung menschlicher Verhaltensweisen sind, die es hier seit Jahrtausenden gibt
Es handelt sich um das Verbeißen in scheinbar große Ziele, wie die Beseitigung der gegenwärtigen, jämmerlich verirrten Lebensbedingungen auf Erden, die dem Erdenmenschen in ihrer Lösung als wesentlich erscheinen, aber aus der Sicht des Lichtes immer nur Folge und nicht Ursache waren und auch heute noch sind
Die Menschen haben bisher in der Regel immer nur die Folgen, nicht aber die Ursachen gelöst
Immer wieder geht es auf den alten Wegen weiter, nur die Formen ändern sich mit der erneuten Anstrengung.
Eine neue Bezeichnung für etwas, das aber immer noch im Alten wurzelt, wird niemals die notwendige Erfrischung und Begeisterung für die notwendige Veränderung bringen
Das, was vom Lichte als neu erwartet wird, soll wirklich von Grund auf neu sein, nicht nur äußerlich
Das Neue ist gerade die Art und Weise, wie die aufgenommene Erkenntnis der Wahrheit von den Menschen in den Aufbau von allem auf ganz anderen Grundlagen umgestaltet wird, als es bisher der Fall war, anstatt dass dieselbe Kraft für Kämpfe verwendet wird, die erschöpfen und notwendigerweise immer die Ruhe und Friedfertigkeit in den Einzelnen und allen Gemeinschaften zerstören
An erster Stelle des neuen Aufbaues steht, dass hier niemals ein lebendiger Grad der Zusammenarbeit mit den Wesenhaften erreicht wurde, wie es schon hätte sein sollen
Die wesenhaften Diener bilden die Brücke für die Zusammenarbeit mit den geistigen und urgeistigen Helfern, die sich dem Menschen nur durch das erwachte Empfinden, das im Erspüren des Wesenhaften gründet, nähern können
Von einer Verbindung mit etwas Höherem kann keine Rede sein, wenn nicht zuvor der bewusste Weg der Erkenntnis göttlicher Weisheit durch die Zusammenarbeit mit den Wesenhaften beschritten wurde, welche diese göttliche Weisheit als nächstgelegene lebendige Samenkörner helfender Hände für reines menschliches Streben zum Lichte entsandte
An diesem Mangel ist bisher alles ehrliche Bemühen der ganzen, von den Menschen rückblickend als Christentum bezeichneten Epoche gescheitert
Wo das Wesenhafte aus der Zusammenarbeit ausgeschlossen ist, droht immer der Einsturz von allem weiteren, denn der Aufbau ist um ein wichtiges Zwischenglied geschwächt
Und hier wird wiederum von vielen Menschen, die das Werk der Gralsbotschaft in Händen halten, ein ähnlicher Fehler begangen, wenn das Wesenhafte übersehen und als unwichtig für das menschliche Streben herabgesetzt wird
An dieser Art geistiger Erstarrung sind auch die Bemühungen vieler Menschengeister gescheitert, die zur Zeit der irdischen Inkarnation Parsifals in dem damals berufenen Volke wirken durften
Und dieser Fehler wird erneut wiederholt, denn das Misstrauen und die Geringschätzung gegenüber dem wesenhaften Wirken ist ein fortdauerndes Vergehen bei vielen
Dabei ist das Wesenhafte der äußerste Grad der Offenbarung des göttlichen Willens hier in den Stofflichkeiten
Wer also das Wesenhafte geringschätzt und meint, für ihn sei nur die Beschäftigung mit der heutigen Menschenwelt wichtig, die völlig abgetrennt ist von den anderen Teilen der Schöpfung, der ist nicht im Geringsten vorbereitet auf die kommende Zeit großer Umwälzungen
Um von einem Zusammenwirken des Menschen mit den Wesenhaften sprechen zu können, ist es nicht vonnöten, mit ihnen irgendwie zu reden oder sie zu sehen, sondern durch die entwickelte Empfänglichkeit ihr Wirken zu erahnen, es zu schätzen und ihnen in ihrer weisen Gestaltung des Geschehens in der Materie voll zu vertrauen
Den Wesenhaften zu vertrauen, die nun ganz im Strahle Parsifals wirken, heißt Parsifal selbst zu vertrauen und auch dem Heiligen Geiste Immanuel, der in Parsifal durch Seine Strahlen teilnimmt, und unmittelbar mit Gott Vater verbindet
