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Gralsgebet

DER WEG ZUM GRAL – WEITERE TEXTE – 31. Dezember 2020

Nun nähert sich schnell das Neue Jahr

Es beinhaltet in sich eine weitere Verschiebung der sich entwickelnden großen Ereignisse in diesem Teil des grobstofflichen Universums

Wir nähern uns einem Geschehen, das für jeden starke Augenblicke bringen wird, in denen es für den Menschen nicht immer leicht sein wird, sich zu orientieren, sodass er Gewissheit für sein Handeln hat, welches von ihm unter dem Druck der Umstände oft sofort, ohne die Möglichkeit längeren Überlegens, verlangt werden wird

Die Ereignisse werden sich in immer schnellerer Abfolge entwickeln, und vieles wird nicht lange aufgeschoben werden können, so wie es die Menschen bisher gewohnt waren

In unerwarteten Situationen bestehen und sich auf dem Weg zum Licht nicht verlieren, das ist die Frage, die in vielen Lesern des Wortes der Gralsbotschaft aufkeimt

In Wirklichkeit ist es einfach und schlicht zu erkennen, wie der Weg des Lichts ist, wohin er führt und was er vom Menschen verlangt

Es ist sogar leichter als alles andere, denn der Schlüssel dazu liegt in der kindlich sehnsuchtsvollen und demütigen Ausrichtung des Geistes zum Licht

Jeder könnte also leicht übersehen, wohin der Weg in allen Momenten des täglichen Lebens führt

Doch um den Menschen herum befinden sich heute zu viele Nebensächlichkeiten, die ihn zerstreuen und seine Aufmerksamkeit ablenken, und vor allem auch das Wertvollste im Menschen zerfressen – seine reine Demut des Geistes

Die Vielzahl der kleinen Dinge, in denen sich heute fast jeder Mensch auf der Erde verliert, überdeckt in ihm die Demut und mit ihr auch die Klarheit und Deutlichkeit dieses Weges

In vielen Menschen ist der Wille, diese kleinen Dinge zu erreichen, tief verankert. Durch die Anstrengung des Menschen erscheinen sie groß, und mit ihnen wächst seine Einbildung sowie die irrige Vorstellung vom eigenen Wert

Es sind Nichtigkeiten, die aus einem übersteigertem Bemühen entstanden sind, sich in dieser irdischen Stofflichkeit heimisch zu fühlen

Im Bestreben, sich hier für eine möglichst lange Zeit des Lebens einzurichten, schaffen sich die Menschen Bedingungen, in denen sie sich möglichst wohl, ja geradezu komfortabel fühlen wollen

Dazu bedürfen sie vieler Dinge, die ihnen das Gefühl von Behaglichkeit und Besonderheit vermitteln und dadurch den Eindruck eines richtigen Lebens auf anerkannter gesellschaftlicher Stufe erwecken

So braucht der durchschnittliche Erdenmensch immer mehr von diesen Dingen, bis sie sich schließlich so vermehren, dass sie für ihn letztendlich zu einer ungehorsamen Herde werden, die er unaufhörlich hüten muss, damit sie ihm nicht davonläuft und er nicht an seinem Gefühl vermeintlichen Erfolgs und Ansehens vor anderen Menschen verliert

Er steht dann im Zentrum all dieser Dinge und verbraucht all seine Kräfte, um all das zu bewahren, was er erworben hat und von dem er glaubt, dass es ihm gehört

Und all das umgibt ihn so dicht und fest, dass er, abgesehen von wenigen kurzen Momenten, die reine Lebensfreude kaum noch wahrnehmen kann

Den größten Teil seiner wertvollen Geisteskräfte verschwendet er auf die Bewirtschaftung von Dingen, die er hier einmal zurücklassen wird, denn sie stammen aus der Materie und werden in der Materie bleiben müssen

Wie viel wertvoller waren für den Schöpfer die ersten Christen, die keinen Überfluss besaßen, nichts für sich beanspruchten und oft jeden Abend aufs Neue nach einem Platz suchten, um ihr müdes Haupt zur Ruhe zu betten

Mit Dankbarkeit zu Gott und dem von Ihm gesandten Sohn priesen sie die Größe der Göttlichen Liebe dafür, dass sie das Wort Jesu erkennen durften

Im Gegensatz zu ihnen müssen sich die Menschen von heute täglich in Mühsal und Sorgen abmühen, um all das zu bewahren, was sie sich errungen haben, während ihr Geist, der sich nach einem reinen, kindlichen Erleben mit klarem Blick auf den Weg sehnt, sich mit einer kargen Gabe begnügen muss

