DAS EINTREFFEN BEDEUTENDER VERÄNDERUNGEN IN ZEIT UND RAUM

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Die hohen wesenhaften Diener Walhalls, Hermetes und Hathmes, herrschen über Raum und Zeit.

Zeit und Raum sind in ihren Händen grundsätzlich und für alle Ewigkeit veränderbare Größen.

Sie können sie verändern, wann immer es zur Erfüllung der Absichten des Göttlichen Willens in der Schöpfung notwendig ist.

Das menschliche Denken vermag dies kaum zu begreifen.

Dies deshalb, weil bei jeder solchen Veränderung äußerlich scheinbar nichts geschieht, was sich von früheren Zeiten unterscheiden würde.

In Wirklichkeit sind Raum und Zeit jedoch nicht von äußeren, materiellen Formen abhängig, sondern entspringen stets der inneren Grundschwingung der Schöpfung – eine Schwingung, die sich auch im inneren Erleben der Menschen widerspiegelt.

Das innere Erleben, das von den feineren Ebenen ausgeht, erzeugt einen Druck, der sich schließlich auch in den Ausmaßen des Weltalls kundtut.

Unter dem Einfluss von Hathmes und Hermetes geschieht alles dann auf die Weise, dass nicht nur die äußeren Erscheinungsformen der Materie in Bewegung sind, sondern sich mit ihnen auch die ureigenen Messinstrumente der Erdenmenschen verschieben.

Äußerlich bleiben also alle Maße und Längen von Raum und Zeit, die die Menschen verwenden und die auch mit Messgeräten erfassbar sind, gleich.

Doch nur deshalb, weil auch alle grobstofflichen Messgeräte selbst unter dem Druck der unsichtbaren Wirkung der Kräfte zusammen mit den äußeren Formen der Materie eine Veränderung erfahren.

So können wir sagen, dass das Licht, das durch den interstellaren Raum fliegt, weiterhin die Geschwindigkeit hat, die bisher gemessen wurde.

Allerdings hat zugleich kein Mensch die Möglichkeit des Vergleichs, ob diese Geschwindigkeit in Wirklichkeit immer noch dieselbe ist oder ob sie im Vergleich zur früheren Geschwindigkeit eine völlig andere ist.

Es lässt sich also weiterhin die gleiche Geschwindigkeit der Photonen-Teilchen des Lichts messen, doch diese Geschwindigkeit ist mitsamt der Messtechnik eine ganz andere, sie ist erhöht, denn sie hat sich aufgrund der Anforderung des Göttlichen Willens an ein beschleunigtes Erleben der in die irdische Welt inkarnierten Menschengeister verschoben.

Ebenso können wir sagen, dass Länge, Breite oder Volumen der materiellen Dinge mit dem übereinstimmen, was vor Jahrhunderten galt, aber dies nur, weil, wie bereits erwähnt, auch alle Messinstrumente den Veränderungen unterworfen sind, wodurch folglich kein Mensch die Möglichkeit hat, die stattfindenden Veränderungen mit den bisher bewährten äußeren Verfahren zu erfassen.

Das Einzige, was die Erdenmenschen darauf aufmerksam machen kann, ist eine innere Empfindung, die oft in Form einer Ahnung, dass besondere Veränderungen geschehen, richtig ist.

Es ist erstaunlich, dass etwas so Einfaches wie das Verständnis dafür, dass wenn sich die Größe und die Geschwindigkeit der Bewegung der Veränderungen in der gesamten Grobstofflichkeit ändern, dann mit diesem Geschehen auch alle Formen materiellen Ursprungs mitgezogen werden.

Dass also nicht nur die Menschen selbst, sondern auch alle täglichen Werkzeuge, die sie gebrauchen, als Ganzes den Veränderungen unterliegen.

Unter anderem dadurch, dass sich das Weltall verkleinert hat, ist die Erde der Sonne und auch allen anderen Sternen im Sonnensystem näher gekommen, ohne dass dies durch astronomische Fernrohre hätte erfasst werden können.