Aus diesem Vertrauen, aus dem erst die Überzeugung geboren werden kann, darf dem Menschen das Strahlen zuströmen, das Ruhe und Friedfertigkeit in sich trägt
Aber das ist nur der Anfang von allem dem, was der Mensch mit der Erkenntnis des Werkes der Gralsbotschaft als untrennbare Ausrüstung für die Zeit, die unmittelbar vor uns liegt, in sich tragen soll
Eine weitere Ausgangsbedingung für die Vorbereitung auf das kommende Geschehen liegt in der Offenheit des Menschen für Veränderungen und vor allem im Nichtanhaften an irgendetwas, das aus der gegenwärtigen Gesellschaft stammt
Das ist auch das Schwerste, was vor jedem einzelnen Erdenbewohner steht
Es ist natürlich richtig und wichtig, sich mit der Verantwortung eines guten Verwalters um alles Bestehende zu kümmern, aber gleichzeitig ist es notwendig, an nichts davon festzuhalten
Dazu gehören nicht nur Dinge materiellen Ursprungs, wie Besitz oder auch der menschliche Körper selbst, sondern auch alle Einstellungen im menschlichen Denken
Diese Forderung beinhaltet also die notwendige Beweglichkeit darin, wie mit jeder neuen Erfahrung in Dingen, die sich wiederholen, gearbeitet werden soll
Alles soll empfunden und dadurch zu einer möglichen Veränderung geführt werden, wenn neue Erkenntnisse erreicht werden
Wer in seinem Denken nicht vorwärts schreitet und in den gleichen Verhaltensweisen beharrt, obwohl er deutlich fühlt, dass er sich weiterentwickeln sollte, macht sich schuldig, weil er sich weigert, das Gesetz der Bewegung in der Entwicklung seines Geistes zuzulassen, in welchem allein Entwicklung und Aufstieg liegen
Entwicklung ist überall dort notwendig, wo sich Leben in den Stofflichkeiten befindet
Das gilt auch für den Menschen und erst recht für seine Denkweisen
In allem soll Fortschritt und damit Aufstieg sichtbar sein
Stetiges Bemühen führt zur Selbständigkeit und Freiheit des Geistes
Unabhängigkeit ist der wertvollste Schatz für den Menschen, denn sie trägt die Gewissheit der eigenen selbstbewussten Reife in sich
Das gilt auch um den Preis möglichen zeitweiligen Fehlens
Wandelt der Mensch recht, so wird er gewiss immer weniger irren, bis er schließlich, wenn er den Lauf göttlichen Willens durch die Schöpfung erkannt hat, überhaupt nicht mehr fehlen wird
Das lehrt ihn auch, dass er hier in den Stofflichkeiten so frei sein muss, dass es die Lebendigkeit seines Geistes nicht im Geringsten behindert, der in erster Linie ständig eifrig die Richtung zum Lichte verfolgen muss
Der Weg zum Lichte ist ein lebendiges Geschehen, das ein stetes Sich-Auseinandersetzen erfordert mit dem, was noch als höchste Erkenntnis des Menschen gilt, und dem, was durch neue Erlebnisse bereits überwunden ward
Die Entwicklung in den Stofflichkeiten schreitet immer voran, sei es beim Einzelnen oder bei der gesamten Menschheit
Es ist also notwendig, zu lernen, sich nicht an etwas Bestehendes zu klammern, wenn es ein Hindernis in der Entwicklung des Geistes sein sollte
Das Anhaften an irgendetwas, das sich in neuen Entdeckungen als überwunden erweist, führt zur Erstarrung und damit zum Dogmatismus
Darin liegt aber Stillstand und Untergang, ganz gleich, um was es sich handelt
Dabei können sich dem ehrlich bemühten Menschen, der den Willen des Schöpfers sucht, ohne Unterbrechung immer neue Ausblicke auf die Größe des Schöpfungswerkes eröffnen, das für die geistige Art eine unerschöpfliche Quelle der Erkenntnis ist
Dazu ist aber im Menschen ein gewisser Mut erforderlich, nicht an irgendetwas anzuhaften, das in seiner Unzulänglichkeit bereits vergangen ist
Diese Haltung des Nichtanhaftens an etwas Bestehendem, das sich als überwunden erweist, beginnt bei jedem Menschen in seiner Denkweise, wo sich allmählich das Suchen aller Wege vorwärts im Sinne des Fragens nach der rechten Richtung der Entwicklung wandeln soll, welches selbsttätig zum Fragen nach der Weisheit göttlichen Willens führt
