
6. Januar 2025
Gralsweg – Ergänzungstexte – Januar 2025

Und abermals ist es so weit
Von neuem kehren in diesen Tagen Menschen, die sich zum Christentum bekennen, zu ihren uralten Überlieferungen zurück, in welchen sie die Tiefe der Weisheit suchen, um dem gerecht zu werden, was ihnen einst ihre Eltern oder jene, die sie in den Glauben eingeführt haben, vermittelten
Doch suchen sie die Tiefe dort, wo sie entweder gar nicht existiert oder wo sie von anderer Art ist, als erwartet
Dies stört die Menschen jedoch wenig, denn heutzutage wird meist alles nur äußerlich erlebt, in endlos wiederholten Formen
Ohne wahrhaft zu begreifen, worum es geht, wird mechanisch gedacht und gehandelt, in der Annahme, dass es damit getan sei
Ein umfassenderes Verständnis dessen, was im Schöpfungswerke geschieht, fehlt
Die meisten Traditionen, die sich auf das Christentum beziehen, knüpfen verständlicherweise an das Kommen und den irdischen Tod Christi an
In diesen Überlieferungen liegt das Bestreben, ihre eigene Außergewöhnlichkeit zu bewahren, denn sie betonen immer wieder die Bedeutung des irdischen Menschen, für den Gott einen Teil Seiner Selbst abgesondert habe, um auf die Erde zu kommen und die kleinen Menschenseelen durch die Erlösung zu retten
Auf diesen Irrtum stößt in der Glaubenslehre ein jeder, der sich mit dem Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer beschäftigt
Der Gottessohn Jesus ist jedoch nicht allein um der Menschen willen in die Tiefe der Stofflichkeit gekommen
Er kam als Verkörperung der alles heilenden Liebe Gottes des Vaters, um das gesamte Werk der Nachschöpfung zu retten
Jesus kam also nicht nur zur Rettung des menschlichen Geistigen, wie es in der christlichen Lehre allgemein angenommen wird, sondern Er kam zur Stärkung aller Diener in der Schöpfung
Für das richtige Verständnis des Erlösungswerkes Jesu in Bezug auf die irdische Menschheit gilt, dass sich gerade die menschengeistige Art im Vergleich zu allem anderen in dem hoffnungslosesten Zustand befand – und dies leider größtenteils durch eigene Schuld
Daraus gilt es, den bisher in allem zutage getretenen menschlichen Hochmut über die vermeintliche Ausnahmestellung des Menschen vor den anderen Bewohnern dieses Weltalls zu nehmen und in Demut das Wort „aller“ anzunehmen
Die Gläubigen wähnen sich in den Augen des Schöpfers allein wertvoll und glauben, dass alle von ihm ausgehende Hilfe nur ihnen gilt
Ihre bisherigen Auslegungen der Schriften und Bücher über Gott, zu denen auch die Bibel gehört, geben ihnen ein trügerisches Bild, das in keiner Weise der Wirklichkeit entspricht, die im Schöpfungswerke herrscht
Die menschliche Geistesart ist im Schöpfungswerke bei weitem nicht so außergewöhnlich und einzigartig, wie es bisher unter den Menschen auf Erden gegolten hat und wie es auch in weiten Kreisen der Gläubigen als unumstößliche Ansicht vertreten wird
Die Stufe der menschlichen Geistesart ist dabei erst viel später aus der Ausstrahlung des göttlichen Lichtes zu ihrem Bewusstsein emporgestiegen als jene, die dem bereits vollendeten Werke des Gottesbildes folgt, das im Reingeistigen liegt und viel stärker ist und sich auch nie zur Reife entwickeln musste, wie es eben beim Menschen der Fall ist, der die Wege des Nachschöpfungswerkes beschreitet und dabei oft unsäglich irrt
Allein das Bewusstsein, wie oft der Mensch sich irrt, sollte eine ernste Warnung sein vor jedem Hochmut über die Ausnahmestellung des menschlichen Geistes und seine unmittelbare Nähe zu allem Göttlichen
Es stellt sich die ernste Frage, wie man im Falle des Menschen davon sprechen kann, dass in ihm das unmittelbare Ebenbild Gottes liegt, als das er nach den Auslegungen der Glaubenslehren geschaffen wurde, wenn er so leicht strauchelt und zu allen möglichen Untaten gegen andere Menschen und gegen die Natur greift