Dies erklärt, warum sich seit einiger Zeit das Klima auf der Erde beschleunigt wandelt.

Etwas Derartiges ereignete sich auch in früheren Zeiten der Erde, und das sogar schon mehrfach, und es rief stets durchgreifende Veränderungen in der Gesamtauswirkung auf das Leben in der Natur hervor.

Unter dem durch die Verdichtung der Materie verursachten Druck entstanden viele Erschütterungen der Weltteile, und dies bewirkte große Verlagerungen der Wasser- und Luftströme.

Auch Vulkane wurden erweckt, und es kam zu Wanderungen ganzer Völker auf der Suche nach Sicherheit für ihr Leben.

Die heutigen Menschen, und insbesondere ihre irdische Wissenschaft, sollten daher beginnen, völlig anders zu denken als bisher, wenn sie das ernsthafte Bestreben haben, zu verstehen, was jetzt geschieht.

Das, was sich erfüllt, hat einen gänzlich anderen Ursprung, als allgemein noch gesucht wird.

Alles verdichtet sich, sowohl der Raum als auch die Zeit.

Viele Menschen nehmen heute etwas Außergewöhnliches wahr, obgleich es äußerlich nicht zu erfassen ist.

Die Empfindungsfähigkeit ermöglicht es dem Menschen, durch die Wahrnehmungen des limbischen Teils des Gehirns Vorgänge wahrzunehmen, die mit dem Verstand nicht erfasst werden können.

Es ist für den Menschen ein Weg, auf dem er erahnen darf, dass jene grundlegenden Veränderungen nahen, die im Ergebnis auch ernste Auswirkungen auf das Erleben jedes Einzelnen haben werden.

Selbstverständlich ist es auch möglich, die Bilder der Veränderungen mit seinem Geiste aufzunehmen.

Etwas Derartiges ist jedoch den heutigen Menschen unermesslich fern.

Es gibt hier wenige erwachte Menschen, die fähig wären, irgendetwas davon durch reines hellsichtiges Empfangen von Bildern zu erfassen.

Wir befinden uns somit in einem sehr ähnlichen Zustand, wie er bei den Menschen zur Zeit von Atlantis herrschte.

Auch sie wollten damals nicht erkennen, dass sich ein grundlegender Wendepunkt für ihre Völker näherte.

Alle Warnungen der reinsten Priesterin, die als Einzige dies voraussehen durfte, wurden verharmlost und geleugnet in dem Bestreben, keine gesellschaftlichen Erschütterungen hervorzurufen.

Die Verdichtung des damaligen Zustandes der Materie setzte sich also so weit fort, dass im Zuge dieser Verdichtung der Mond zeitweilig von seiner Bahn abwich und sich infolge der Störung der Gravitationskräfte der Erde näherte, wo daraufhin unerwartete Veränderungen im Wasser-Element hervorgerufen wurden, als der hohe wesenhafte Neptun gerufen wurde, damit alles für eine bestimmte Zeit mit Wasser überflutet werde.

Heute treten viele ähnliche Erscheinungen auf, wie es zur Zeit von Atlantis der Fall war.

Wir befinden uns in einer Zeit der Verdichtung und Verkleinerung des Weltalls.

Das Weltall, von den wesenhaften Dienern auch Hermetis genannt, verdichtet und zieht sich zusammen oder dehnt sich aus, immer genau danach, welche Art machtvoller Kraft der göttlichen Strahlung durch den Gral und anschließend durch Walhall in den Teil strömt, in dem das Weltall – Hermetis – enthalten ist.

Mit Art ist nicht nur die eigentliche Kraft gemeint, die wir mit einer physikalischen Kraft vergleichen könnten, sondern auch die Sendung, die mit dieser Kraft einhergeht.  

Ein Unterschied besteht zwischen der Kraft, die Wachstum und Entwicklung bringt, und der Kraft, die Ernte und Sichtung bringt.