Immer sind da die Sorgen um all diese kleinen Dinge, wie die Angst um den Besitz, um die eigene Gesundheit, um die irdischen Verwandten und Nächsten, um die eigene Stellung, um die Gewissheit der Erfüllung der eigenen gesetzten Wünsche, mit denen der Mensch den Erfolg oder Misserfolg seines Lebens beurteilt

Keiner erkennt, dass all dies nur belanglose Nebensächlichkeiten sind, die den Blick auf das wahre geistig Bedeutende verstellen, das für den Aufstieg zum Licht von größter Wichtigkeit ist

Dieses überaus Wichtige ist das Erleben des Geistes in seiner schlichten Hingabe an die höhere Göttliche Führung

Statt dieser Hingabe aber hat sich der Mensch gänzlich in den Schichten all dessen verloren, was er um sich angehäuft hat, und klammert sich oft stärker daran als an seinen reinen Willen zum Guten

Er hängt daran stärker als an der Befolgung des Göttlichen Willens selbst

Darum kann er nicht mehr mit klarem Blick und freiem Geist, der von Freude erfüllt ist, seinen Lebensweg beschreiten

Leider hat der Mensch diese Fähigkeit verloren, weil er die Worte Jesu nicht verstehen kann: „Werdet wie die Kinder“

Der Mensch vermag es auf Erden nicht, ein reines Kind der Schöpfung zu sein

Auch viele von denen, die das Wort der Gralsbotschaft erkennen, geben es sich zwar nicht zu, aber es ist auch in ihrem Leben so

Sogar ein wissender Mensch kann sich durch belanglose materielle Dinge so sehr gefangen nehmen lassen, dass er für eine Weile seine innere Reinheit verrät und die Demut des Geistes in sich erstickt

Mit der Demut, die sich im endlosen Dickicht aller kleinen Wünsche verliert, geht auch jede Sichtweise verloren, die notwendig ist, um frei den Weg des Lichtes gehen zu können

Und leider sehen die Menschen gerade darin die Erfüllung des menschlichen Lebens, wenn sie an diesen Wünschen und den daraus resultierenden Dingen hängen, die sie um sich herum anhäufen, sei es aus eigenem Antrieb oder nur, weil es die anderen so machen oder weil es in der Familie so üblich war

Nach einiger Zeit umgibt sich fast jeder Mensch mit einer Fülle von Dingen, um die er sich kümmern muss, die er pflegen muss, die er liebkosen muss, denn nur durch diese Dinge nimmt er das wahr, was man ein vollwertiges irdisches Leben nennt

Der Erdenmensch kann nicht einfach leben, und vor allem kann er nicht so leben, dass er an nichts aus dieser Welt hängt, und sei es nur seine vermeintliche persönliche Wichtigkeit und sein Ansehen und der Ruf seines Namens vor den anderen

Dieses Ansehen und das Festhalten daran ist eine große List der Finsternis, ist der Stolz, mit dem sie die Menschen gefangen hat

Es ist eine Falle, in die sich auch viele ansonsten gute und reine Seelen verfangen

Das irdische Ansehen des Menschen, das mit seinem irdischen Namen verbunden ist, ist in die Köpfe der Menschen eingedrungen, hat eine ungesunde Bedeutung erlangt und ist ein großes Hindernis für die Demut des Geistes

Der Stolz auf seine Familie und seine Vorfahren, auch auf sich selbst, auf das, was der Mensch geleistet hat, welche Stellung er erlangt hat, all das ist nur das Ergebnis des Spiels der Finsternis durch den menschlichen Verstand

Und gerade auch dieser irdische Stolz auf den Namen und die Familie ist mit dem Bemühen um das Anhäufen von Schmeicheleien verbunden, durch die der Mensch sein Ansehen vor anderen ableitet

So umgibt sich der Mensch mit diesen Dingen wie mit Fetischen, die ihn an seine Fähigkeiten, an seine irdische Stellung und damit an sein irdisches Ansehen bei den anderen erinnern sollen

Dabei ist jedes vergangene Ansehen nichts, es begründet keinen Anspruch auf Verdienste, wenn es nicht immer wieder durch das reine Bemühen des betreffenden Geistes in der Gegenwart bestätigt wird

Leider leben viele Menschen in dem Gedanken des Verdienstes und erwarten, dass sie aufgrund ihres Namens oder aufgrund dessen, was sie in der Vergangenheit getan haben, immer geehrt werden, weil dies in einer gewissen Erstarrung auf Erden zur Gewohnheit geworden ist