Einem jeden, der sich ernsthaft mit dieser Frage auseinandersetzt, muss sich ein Widerspruch aufdrängen, der zwischen der unveränderlichen Vollkommenheit Gottes einerseits und dem Menschen mit seinen unzähligen Schwächen andererseits besteht
Die Antwort liegt in der Erkenntnis, die für die meisten Menschen in kurzer Zeit zu einer völlig neuen Sicht des Schöpfers und Seines Allweisen Willens werden wird, der sich in den lebensspendenden Gesetzmäßigkeiten der göttlichen Strahlungen offenbart, aus denen das Schöpfungswerk gebildet wurde und weiter erhalten wird
In diesen Gesetzen gibt es keine Lücken
Sie enthalten auch keine unerklärlichen Geheimnisse
Das gilt auch für alles, was nach dem Bilde Gottes geschaffen ist
Das erwähnte Gottesbild tragen nur jene Bewohner des Schöpfungswerkes in sich, die reingeistig oder mit anderen Worten urgeistig sind, die sich von Anfang an bei der Entstehung des Schöpfungswerkes voll entwickelt haben und die auch nie irren, weil sie die höhere Art der reinen Geistigkeit in sich tragen, die sie dauernd mit den Schwingungen der göttlichen Harmonie verbindet
Die menschliche Geistesart hat ihren Ursprung erst in weiteren Abspaltungen der göttlichen Strahlung, die durch die Entfernung vom Ausgangspunkt entstanden sind
Auch die Sehnsucht der Menschengeistfunken nach eigenem Selbstbewusstsein bedurfte erst des Durchglühens, das ihnen durch das inspirierende, magnetisch anziehende Vorbild der schon lange vorher wirkenden ersten reingeistigen Bewohner des Schöpfungswerkes gewährt wurde
Die Menschen sind also geistig viel schwächere Bewohner des Schöpfungswerkes, als es im bisherigen gedanklichen Verständnis verankert ist
Gerade zu einem neuen Vorwärtsschreiten fehlt jedoch bisher das notwendige Stück Erkenntnis, das den Menschen endlich mit beiden Beinen auf den Boden stellen würde
Erst die geistige Erleuchtung kann die Erkenntnis bringen, wie groß die Entfernung zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer wirklich ist, kann die anfängliche Grundlage schaffen für das richtige Verständnis dessen, wovon alle Glaubenslehren sprechen
Umso schneller müsste auch die irrige Annahme schwinden, es sei etwas vom Göttlichen unmittelbar im Menschen
Dies bestätigt abermals nur, wie oberflächlich und achtlos im Allgemeinen von den Erdenmenschen über all das nachgedacht wird, was aus der schöpferischen Ausstrahlung der göttlichen Liebe hervorgegangen ist, als sich aus dem wesenlosen Urquell des Lebensprinzips das große, herrliche Schöpfungswerk mit all seinen lichtdurchfluteten Teilen und Ebenen bilden und formen konnte
Das Wissen der Menschen um Gott und Seinem Schöpfungswerk ist auf ein sehr armseliges Bild zusammengeschrumpft, das durch langwierige Erinnerung an uralte Überlieferungen oder inhaltsleere Wiederholung von Lehrsätzen aufrechterhalten wird
Die Zugehörigkeit zu irgendeiner Konfession oder gar der Empfang der Weihe durch das Sakrament der Taufe bedeutet überhaupt nichts, wenn nicht gleichzeitig im Menschen sein innerer geistiger Kern zu der höchsten Lebendigkeit erwacht, die zur Erkenntnis des Schöpfungswerkes notwendig ist
Geistige Regsamkeit erkennt man immer leicht daran, dass ein solcher Mensch, der wirklich lebendig denkend und alles kindlich erforschend ist, den Weg des eigenen Erkennens des Schöpfungswerkes geht, was nur durch empfindungsmäßiges Eindringen in die Dinge und anschließendes Erleben, ob es mit der vollkommenen Harmonie übereinstimmt, erfüllt werden kann
Nur so kann die Wahrheit gesucht und gefunden werden
Nur dies bringt auch den Menschengeist Gott näher, und nur solche Menschen, die sich im Gebrauch ihres Empfindens immer mehr verklären und veredeln, nähern sich der Erfüllung der Bezeichnung „Kinder Gottes“
Das gilt für alle Religionen und Konfessionen auf Erden, so zahlreich sie auch sein mögen