Die Göttliche Kraft ist ein lebendiges Geschehen und trägt stets eine andere Sendung in sich.

Seit einiger Zeit strömt ein deutlich erhöhter Druck von den Höhen des Schöpfungswerkes in den Weltteil von Ephesus und bringt die Ernte.    

Dieses Durchdringen der Kraft, die Ernte und Sichtung bringt, beschleunigt alles, denn es bedeutet, dass alles einem Druck ausgesetzt ist, der alles Leben zwingt, in ein verdichtetes Erleben einzutauchen.

Diese Verdichtung bewirkt, dass die Materie zusammengepresst wird, wodurch sich alles zusammenzieht und die Intensität des Erlebens in allem Geschehen steigt.

Einst, vor langer Zeit, bei der Entstehung des Weltalls, kam eine Kraft, die für den Aufbau und die Entwicklung bestimmt war.

Deshalb enthielt sie alles Notwendige zur Vergrößerung und Ausdehnung.

Damals, ganz am Anfang, war auch alles schneller, doch später verlangsamte sich die Zeit, damit es zur Reifung der von den wesenhaften Dienern geschaffenen Formen in der Grobstofflichkeit kommen konnte.

Heute bringt die in die Hände von Hathmes und Hermetes gelegte Aufgabe ihre Wirkung.

Die Abstände aller Teilchen verringern sich, da sie einem beispiellosen Druck einer ungewöhnlichen Kraft ausgesetzt sind, die alles zur Entfaltung bringt.

Und unter diesem Druck verdichtet sich alles und wird beschleunigt, obgleich Zeit und Raum, so wie sie von den irdischen menschlichen Messgeräten wahrgenommen werden, äußerlich gleich bleiben.

Man kann sagen, dass unter diesem Druck alles mit verstärkter Kraft versucht, seine Aufgaben und Pflichten zu erfüllen.

Das menschliche Auge bemerkt davon nichts, denn auch es gehört mit seinen Fähigkeiten zur Grobstofflichkeit, in der sich die erwähnten Geschehnisse auswirken.

Dadurch kann das stattfindende Geschehen nicht so deutlich erfasst werden, dass es bei den irdischen Wissenschaftlern Bestürzung  hervorrufen würde, was andernfalls gewiss eintreten würde.

Wie bereits oben gesagt wurde, geschieht dies deshalb, weil sich alle von den Menschen verwendeten Messgeräte zusammen mit allem Übrigen verändern.

Die materielle Welt hat sich verdichtet und verkleinert, obgleich es bei weiten Ausblicken in das Weltall gleichzeitig so scheinen mag, dass dieses sich sogar noch immer ausdehnt.

Dies ist jedoch nur ein trägheitsbedingter optischer Vorgang.

Das Weltall des Teiles Ephesus dehnt sich in diesem Verständnis der interstellaren Weiten aus, doch zugleich verkleinert und verdichtet sich alles in seinem größten Volumen, wozu die gesamte Grobstofflichkeit und die sie zum Teil durchdringende Feinstofflichkeit gehören.

Obwohl sich das Weltall also immer noch mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt, ist es Teil eines Ganzen, das sich verkleinert.

Wir können sagen, dass alles auch unter einem nie dagewesenen Druck der Beschleunigung steht, obgleich die messbare Zeit und der messbare Raum als stets die gleichen erscheinen.

Dies bringt viele Folgen mit sich, wozu unter anderem auch gehört, dass die eigenen irdischen Körper der Menschen unter nie dagewesenen Schwingungen der Kräfte stehen und alle Gebrechen, die früher in den Zellen schlummerten, besser gesagt in deren Strahlung, buchstäblich an die Oberfläche gedrängt werden, damit sie sich offenbaren und unerwartete Krankheiten verursachen.

Ebenso steht auch das menschliche Gehirn unter Druck, denn auch es besteht aus Zellen.