Gerade in dieser Art des Sich-Bewegens befindet sich die ganze Welt des wesenhaften Wirkens
Es ist das Verfolgen und Erfüllen der Entwicklung im Einklang mit der Harmonie des Schöpfungswerkes
Die Wesenhaften, ebenso wie die ganze Natur und der Kosmos, ordnen sich dieser Art der Entwicklung ganz und freudig unter, denn darin erkennen sie ihren Dienst am höheren Ganzen des lebendigen Seins
Die Wesenhaften dienen auf diese Weise dem Vater Aller, wie sie den Schöpfer nennen, den von den Menschen erkannten und verehrten heiligen Gott
Das Weitere, was zu dem Neuen gehört, ist das Begreifen, dass sich die Menschen jetzt im Umfeld des Strahles Parsifals befinden
Sie kreisen buchstäblich um ihn, um durch die Kraft der Ausstrahlung aus seinem lebendigen Licht erweckt und näher herangezogen zu werden, oder um durch ihre Verschlossenheit immer weiter in die äußeren, ferneren und in ihrer Beschaffenheit trägeren Kreise abgedrängt zu werden
Die einen werden angezogen und erfrischt durch die Nähe des Lichtes, das von dem glühenden Strahl ausgeht, der die Ebenen von oben nach unten durchdringt
In der Nähe des Strahles ist es ihnen möglich, schneller aufwärts zu steigen, denn auf sie wirkt die Kraft der magnetischen Anziehungskraft rein geistigen Ursprungs
In der Nähe des Strahles kann jetzt jeder leichter für die geistige Heimat im Lichte reifen
In größerer Entfernung vom Strahl wirkt aber eine immer größere geistige Abkühlung und damit auch Erstarrung, die zur völligen Schwächung und zum Verlust des Bewusstseins führt
Dadurch scheiden sich alle Menschen ganz selbsttätig, denn ihren Weg bestimmt ihr eigener Wille, der sie entweder zum Lichte führt oder umgekehrt vom Lichte entfernt
Das Kreisen um den Strahl Parsifals führt noch zu einer weiteren Folge, die mit dem übereinstimmt, wie es in der Zeit der direkten Anwesenheit Parsifals im grobstofflichen Körper auf Erden war
Die Folge davon ist, dass die einzelnen Geister, die dem Lichte zu dienen streben, sich dem Strahl ganz unmittelbar nähern können, und zwar unabhängig von den äußeren irdischen Zwischenstufen, die von anderen Menschen gebildet werden
Dadurch ist das Abschneiden weiterer Menschengeister im Sinne des Versagens derer, die Zwischenstufen bilden sollten, ausgeschlossen
Das Kreisen um den Strahl erfordert keine Zwischenstufen, die aufwärts notwendig sind, denn er ist allen Menschen ganz nahe
Der Strahl wirkt unmittelbar auf den einzelnen Menschengeist
Damit dieser Menschengeist in seiner Art das Dienen erfüllen kann, besteht also nicht die irdische Notwendigkeit einer direkten Hierarchie, wie es bisher der Fall war
Er kann dienen, genau und bewundernswert in seiner Art der Fähigkeiten erfüllen, ohne darin von einem anderen geführt zu werden, der sich ebenfalls im irdischen Körper befindet
So etwas schließt aber die Zusammenarbeit oder das Zusammenklingen im gemeinsamen Bemühen in einer Sache nicht im Geringsten aus
Es bleibt aber eine Sache der freien Entscheidung eines jeden
Geistiger Dienst darf nicht gehemmt werden durch die Folgen des Wankelmutes und der Fehltritte jener Menschen, welche die einzelnen Stufen aufwärts bilden sollten
Dadurch verlieren alle Gemeinschaften, die so etwas für sich beanspruchen, ihre Gültigkeit
Hier soll nur Freiwilligkeit herrschen, denn jeder Zwang gegen den Willen des anderen, sei er auch durch noch so raffinierte Verlockung oder Drohung ausgeübt, widerspricht den gegenwärtigen Verhältnissen, die durch die unmittelbare Nähe von Parsifals Strahl geschaffen sind