Es gilt nicht minder für alle, die das Werk „Die Gralsbotschaft“ kennen und durch einen unaussprechlich ernsten und gnadenvollen Akt, der durch den Menschensohn der Menschheit vermittelt wurde, sogar dem Lichte versiegelt sind
Dieser Akt der Versieglung ist der ersehnte neue Bund zwischen dem Schöpfer und den durch die überbrachte Gralsbotschaft erweckten Menschen, in der die lebendige Wahrheit liegt
Auch hier soll jene höchste Lebendigkeit des geistigen Begreifens offenbar werden, ohne die alles in den Schöpfungsgesetzen zuletzt zur Schwächung, zur Erschlaffung kommt, bis zu einem Grade, wo die Gültigkeit des Aktes der Versiegelung selbst durch die Lauheit und Bequemlichkeit des Menschengeistes nicht mehr aufrechterhalten werden kann
Wer jedoch im Schöpfungswerke reger zu werden sucht, der schreitet mutig vorwärts und erkennt immer mehr in feineren Strahlungsteilchen alle Vorgänge, in denen stets tausendfache Zusammenhänge liegen, die in sich die Bestätigung der Vollkommenheit der Wahrheit enthalten
Erst die Übernahme der sich ständig erweiternden Erkenntnis der Wahrheit in das eigene Leben des Menschen können wir Überzeugung nennen
Die Menschen, die innerlich reger sind, können auch durch das Empfinden in sich selbst immer klarer erkennen, welches allumfassende Geschehen mit dem Kommen des Gottessohnes vor zweitausend Jahren auf diese Erde verbunden war
Er kam nicht nur zur Unterstützung der Menschengeister, sondern auch zur Stärkung aller wesenhaften Diener, die enger mit den stofflichen Ebenen verbunden sind und die durch das wiederholte Straucheln und Versagen der Menschheit mitleiden mussten, weil sich entsprechend dem Strahlungszustand der Menschen unwirtlichere Bedingungen für ihre eigene Arbeit gebildet hatten
Darum brachte Jesus auch ihnen den Teil der Ausstrahlung, der durch den Strahl der göttlichen Liebe in Ihm wohnte
Und sie nahmen, anders als die irdische Menschheit, dieses Geschenk göttlicher Liebeskraft dankbar an
Dass die Menschen damals, aber auch noch die Menschen heute, davon nichts wissen, ändert nichts daran, dass es so war
In der neuen Erkenntnis der kommenden geistigen Erleuchtung dürfen wir als Menschen immer wieder entdecken, wie alles, was aus den Höhen des Lichtes kommt, immer als allumfassende Hilfe und Ermutigung für alles Leben wirkt
Der Begriff „alles Leben“ umfasst wie selbstverständlich nicht nur das Geistige, sondern auch das Wesenhafte
Der angedeutete Vorgang des Einströmens der göttlichen Kraft wiederholt sich bei jedem Fest des Strahlenden Sterns fortwährend
Aus diesem Zustrom kann nicht nur der Mensch, sondern auch alles Wesenhafte schöpfen
So soll auch die Zeit, in der die Menschen den bekannten Dreikönigssegen, verbunden mit der Botschaft, dass vor langer Zeit der Sohn Gottes auf Erden geboren wurde, einander weitergeben, als Austausch zwischen den Menschen und allen anderen Geschöpfen gelten, die Gott ebenfalls liebt, denn sonst wären sie nicht Teil Seines großen Schöpfungswerkes
Das freudige Bewusstsein des Einströmens der göttlichen Liebe soll auch mit den menschennahen dienenden Wesen, wie den Aglami, die in unmittelbarer Nähe zu den Menschen wirken, geteilt werden
Wenn die Menschen dies richtig erkennen würden und danach handelten, so würde ihnen daraus mancher kleine und große Segen erwachsen
An erster Stelle würde es sie inniger mit allem Wirken der wesenhaften Art um sie herum verbinden
Das würde die Zusammenarbeit wiederherstellen, die durch die grobe Hand des Verstandes so sehr unterbrochen wurde, dass die heutigen Menschen für die Arbeit der Wesenhaften, wie sie sich vollzieht, nur ein verächtliches Lächeln übrig haben
Die Verstandesmenschen lächeln über so etwas, in dem Bemühen, damit ihre Kenntnis der Welt zu zeigen, die sie aus dem Fortschritt der wissenschaftlichen Forschung gebildet haben