Die Nervenzellen des Menschen sind nun durch diesen verdichtenden Druck aufs Höchste sensibilisiert, und viele Menschen vermögen sich dem nicht zu widersetzen, denn dies ist einzig durch geistige Lebendigkeit möglich, welche allein fähig ist, den erhöhten Druck der Göttlichen Kraft aufzunehmen und für alle Hüllen des Geistfunkens in die Form belebender Strahlung umzuarbeiten.

Alles, was nicht in der Gleichart der Strahlung schwingt, die ihren Ursprung in einer hohen Stufe des lebendigen Lichtes hat, wird so lange zusammengepresst und verdichtet werden, bis es auf einer bestimmten Stufe unter diesem Druck in sich zusammenstürzt oder aber beiseite gedrängt wird.

Es ist dabei selbstverständlich, dass auch die mit den irdischen Sinnen verbundene Wahrnehmung diesem Druck unterworfen sein wird und die beschriebenen Vorgänge deshalb nicht sichtbar und greifbar erfasst werden können, wie vielleicht jemand einwenden könnte.

Die Materie hat mehrere Stufen, von denen die Grobstofflichkeit die äußerste ist, die dem Druck erst als letzte aller anderen Arten der Stofflichkeit unterliegt.

Eben deshalb kann es gleichzeitig geschehen, dass sich das Weltall ausdehnt und sich zugleich verdichtet.

Diese zwei scheinbar widersprüchlichen Vorgänge lassen sich verstehen, wenn wir annehmen, dass Zeit und Raum von außen beeinflusste Größen sind, also von Orten, die sich außerhalb des eigentlichen Bereichs der Grobstofflichkeit befinden.

Um diese Vorgänge richtig beurteilen zu können, müsste jemand aus dem Ganzen der Grobstofflichkeit heraustreten und sich zugleich daran erinnern, wie diese im Inneren aussah, noch bevor er aus ihr heraustrat.

Danach könnte er beurteilen, ob und inwieweit sich das grobstoffliche Weltall verändert hat und auch noch immer verändert.

Da sich aber bis zu einem gewissen Grad auch das ganze Werk der Nachschöpfung zusammen mit den übrigen Ebenen entwickelt, ist es dem Menschengeist nahezu unmöglich, die Veränderungen sachlich zu beurteilen.

So bleibt es einzig und allein in den Händen der beiden großen Diener Hathmes und Hermetes, dass sie mitteilen können, was nun mit Raum und Zeit geschieht.

Die Menschen können es jedoch durch ihr Empfinden wahrnehmen, dass sich alles auf eine besondere Weise beschleunigt.

Darauf wird mancher einwenden, dass es sich um eine Beschleunigung der sogenannten Lebensweise der Menschen handle.

Bis zu einem gewissen Grad mag es so erscheinen.

Die treibende Kraft in alledem ist jedoch die beschleunigte Rückkehr der Schicksalsfäden.

Damit dies auch in der eigentlichen Grobstofflichkeit geschieht, verschieben Hathmes und Hermetes auf Geheiß Parsifals alles Geschehen in einen Mittelpunkt eines großen, nie dagewesenen, verdichteten Geschehens.

Wir werden gemeinsam mit der Materie in sich verengenden Kreisen in den Mittelpunkt aller Auswirkung getrieben.

Dadurch wird alles verkürzt, zusammengepresst und vor allem auch beschleunigt.

Das Weltall überträgt dies alles durch die Beweglichkeit der kleinsten Materieteilchen auf alle Formen, die sichtbar und greifbar sind.

Da diese Verdichtung jedoch ausnahmslos alles betrifft, kann das irdische Auge sie nicht beobachten, weil auch seine Fähigkeiten sich mit allem Übrigen verändern.

Die innere Wahrnehmung des Druckes ist das Einzige, was feinfühligere Menschen als Empfindung der besonderen, mit der heutigen Zeit der angekündigten Großen Wandlungen zusammenhängenden Veränderungen erfassen können.