Niemand soll einem anderen darin untergeordnet sein, bis zu jener Zeit, da das Leben der Menschen auf Erden wiedergeboren sein wird und der Zustand eintritt, in dem sich Stufen im Kastenwesen und auch im gesellschaftlichen Leben oder auf allen Ebenen öffentlicher Verwaltung von selbst gebildet haben werden
Erst dann, wenn sich alles in der Reinigung als Folge der geistigen Erleuchtung höher zum Lichte erhoben haben wird, wird es möglich sein, die neue Gestaltung des Lebens der Menschen als vertrauenswürdiger anzusehen, indem jedes geistige Schwanken oder gar Versagen des Einzelnen für die Mehrheit der Menschen schnell sichtbar sein wird
Diejenigen also, die Gaben in sich tragen, um sie zur Hilfe für andere Menschen anzuwenden, sollen diese Gaben unabhängig von irgendjemand anderem entwickeln
Wegweiser soll ihm sein eigenes reines Streben nach geistigem Fortschritt im Befolgen der göttlichen Weisheit sein
Wenn dann ein solches Bemühen durch die magnetische Anziehungskraft Interesse bei anderen Menschen hervorruft, so soll immer an die Verantwortung dessen gedacht werden, der sich mit den so kommenden Menschen treffen wird, damit er sie stets zur Selbständigkeit in ihrem geistigen Aufstieg führt
Damit gilt, dass Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe der Menschen untereinander in keiner Weise ausgeschlossen oder gar als etwas Falsches angesehen wird
Im Gegenteil, daraus kann immer großer Segen entstehen, wenn die konsequente Bedingung der freien Entscheidung und damit des freiwilligen Anschlusses an eine Sache eingehalten wird
Jede Art von Bedingungen, die Ankommende gegen ihren Willen annehmen müssten, auch im Hinblick auf ihre Vertrauensseligkeit oder Unreife, kann als unrichtiges Handeln angesehen werden
In der Arbeit der Wesenhaften werden auch sofort Fäden gewebt, die am Ende ein Erleben der Sühne bei denen erfordern, die darin fehlen
Wenn diese Art im Dienste des Lichtes von den Menschen angenommen und befolgt wird, so werden darin nach und nach viele Seelen heranwachsen, die später mit ihrem innigen Dank für diejenigen zeugen werden, die sich in diesem Bemühen jetzt an den Anfang des Geschehens stellen, um selbst für sich, freiwillig und selbständig, die Aufgabe des Vortrupps zu übernehmen, der jetzt mühsam einen neuen Weg bahnt
All das gehört zu den Vorbereitungen auf die kommende Zeit großer Umwälzungen
Daneben gibt es noch eine unübersehbare Reihe von Dingen, die überall um uns herum enthalten sind und auf die das Werk der Gralsbotschaft auch einen gewissen Ausblick gibt, aber diese Dinge, die ganze Welten unsichtbarer Kräfte und Vorgänge in der Schöpfung enthalten, wurden bisher nicht erkannt und noch weniger in das gedankliche Begreifen der Menschen auf Erden gebracht
Darin liegt die große Aufgabe der kommenden geistigen Erleuchtung
Diese geistige Erleuchtung ist als Aufgabe denjenigen anvertraut, die das Licht dazu berufen hat, denn nur durch die innere Glut, die sich stets nur beim gemeinsamen Auseinandersetzen mit den gleichen Themen entfacht, erschließen sich neue Wege der Erkenntnis
Zu so etwas sollen freie Kreise gebildet werden, die auf der Grundlage gleichartiger Gedanken gebildet werden
Dieser Schritt liegt also unmittelbar vor den Erdenmenschen, die ihn in der neuen Einstellung zum Begriff Dienst dem Lichte erfüllen sollen
Darin liegt viel Tätigkeit für jeden, der sich in dieser Zeit zum Lichte hingezogen fühlt
Jetzt ist die Zeit, die viele Gelegenheiten für den Beginn einer Epoche in sich trägt, die einmal als das Aufsteigen der Welle der Begeisterung für die große geistige Erleuchtung der Menschheit auf Erden erkannt werden wird
Möge ein großer Teil jener vom Lichte begabten Geister, die gerade deswegen auf die Erde gekommen sind, darin den Weg erkennen
Übersetzung aus dem Tschechischen
PŘÍPRAVA NA NADCHÁZEJÍCÍ DOBU VELIKÝCH ZMĚN
https://www.cesta-gralu.cz/priprava-na-nadchazejici-dobu-velikych-zmen/