Aber in Wirklichkeit ist es nur ein armseliges Flickwerk für die weißen Flecken der Unwissenheit, die sich in tausend Augenblicken des täglichen Lebens offenbaren
Die Menschen nennen diese weißen Flecken Zufälle, unerwartete Ereignisse, unvorhersehbare Begebenheiten, die plötzlich in ihr Leben treten
Sie empören sich auch, wenn diese Ereignisse ihre Pläne plötzlich völlig verändern, und nicht wenige klagen über die Ungunst des Schicksals, wenn ihnen etwas Unerwartetes zustößt, das durch seine Auswirkungen ihre vorher gefassten Pläne durcheinanderbringt
Obwohl die Menschen ständig davon umgeben sind, führt es sie fast nie dazu, sich mit diesen unerklärlichen Kleinigkeiten näher zu befassen
Wenn sie es täten, müssten sie nach und nach erkennen, dass um sie herum immer etwas ist, das eine scheinbar unsichtbare Bewegung formt, die aber eine ganz klare Richtung und eine gesetzmäßige Ordnung hat
Diese Ordnung hat andere Ziele als das eng materielle Streben, das die Menschen in der irdischen Welt bevorzugen
Sie führt den Menschen zu Erlebnissen, die ihm vor allem geistig zuträglich sind, zu seinem Erwachen und zum Begreifen einer größeren Ganzheit des Lebens, in der gerade die wesenhaften Diener eine ganz wichtige Rolle spielen
Sie sind Mitgestalter des Lebens in der grobstofflichen Materie, und zwar an vielen Stellen, von denen der heutige Mensch nicht einmal eine Ahnung hat
Durch die Tätigkeit der wesenhaften Diener gestaltet sich das irdische Leben, und zwar als das Beste vom Möglichen unter Erfüllung der Bedingungen, damit der Erdenmensch hier grobstofflich leben und sein Wollen zur Anwendung bringen kann
Ohne die Stütze, die durch die Arbeit der wesenhaften Diener entsteht, würde allein durch den Willen des Erdenmenschen nichts geschehen
Es wäre nicht möglich, sich auf Gesetze zu stützen, welche die Wissenschaft physikalische oder kosmische Gesetze nennt, die unablässig gewährleisten, dass sich hier in feinster Abstimmung jeglichen Kleinen das Leben der Menschen, der Tiere, der Pflanzen und vieler anderer Teilchen des Lebens entfalten kann, von welchen die heutigen Menschen noch nicht die geringste Kenntnis haben
Und gerade das Bewusstwerden dieser immerwährenden Verbundenheit mit den großen und kleinen Dienern, die die Welt immer wieder so in Gang halten, wie sie ist, würde dem menschlichen Bewusstsein endlich die Stufe der Demut eröffnen, die hier noch fehlt
Es käme zu der Erkenntnis, dass der Begriff „alles Leben“ unendlich viele Stufen aktiver Web- und Formkräfte der sichtbaren Welt umfasst, die uns überall umgeben
Erst wenn dieses Eindringen in das bisher scheinbar unsichtbare und daher für den materiellen Verstand unerklärliche Weben erfolgt ist, wird sich als große Entdeckung die Erkenntnis einstellen, wie lange sich die Menschen in völliger Unkenntnis der sie umgebenden Welt befunden haben
Möge es bald so weit sein, dass die Menschen darin erwachen und damit auch ihre eigene Aufgabe hier auf Erden erkennen
Die Wesenhaften würden sie dann dafür schützen und ihnen helfen auf der Stufe der höchsten lebendigen Verbindung, die sich zwischen diesen beiden Arten in der Schöpfung abspielen kann und von der sich die Menschen heute leider nicht einmal das kleinste Bild in Gedanken machen können
Es wäre ein lebendiger und gesunder Austausch der Kräfte zwischen dem Geistigen und dem Wesenhaften, der hier so sehr fehlt und der auch hier immer als selbstverständliche Ergänzung des harmonischen Ganzen hätte sein sollen
Es würden sich darin die Worte erfüllen, dass Gottvater an allen Orten Scharen Seiner treuen Diener hat, die die Schritte der einzelnen Menschen lenken, sofern diese das wünschen, was der Menschengeist nur in der reinen Verherrlichung des Schöpfers zum Ausdruck bringen kann
Menschen, die wirklich den Wunsch haben, eine Verbindung mit den wesenhaften Dienern in ihrem bewundernswerten Wirken auf den stofflichen Ebenen zu finden, sollten sich jetzt lebhaft damit befassen, damit diese bisher so unnatürlich getrennten Teile endlich zusammengeführt werden