In diesen Veränderungen ist sehr vieles enthalten, was den Menschen Antworten auf die sich mehrenden Fragen geben würde, was alles daraus für den Menschen als Einzelnen sowie für die ganze Gesellschaft folgt.

Auf der Ebene des Unterbewusstseins nimmt dies schon seit einiger Zeit eine stetig wachsende Zahl von Menschen wahr.

Viele sprechen davon, dass sie sich buchstäblich von den Umständen gehetzt fühlen, die auf sie eindringen.

Dies ist jedoch nur die Folge der Verdichtung allen Geschehens.

Und dies wird noch einige Zeit andauern, denn die Einwirkung der äußeren Kräfte auf das Werk der Nachschöpfung, vor allem auf den Weltenteil Ephesus, wird sich unter den Wirkungen des Lichtes noch verstärken.

Letztendlich wird die Komprimierung von Zeit und Raum für unsere heutige Wahrnehmung noch unvorstellbar mächtiger sein, damit alles, was geistigen Wert hat, hervortreten muss.

Es wird nur das bleiben, was einen geistigen Wert in sich trägt.

Das Übrige wird durch den Druck als andersartig abgetrennt und wird abseits der rein geistigen Strahlung stehen müssen.

Was so abgetrennt beiseite bleibt, das wird nach dem nachfolgenden Nachlassen des Druckes weit in die Fernen zerstäubt werden.

Es wird in die Vergessenheit zerstreut werden.

Hathmes und Hermetes sind diejenigen, welche die Hebel der Göttlichen Presse für das geistige Öl bedienen.

Durch diesen Druck wird dieser Teil der Nachschöpfung für eine gewisse Zeit zu einem Ort, an dem alles kleiner, kürzer und dichter wird.

Und dies wird noch weiter geschehen, ohne dass es für die äußere Beobachtung der Menschen irgendwie erfassbar wäre.

Wenn wir jedoch die Möglichkeit hätten, den Zeitablauf heute und beispielsweise vor zwei Jahrhunderten zu vergleichen, würden wir feststellen, dass die heutige Stunde mit ihrem Inhalt vielleicht sogar mehrmals in die frühere Stunde passt.

Noch weitaus mehr würden wir dies erkennen, wenn wir tiefer in die Geschichte der Menschheit auf der Erde zurückgingen.

Ebenso verhält es sich mit dem gesamten sichtbaren Raum des Weltalls.

Obwohl es scheint, dass sich dieses ausdehnt, vollzieht sich diese Ausdehnung in Wirklichkeit im Rahmen einer größeren Dimension, zu der auch der feinstoffliche Teil gehört, der sich unter dem erhöhten Druck des Lichtes zusammenzieht.

Diese Vorgänge haben Auswirkungen auf alles Lebendige, das sich nun im Weltenteil Ephesus befindet.

Es ist selbstverständlich, dass solche Vorgänge nicht ohne Erlebnisse der Menschen vonstattengehen, die ungewöhnliche Wendungen in allen Ereignissen mit sich bringen werden.

Teilweise wird es feinfühligeren Menschen auch geschehen, dass ihr Inneres in eine andere Zeitdimension gerät, in der es entweder zurückbleibt oder umgekehrt der eigenen gegenwärtigen Wirklichkeit der Grobstofflichkeit bereits voraus ist.

Dies wird ein Erleben hervorrufen, bei dem Geschehnisse aus der Vergangenheit beinahe greifbar lebendig werden oder vor dem sensibilisierten Menschen etwas erscheint, was erst noch kommen wird.

Dies wird jedoch seinen Ursprung nicht in der Hellsichtigkeit haben, sondern der Schlüssel dazu wird in der Zeitverschiebung liegen, bei der sich mehrere Schichten von Ebenen, die zum Werk der Nachschöpfung gehören, ineinanderschieben, die jedoch untereinander andere zeitliche und räumliche Unterschiede aufweisen.

Der Teil des Feinstofflichen, der mit dem hiesigen Weltall verbunden ist, zieht sich zuerst zusammen, noch vor dem eigentlichen grobstofflichen Weltall, das ihm folgt.

