Echo aus der geistigen Heimat – Teil VII

Der irdische Mensch könnte ständig von ermutigenden Inspirationen umgeben sein, die sich ihm in ihrer natürlichsten Form aus den Höhen bis in diesen grobstofflichen Teil seines Daseins senken würden
Niemals hätte es so sein sollen, dass die Menschheit von den übrigen Teilen des Schöpfungswerkes so stark getrennt ist, wie es heute der Fall ist
Es hätte immer einen wirksamen, lebendigen Strom der Hilfe aus den geistigen Sphären, seiner wahren Heimat, zum Menschen geben müssen
Dank dieses Fließens erhabener Eingebungen könnte das Leben auf der Erde heute gänzlich anders sein, als es in seiner jetzigen Gestalt ist
Der natürlichste Zustand des Geistes sollte das beständige Bewusstsein sein, dass auch hier auf Erden alles unter der Wirkung von Fäden geschieht, die aus Gottes Weisheit gewoben sind
So ergibt sich auf natürliche Weise das Vertrauen in den Schutz, der für alle dauerhaft bereitsteht, die im täglichen Leben in Lauterkeit stehen und entsprechend wirken
Es könnte auch nicht anders sein, denn dies stünde in völliger Übereinstimmung mit den Gesetzen Gottes, die für den Menschen in allen Teilen des Werkes der Nachschöpfung helfend wirken
Wäre die Entwicklung auf den rechten Bahnen verlaufen, so wie es für die Menschheit zu Beginn durch Gottes Weben der großen Schicksalsfäden der Erdenwelt vorbereitet war, so könnten die Menschen heute völlig offene, ermutigende Wege haben, die hoch emporführen und eine Verbindung mit den seligen Ebenen im Werk der Ersten Schöpfung darböten
Der Plan der Schicksalsweber sah für die Menschheit von Anbeginn nur einen aufsteigenden Weg vor: Trotz aller Verschiedenheit der Völker und ihrer Reifegrade sollte alles schlussendlich zu einer einheitlichen, hohen geistigen Erkenntnis für alle Kontinente dieses kleinen Planeten führen
Eben dies wäre durch die höchste Verbindung mit den Ebenen der seligen Menschengeister im Werk der Ersten Schöpfung ermöglicht worden
Die Einheit der Erkenntnis hätte sich dann so lebendig im Leben der Menschen widerspiegeln sollen, dass für niemanden ein Zweifel bestünde, welche Rolle das Erdenleben im geistigen Aufstieg des einzelnen Menschen und der gesamten menschlichen Gesellschaft spielt
Was wir heute vorfinden, wo immer noch unvereinbare religiöse Streitigkeiten bestehen, die immer wieder zu Ausbrüchen bis hin zum Fanatismus führen, sollte es auf keinen Fall mehr geben
Eine Religion, die den Gedanken in sich trägt, alle Menschen mit einer anderen Sicht auf den Sinn des Lebens zu vernichten und von der Erdoberfläche auszulöschen, verrät von sich selbst, dass sie sich auf einer Stufe der Unreife befindet, die sich im Trennen anstatt im Vereinen äußert
Spaltung oder Vereinigung
In diesen beiden Haltungen liegt der grundlegende Gegensatz, der sich im Ergebnis durch alles menschliche Handeln zieht
Es ist dasselbe wie Kampf und Zusammenarbeit
Der Kampf, wie er heute von den Menschen verstanden und auch geführt wird, trennt, während die Zusammenarbeit vereint
Beides erfordert vom Menschen den Einsatz vieler Kräfte, doch der Kampf bringt am Ende stets für alle Beteiligten nur Erschöpfung, während die Zusammenarbeit Erquickung in sich birgt
Leider befindet sich die Erde immer noch auf der Stufe des Kampfes
Der Kampf schreitet in dem Bestreben voran, alles gewaltsam zu beschleunigen, während die Zusammenarbeit durch ihr ruhiges Beispiel voranschreitet
Der Kampf gehört in gewissem Sinne zur Tätigkeit der wesenhaften Diener, wobei er in ihren Händen niemals von den großen Schwingungen der Gerechtigkeit abweicht
In den Händen dienender Wesen ist der Kampf die Erfüllung des Gesetzes von Ursache und Wirkung
In den Händen unreifer Menschen jedoch ist der Kampf in neun von zehn Fällen nur die Ursache neu entstehender Ungerechtigkeit