Es ist die Welt der Menschen, die am meisten unter dieser Trennung leidet, auch wenn die meisten das heute noch nicht wahrhaben wollen, weil sie so verstandesbetont sind
Aber das wird sich bald ändern
Es wird wirklich bald sein, denn es ist keine Zeit mehr, im alten Zustand zu verharren
Alles rund um die Erde drängt die Schicksalsfäden der Menschen zur Bewegung, denn nur dies zwingt den einzelnen Menschen wie auch das gesellschaftliche Leben dazu, sich zu einer höheren Stufe der geistigen Erkenntnis aufzuraffen
Die Menschen werden darin nicht mehr zur Ruhe kommen
Es wird immer von einer Stufe zur anderen gehen, in zunehmender Verstärkung, bis schließlich die Zusammenarbeit der Menschen mit den wesenhaften Dienern der einzige Ausweg aus aller Verwirrung und Not sein wird
Darum ergeht auch in dieser Zeit der Ruf an alle, die der geistigen Erleuchtung aufgeschlossen sind, sie mögen die freudige Vorhut sein in allem, was nun als siegreiche Verkündigung des Lichtes auf diese Erde kommen soll
Wer sich von ganzem Herzen nach der Verbindung mit den wesenhaften Dienern in der Zusammenarbeit sehnt, kann gerade in dieser Zeit die Stimmung schaffen, die ihn dazu führt, sich mit ihnen über das kürzlich erlebte Fest des Strahlenden Sterns auszutauschen
In gemeinsamer Verbundenheit damit, wie im geistig offenen Menschen die Sehnsucht nach dem großen Dienst am Licht lebt, kann dies durch die Bezeichnung einer solchen Wohnstätte mit der Jahreszahl in Verbindung mit dem Symbol des Kreuzes der Wahrheit zum Ausdruck gebracht werden
Die wesenhaften Diener werden ihrerseits ein solches Vorhaben der menschlichen Art in Form des Schutzes der Orte, wo geistig reife Menschen leben, lebendig erhalten
Wenn die Menschen in gleicher Weise diesen Geist lebendig halten, werden solche Orte erstaunlich gut gedeihen
Verstärkte Kraft wird zu solchen Orten strömen, um sofort voll zur Tätigkeit der geistigen wie der irdischen Art der Arbeit verwendet zu werden
Wollen die Menschen innerlich vorankommen, so ist gerade die Zeit nach dem Feste des Strahlenden Sterns durch die strahlende Kraft der Gottesliebe die gesegnetste Zeit dazu
Möge der Strom der Strahlung in vollem Umfang für die schöpferische Arbeit des Geistes nutzbar gemacht werden
Es soll dieser Zustrom nicht einfach vergessen werden, der in der Zeit des erhabenen Gralsfestes nahen durfte
Dieses Fest war der Durchlass für die Annäherung der Ausstrahlung des Parzivalstrahles in dieser Zeit der großen Veränderungen im Weltenraum wie auf Erden
Wie der Gottessohn Jesus in die Tiefe des Nachschöpfungswerkes kam, um es zu stärken und damit zu retten kurz vor dem Sturz des materiellen Weltenteiles in die Vernichtung, so ermöglicht gerade der Parzivalstrahl jetzt seine völlige Befreiung von allem Niederen und Bösen, das hier noch verblieben ist
Gestärkt durch diese Ausstrahlung arbeitet nun alles in den Scharen des Wesenhaften, um die unmittelbare Nähe Parzivals freudig zu nutzen für das Weben, Spannen und Lösen aller Fäden, die die Menschheit mit ihren vergangenen Motiven und Taten verbinden
Das Wissen um all dies soll Ansporn sein, die menschlichen Kräfte im neuen Jahr, das noch am Anfang steht und die Schwingungen der Zahl 2025 in sich trägt, zu bündeln
Es ist ein Jahr, in dem viele Bestrebungen einen bedeutenden Fortschritt machen können, in Erfüllung der Verheißung an alle Menschen, die sich nach dem Reinen und Guten sehnen
Es ist ein Jahr, in dem vieles, was bisher auf das Kommen einer besonderen Ausstrahlung warten musste, sich befreien und seinen großen Aufstieg zum Lichte beginnen wird
Möge dies möglichst vielen Menschengeistern gelingen!
Übersetzung aus dem Tschechischen
6. 1. 2025
http://www.cesta-gralu.cz/6-1-2025/