Gleichzeitig jedoch verbleibt der feinstoffliche Teil, der sich hoch über dem Weltall befindet, in seiner ruhigen Verfassung, da er für die strömende Flut des Lichtes durchlässig ist. 

Befindet sich dann die seelische Wahrnehmung des Menschen mehr hier oder mehr in den lichteren Ebenen des Feinstofflichen, so wird dies zwangsläufig Empfindungen hervorrufen, die Verwirrung mit sich bringen, oft dann die Unfähigkeit, die Gegenwart im hiesigen materiellen Körper wahrzunehmen.

Dies wird schließlich auch das eigene gedankliche Begreifen durch den Verstand berühren, der in diesen Zeitverschiebungen nicht fähig sein wird, die Kontrolle zu behalten, und derart ratlos werden wird, dass viele Menschen die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen, gänzlich verlieren.

Es wird somit nichts Außergewöhnliches sein, wenn ein Mensch über eine Sache zu sprechen beginnt und innerhalb weniger Sätze bei einer völlig anderen Gedankenrichtung endet, weil der Verstand nicht fähig sein wird, die Zeitverschiebungen auf der seelischen Ebene zu umfassen, die sich in Tausendstelsekunden vollziehen.

Diejenigen, die in ihrem Inneren wacher sind, können dies schon heute beobachten, und das nicht nur bei anderen Menschen, sondern auch bei sich selbst.

Schließlich wird dies zum Teil eine Zersplitterung und einen Zusammenbruch der Gedankenwelt in Bezug auf das bisherige Verständnis des Begriffs Gegenwart mit sich bringen.

Dies deshalb, weil die Gegenwart zu einer völlig beweglichen Größe werden wird, und das sogar schon zwischen zwei Menschen, die sich dabei in irdischen Körpern dicht nebeneinander befinden.

Die in grobstoffliche Körper inkarnierten Menschen werden die Zusammenhänge ihres Seins durch eine unterschiedliche Auffassungsweise von Zeit und Raum verstehen.

Heute noch gelingt es dem Verstand, die Herrschaft über das menschliche Weltverständnis zu behalten, indem er sich auf die sogenannte „Realität der Dinge“ stützt, doch über diese „Realität“ wird unter dem Druck des Lichtes bei jedem Menschen sein inneres Erleben treten.

Dieses Erleben wird ihm zu einem kleineren oder größeren Teil bestimmend werden für alles äußere Verstehen und auch für das äußere Handeln.

Ein großer Teil der Menschen wird dadurch schließlich gezwungen werden, so zu denken, zu sprechen und zu handeln, wie es ihrer geistigen Reife entspricht, und vor allem, welchen Reinheitsgrad ihre seelische feinstoffliche Hülle aufweist.

Es wird aus ihnen nach außen hervortreten, was in ihnen wirklich geistig herangereift ist.

Der Verstand, der bisher hier eingriff und dadurch zum Teil die Unterschiede zwischen den Menschen verwischte, wird als unfähig, irgendetwas an der sichtbaren Äußerung der Menschen zu ändern, beiseite bleiben müssen.

Menschen, die eine allzu belastete seelische Hülle in sich tragen, werden immer mehr das Bedürfnis erleben, vorwärts zu eilen, denn sie werden sehen, dass sie der Notwendigkeit ausgesetzt sind, eine große Menge von Fäden abzulösen und abzulegen.

Diejenigen, die innerlich höher stehen, werden mehr Ruhe und Frieden wahrnehmen und aus ihren vergangenen Erfahrungen schöpfen können, und sie werden von den Erfahrungen angezogen, die zu ihrer seelischen Einstellung passen, denn je nachdem, wie weit ihre Seele aufsteigen kann, werden sie in der Lage sein, sich mit den feinstofflichen Teilen zu verbinden, die untrennbar mit ihrem Sein im Werk der Nachschöpfung verbunden sind.