Es gibt so viele kleine Dinge, aus denen die Menschen Großes machen wollen und die im krassen Gegensatz zur geistigen Bewegung stehen, dass es fast unglaublich ist, wie sich all dies auch dort festsetzen kann, wo die Erkenntnis der Wahrheit vorhanden ist

Dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, wie der Volksmund sagt, wollen sich viele erst dann eingestehen, wenn sie plötzlich nicht mehr wissen, was sie tun sollen, wie sie handeln sollen, wie sie sich orientieren sollen, was eigentlich richtig ist und was nicht

Außerdem werden viele Menschen von allen Seiten von anderen Menschen davon überzeugt, dass diese Wege die richtigen sind

Darauf beruht heute die ganze Verlockung menschlicher Spielereien, die für die natürliche und reine Entwicklung des Geistes gar nicht notwendig sind

Der Druck durch andere Menschen, die ihre Nächsten überzeugen wollen, ist stark und verleitet schließlich manchen zu Entscheidungen, die er später bereut und als falsch erkennt

Erst nach einiger Zeit merkt er, wie sehr er sich hat täuschen lassen und wie sehr er sich in den Fäden seiner Vorstellungen vom Leben und dem, was darin wirklich wichtig ist, verstrickt hat

Viele fangen dann an, gegenteilige Entscheidungen zu treffen, bis sie sich schließlich im Chaos der Ereignisse hin- und hergerissen fühlen, wie in einem dichten Netz gefangen, das ihnen keine freie Entscheidung mehr erlaubt

Dann rufen sie um Hilfe und verzweifeln, wie schwer es ihnen fällt und wie sehr sie Rat brauchen, wie sie mit all dem umgehen sollen

Sie geben sich nicht dem Gedanken hin, dass sie vieles von dem, was sie umgibt, selbst gewählt haben und dass das Licht sie nie dazu aufgefordert hat

Es ist die Welt der Menschen, die sie umgibt, mit ihrer Vielfalt all dessen, was sie in sich birgt, und sie nehmen davon, wie Liebhaber von Süßigkeiten, die für eine Weile an einem überfüllten Tresen in einer Konditorei ihrer eigenen Wahl überlassen sind

Aber es soll hier nicht darauf eingegangen werden, wie alles in eine fast ausweglose Verstrickung geraten ist, denn die kommenden Ereignisse werden vieles von dem, was jetzt wichtig erscheint, über Nacht völlig nichtig und bedeutungslos machen

Der Wille zum Licht soll in jedem innerlich offenen Menschen für dieses kommende Ereignis gestärkt werden

Er soll in der inneren Wahrnehmung der wirklich großen Dinge der Schöpfung gestärkt werden, denn wenn er beginnt, diese Dinge bewusster wahrzunehmen, dann wird der Weg, der vor ihm liegt, klar und in seiner Schlichtheit und Einfachheit erkennbar, wie er immer schon da war

Es soll denen geholfen werden, die es ernst und aufrichtig meinen und sich in diesem Bemühen wirklich und langfristig bemühen

Die menschliche Welt legt in ihrer Lebensauffassung Wert auf völlig nebensächliche Bahnen, die das klare Empfinden des Menschen nur verwirren und zerstreuen

Das stärkste und sicherste Seil, das den Menschen in der richtigen Richtung halten soll, ist jedoch ganz schlicht, denn es ist das ständige Erleben des reinen Strebens zu Werten geistiger Art

In dieser Art soll der wissende Mensch an alles herangehen

Er soll nicht auf andere und deren Beurteilung, was richtig und was falsch ist, schauen

Der größte Teil der heutigen Menschen auf dieser Welt weiß überhaupt nichts über den eigentlichen Sinn des Lebens auf der Erde

Einzig das innere demütige Wollen zum Guten ist jener Anker, der den Geist auf dem Weg zum Licht hält

In diesem Sinne muss der Geist bereit sein, alles abzulegen, was ihn in der irdischen Welt zu Situationen führt, in denen er sich verstellen oder von der Reinheit seines Gewissens abweichen muss

Auf diesem Weg können dem Menschen Fehler passieren, und viele Dinge wird er erst erkennen, wenn er deren Unrichtigkeit erlebt

Im Bewusstsein seiner möglichen Fehler muss er stets bereit sein, sich zu ändern, um auf dem Weg voranzukommen und mit seinem Geist zu einer noch feineren Empfindung zu gelangen