Es verhält sich ganz genauso wie mit dem Zweikampf, der für viele Männer über Jahrhunderte und Jahrtausende eine verlockende Herausforderung war, die scheinbar einen Ausdruck von Mut und Heldentum enthielt, aber in seinem Wesen war der Zweikampf nichts anderes als eine Handlung, die die kindische Unreife all jener zeigte, die jemals an so etwas beteiligt waren
Die Zufluchtnahme zu gewalttätigem Handeln und zum Kampf bedeutet also fast immer das Knüpfen von Schicksalsfäden, die den Geist an die Stofflichkeit der Nachschöpfung binden
In den Gesetzen Gottes kann nichts übertreten werden, ohne die Notwendigkeit, die Rückwirkung der Schicksalsfäden sühnen zu müssen
Wenn also jemand an den Nutzen des äußeren Kampfes glaubt, anstatt an das Ringen des Geistes um seine eigene Veredelung oder an das Bemühen um Zusammenarbeit mit anderen Menschen, so stellt er damit nur ein Zeugnis seines eigenen inneren Zustandes aus
Es zeugt immer nur vom inneren Zustand eines Menschen, je nachdem, welchem dieser beiden Prinzipien er sich zuneigt
Im Falle des Menschengeistes ist der Kampf, dessen Ziel es ist, einen anderen zu unterwerfen, ihn herabzusetzen oder unfrei zu machen, ein Ausdruck seiner noch unzureichenden Reife
Ein Ausdruck eines höheren geistigen Wertes eines Menschen ist hingegen Toleranz, gegenseitige Achtung und auf einer noch höheren Stufe die immer bewusstere Zusammenarbeit
Alle Reden der Menschen, die den Eindruck von der Notwendigkeit des Kampfes erwecken und die Unvereinbarkeit des Lebens mit andersartigen Menschen auf der Erde verteidigen, sind nur hohle Entschuldigungen für die eigene Unreife
Wer die Zehn Gebote von Moses und auch die Worte Jesu über die Seligpreisungen nicht immer zuerst bei sich selbst erfüllt, der trägt noch die Unreife des Geistes in sich, und es hilft nichts, wenn er versucht, nach außen hin vor anderen Menschen einen trügerischen Eindruck zu erwecken
Heute hätte das Leben unter den Menschen gänzlich auf dem Prinzip des Zusammenschlusses aufgebaut sein sollen
Die Vereinigung, also im Falle der Menschen die Zusammenarbeit, erfordert jedoch einen grundlegenden Wandel im bisherigen Denken der Menschheit
Die Unterschiede im Verständnis des großen göttlichen Wirkens hätten heute überhaupt nicht mehr auf den begrenzten Vorstellungen der Menschen beruhen sollen, die auf der dogmatischen Wiederholung alter Eingebungen von Einzelnen aufgebaut sind, die in den einzelnen Epochen der Menschheitsgeschichte auf die Erde kamen, um den damaligen Menschen, entsprechend der Reife der einzelnen Völker, begreifbare Stufen von Ausblicken zu vermitteln, die sie zu weiterem Aufstieg ermutigen sollten
Heute können die meisten Menschen nicht anders über Gott nachdenken, als es in einer der Religionen zur Gewohnheit geworden ist
Über Gott wird in Formen gesprochen, die sich in tiefen, von unzähligen Generationen geschaffenen Bahnen bewegen, die sich nicht von der Wiederholung alter religiöser Formeln lösen konnten
Dadurch wird in der gedanklichen Ausrichtung hartnäckig vieles aufrechterhalten, was hätte überwunden werden sollen, da es nur für die früheren Völker auf ihrer Entwicklungsstufe bestimmt war
In der geistigen Fortentwicklung der Menschen müsste dies unbedingt bereits der Vergangenheit angehören
Es gibt vieles, was die heutigen Menschen von ihrer wirklichen geistigen Erleuchtung trennt und als Hindernis im Wege steht, an das viele beständig stoßen
Beispielsweise die Vermenschlichung Gottes, die zu einer bestimmten Zeit den Menschen zum Verständnis des Schöpfers näher gewesen sein mag, wurde schließlich zu einem schmerzhaft entscheidenden Punkt, der als Bremse für eine gesunde Wahrnehmung wirkt, denn die Vorstellung von der menschlichen Gestalt Gottes als eines Greises, der das Weltall überwacht, führt angesichts der heutigen astronomischen Kenntnisse über das Universum viele Menschen naturgemäß zum Schmunzeln oder reizt sie geradewegs zu einer unterschwelligen Herabsetzung des mächtigen Prinzips des Lebens, welches der Schöpfer in Wirklichkeit ist