Dadurch wird der Unterschied zwischen den Menschen immer sichtbarer werden, da die Verschiebung von Zeit und Raum unter den jetzigen Bedingungen des Weltalls zunehmen wird.

Jeder jedoch kann diese Zeit des beschleunigten Geschehens zu einem nie dagewesenen geistigen Fortschritt nutzen.

Die Kräfte dafür stehen ihm bereits heute in großem Umfang zur Verfügung.

Im höchsten inneren Bemühen um die Erreichung eines allumfassenden guten Wollens kann sich jeder Mensch hoch empor zu den lichten Ebenen schwingen.

Die Kraft wird ihn selbsttätig dorthin tragen, wenn er seinem Geiste ermöglicht, sich in seiner Grundeinstellung ganz der reinen Flamme zu offenbaren.

Im Wollen des Guten liegt der wahre Ausgangspunkt für die Beseitigung aller Belastungen der menschlichen Seele.

Sich in dem einsetzenden Strömen der Kräfte zu befreien, kann so leicht sein, dass es manchen Menschen überraschen wird, wenn er erkennt, wie einfach es in Wirklichkeit war.

Man muss sich nur von allem befreien, was einen durch eingefleischte Gewohnheiten, menschliche Übel und seelische Mängel belastet.

Dies ist möglich, wenn der lebendige, brennende Wunsch besteht, alles zu tun, um Reinheit und Harmonie in Gedanken und Taten zu erreichen.   

Wir können also davon sprechen, dass sich mit der einsetzenden Verschiebung in der Wahrnehmung von Zeit und Raum jedem Menschen eine unermesslich große Gelegenheit bietet, sich selbst zum Besseren zu verändern.

Das beschleunigte Geschehen bringt die Möglichkeit einer Verschiebung in der Veredelung seines inneren wie auch äußeren Wirkens während des Lebens auf der Erde.

Die Verbindung mit der strömenden Göttlichen Kraft ist in dieser Zeit der großen Wandlungen auf der Erde der beste Weg die Entwicklung allen Lebens entscheidend voranzutreiben.    

Die Zeit des erhöhten Drucks in allem Geschehen ist der Vorbote der Ankunft einer neuen Zeit, in der sich der Druck, der presst und sichtet, in eine gewaltige, unterstützende Flut von Kräften verwandeln wird, die für Entwicklung und Aufbau bestimmt sind.

Wir stehen nur unweit vor diesem Entwicklungsumbruch, der so große Wandlungen enthält, dass sich die Menschen heute noch nicht vorstellen können, wie sehr sich die Lebensweise auf der Erde verändern wird.

Aber er wird kommen.

Man kann sogar davon sprechen, dass es eine unerschütterliche Gewissheit ist, so wie nach der Nacht die Dämmerung eines neuen Tages anbricht.

Es wird eine Zeit des ungeahnten Aufatmens und der Entspannung jenes Lebens sein, das von seinem Wesen her schon immer der großen Harmonie des Schöpfungswerkes zugeneigt war.

Die Entspannung wird kommen, weil alle aus den Makeln und Fehlern des menschlichen Wollens geformten Kräfte durch den richtenden und sichtenden Druck beseitigt werden, damit sie das übrige Leben nicht mehr stören.

Dadurch wird es leichter , alle Annahmen jener Menschen umzusetzen, die selbst die Bereitschaft für den Aufbau eines neuen Lebens in sich tragen, ohne es heute schon zu wissen.

Ihr Erwachen wird einem unerwarteten Aufflammen allumfassender Begeisterung für ein reines und harmonisches Leben gleichen.


Übersetzung aus dem Tschechischen

DER WEG DES GRALS – ERGÄNZENDE TEXTE – 7. Juli 2025

PŘÍCHOD VÝZNAMNÝCH ZMĚN V ČASE A PROSTORU

https://www.cesta-gralu.cz/prichod-vyznamnych-zmen-v-case-a-prostoru/

Rose

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