Und dazu braucht er die Demut als wirksames Mittel, um seinen Stolz aufzulösen, der in einer gewissen Überempfindlichkeit gegenüber der eigenen Person wurzelt

Nur wer sich von der Eitelkeit befreit, kann wirklich frei im Inneren und Äußeren sein und wird dann fähig sein, seine Fehler einzugestehen und sich zu ändern

Wo dies im Menschen nicht vorhanden ist, kann sich Demut wegen der Macht der Eitelkeit und der hohen Selbsteinschätzung nicht entfalten, und die Möglichkeit einer Weiterentwicklung eines solchen Menschen im Erkennen von Fehlern und damit im Finden eines neuen Weges ist so gut wie ausgeschlossen

Es ist klar, dass der Mensch in der heutigen verworrenen Welt des Verstandes nicht den klaren Blick auf alles haben kann, was er tun soll, um im Einklang mit dem Licht und der menschlichen Ordnung der Welt zu leben

Er hat dann das volle Recht, auf viele aufdringliche Fragen der Außenwelt zu antworten, dass er es nicht weiß, dass er in dieser oder jener Sache keine Klarheit hat und dass er mehr Wissen braucht, um antworten zu können

Keiner darf ihn zwingen, eine maßgebliche Ansicht zu äußern, bevor er nicht persönlich zu dieser Einsicht gelangt ist und versichern kann, dass er alle relevanten Informationen für seinen Entschluss besitzt

Mit klarer und ruhiger Stimme soll jeder Druck im Sinne von angreifenden Worten abgewiesen werden: „Du musst dich entscheiden!“, „Du musst eine Meinung zu dieser Sache haben!“, „Es ist doch klar, wie kannst du das nicht sehen!“

Wer aufrichtig nach dem Licht strebt und in allem die rechte Entscheidung treffen will, soll sich weder von Einzelnen noch von der Masse bedrängen lassen

Dazu ist ihm auch vom Licht die Hilfe gegeben, die im Gebet besteht

Diese Hilfe kennen die Menschen jedoch noch nicht, und deshalb nutzen sie ihre stärkende Art in ihrem täglichen Leben nicht

Viele Menschen, die ernsthaft nach dem Licht streben, suchen auch nach einer Möglichkeit, das richtige Wissen über den Gral, geformt zu einem einfachen Gebet für schnelle Hilfe für ihren Geist, immer bei sich zu tragen

Deshalb bringen wir hier ein einfaches Gebet, als eine von vielen Formen der Anrufung des Schöpfers und Seines Allweisen Willens

Dieses Gebet kann jedem Menschen, der die erwähnte lebendige Verbindung mit den Höhen des Lichts in seinem täglichen Leben nicht verlieren will, dauerhaft zur Hand sein

Alles von Parsifal, dem verheißenen Menschensohn, gebrachte Wissen ist hier zu einem Gebet vereint, das der Mensch, der die Wahrheit der Gralsbotschaft angenommen hat, zum höchsten Aufflammen seiner geistigen Flamme durchglühen soll


DAS GEBET

Ich glaube an den GRAL,

den Kelch des Lebens, der dem Schöpfungswerk von GOTT, DEM VATER, geschenkt wurde

Ich glaube an PARSIFAL,

den gottgegebenen König des GRALS und Beschützer des Schöpfungswerks

Ich glaube an JESUS,

den Sohn Gottes, die Liebe Gottes, der mit GOTT, DEM VATER, in Seinem ewigen Lichtreich ist

Ich glaube an IMANUEL,

den HEILIGEN GEIST, der über allem Geschaffenen bleibt, damit die Gerechtigkeit Gottes in der weisen Wirkung Seiner Gesetze immer erfüllt sei

Meinen Geist verbinde ich mit dem Licht,

das auch hier auf Erden überall um uns ist und das in jedem Augenblick die Kunde von Gott und dem Gral bezeugt

Im Gebet zu Dir, Herr, bitte ich die Engel, die wesenhaften und geistigen Helfer, die Diener des Grals

Befreiung und Erlösung mögen nun in Gerechtigkeit, Reinheit und Liebe zu mir und zu allen anderen Menschen kommen, so wie wir sie durch unser Leben verdienen

AMEN


Möge dieses Gebet, zusammen mit anderen Formen der innigen Verbindung des Geistes mit dem Licht, zu einem helfenden Wegweiser in den wichtigsten Augenblicken des Daseins jedes reinen und dem Licht treuen Menschen werden

Es kann als Ganzes erlebt werden, aber auch als in Teilen eigenständig belebtes, verbindendes Rettungsseil, in dem der Geist Vertrauen und Gewissheit für sich und für andere findet

Wer von den Lesern alles, was im Gebet enthalten ist, mit Gewissheit erfüllt, kann dessen Kraft steigern, so wie es alle Diener des Lichtes in den Höhen der Schöpfung wahrnehmen

Wenn dem so ist, dann kann ein solcher, dem Licht ergebener Geist im ersten Teil des Gebetes das Wort GLAUBE durch das Wort WEISS ersetzen, also „ich habe die volle Erkenntnis“ und die daraus fließende unerschütterliche Überzeugung

Wenn er sich jedoch in völliger Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen befindet und sich nicht von diesem Willen abbringen lässt, kann er in das Gebet das Wort DIENEN einfügen

Das Gebet lautet dann entweder:

ICH WEISS UM DEN GRAL, den Kelch des Lebens, der dem Schöpfungswerk von GOTT, DEM VATER, geschenkt wurde …

oder:

ICH DIENE DEM GRAL, dem Kelch des Lebens, der dem Schöpfungswerk von GOTT, DEM VATER, geschenkt wurde …

Die Kraft, in der sich der Geist befinden und mit der er sich verbinden möchte, soll sich immer von seiner inneren Hingabe an den erhabenen Dienst ableiten

Er kann also am Anfang der Worte, gemäß seiner gesunden Selbsteinschätzung, aus den Worten ICH GLAUBE, oder ICH WEISS, oder auch ICH DIENE wählen

Immer sollte es jedoch richtig sein, völlig befreit von jeder Selbstüberschätzung, denn, wie es durch die Gesetze der Schöpfung eingerichtet ist, wird all das geschätzt, was in Wahrhaftigkeit schwingt, und deshalb sollten die Worte richtig gewählt werden, sodass sich danach die angemessene Hilfe zum Menschen herabsenken darf

Wo nach einer zu starken Einstellung gegriffen wird, da wird eine solche Verbindung in der Kraft des Lichts leicht durchglüht, und wenn diese der tatsächlichen Reife des Menschen unangemessen ist, dann kann die Verbindung eine solche zu starke Strahlung nicht tragen, und sie verbrennt und stürzt zusammen, ohne auch nur einen Teil der Hilfe zu leisten, die in dem gegebenen Augenblick sehr nützlich hätte sein können

Wie in allem, so gilt auch hier: Weniger ist mehr

Wahre Innigkeit und inneres Sich-Öffnen vermitteln dem Menschen immer alle notwendigen Hilfen, die sich ihm anbieten

Möge also das oben angeführte Gebet als helfendes, starkes Seil genommen werden, das sich für das kommende Geschehen auf der Erde anbietet

Das Gebet soll in kindlichem Vertrauen zu Gott und Seiner Güte erlebt und empfunden werden, die jeder menschliche Geist, unbelastet von verstandesmäßigem Zweifel und Begrenztheit, in sich trägt

Das Gebet ist ein Werkzeug für den Geist, und als solches soll mit ihm gearbeitet werden

In jeder neuen Stufe des Erlebens soll es durchfühlt und mit dem höchsten Schwingen des Empfindens verbunden werden

Das geht nicht ohne Üben, ohne Mühe, auch nicht in einer solchen Sache wie dem Gebet

Die Menschen müssen lernen, richtig zu beten

Nur so wird ihnen diese lebendige Art der Verbindung dienen und auf ihrem Weg durch das Leben helfen können

Wer sich nicht mit dem Gebet in der lebendigen Arbeit seines Geistes beschäftigt, der hat nicht genügend Vertrauen zu Gott und Seinem Werk, einerlei, wie er es auch nennen mag

Das größte Hindernis ist eben der Verstand, der versucht, das innige Vertrauen durch unangebrachte Gedanken und Zweifel, ob eine solche Sache wie das Gebet überhaupt wirken kann, zu schwächen

Diesen Kampf muss der Mensch in sich annehmen und auch darin mit seinem Geist siegen, damit der Verstand allmählich beiseite geschoben wird und die Innigkeit und lebendige Kraft, die aus dem Geist durch die Worte zum Licht aufsteigen, nicht mehr behindert

Selig sind, die beten lernen, um Gott und Sein Werk zu preisen


Modlitba Grálu

https://www.cesta-gralu.cz/modlitba-gralu/

Ende

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