Viele Kunstwerke, ebenso wie die heute bereits historischen Ausschmückungen von Tempeln, so sehr sie auch von jenen, die sie schufen, in der wahrhaftigsten, innigsten Stufe ihres Verständnisses erlebt wurden, stellen darin oft große Hindernisse dar, wenn sie dauerhaft naiv als Bilder der Wirklichkeit betrachtet werden sollen
Diese Werke sollten heute als das gewürdigt werden, was sie sind: wertvolle Zeugnisse der menschlichen Entwicklung und zugleich naive Versuche, Wirkliches darzustellen – deren Aussage wir aber keinen Glauben mehr schenken dürfen
Auch viele Rituale religiöser Art gehen nur auf alte Traditionen zurück, ohne dass jemand bedenkt, dass viele dieser fortbestehenden Weisen der Verehrung des Allerhöchsten hätten beständig weiterentwickelt und veredelt werden sollen, bis hin zur höchsten Art schlichter und natürlicher menschlicher Reife
Wäre dem so, so würde heute jene lebendige Verbindung mit allen Bewohnern der geistigen Ebenen gelten, und alles, was heute darin als wichtig erachtet wird, wäre im Überblick der Erkenntnis höherer Zusammenhänge überwunden
Die Menschen hätten sich der höheren Art des geistigen Lebens angepasst, wie dieses in den seligen überirdischen Ebenen erfüllt wird
Dort ist fast nichts von dem zu finden, was von den Menschen mit dem Glauben und der Verehrung Gottes verbunden wird, wie es auf Erden noch heute praktiziert wird
Die meisten religiösen Feste auf Erden, gleichgültig, welche Glaubenslehre wir dabei betrachten, sind immer mit einem grobstofflichen Geschehen verbunden, das in seinem Ablauf vielleicht einst wertvoll war, als es in der fortschreitenden Entwicklung der geistigen Reife der Menschen von Bedeutung war
In Wirklichkeit hätte es heute bereits überwunden und zu einer höheren Stufe des Verstehens weiterentwickelt sein sollen
Dass religiöse Feste und Rituale überwiegend nur auf etwas Irdisches und in Form zeremonieller Verehrung ausgerichtet sind, ist kein Zeichen ernster Treue zur Tradition solcher Menschen, sondern es ist leider nur ein Zeichen der Rückständigkeit in der geistigen Entwicklung
Wahre geistige Reife führt immer zu einer schlichten Art der Erfüllung der inneren Verehrung und Verherrlichung des Schöpfers
Feiern und Feste, wie sie heute in den einzelnen Religionen praktiziert werden, führen überwiegend nur zur irdischen Konzentration auf Einzelheiten und nicht zur Erhebung des Inneren empor zu den Ebenen des geistigen Ursprungs
Sie trennen den Erdenmenschen von der geistigen Verbindung mit den Höhen, anstatt ihn zur Verbindung mit ihnen zu führen
In den geistigen Ebenen ist dies gänzlich anders
Dort gilt ein einheitliches Erleben eines ganzheitlichen, freudigen Dienstes, das sich weit über alle Vorstellungen der Menschen auf Erden befindet
Schon in den höheren Ebenen der feinstofflichen Welten ist bei den Seelen, die dort ihre Annäherung an die geistige Heimat fortsetzen dürfen, jegliches Haften an religiöse Dogmen weitgehend überwunden
Das Verherrlichen von Propheten, die vielleicht einst in ihren Eingebungen aus geistigen Höhen entwicklungsfördernde Erkenntnis auf die Erde brachten, so wie es hier von ihren Anhängern getan wird, ist an den Orten höherer Ebenen der feinstofflichen Welten etwas Unvorstellbares, denn schon die dort befindliche Erkenntnis überragt die eigensinnige kindische Haltung, die bei einem großen Teil der Menschen, die sich zu den Religionen auf dieser Erde bekennen, immer noch vorherrscht
Einige dieser Propheten, die selbst bereits die geistige Heimat erreicht haben, neigen sich sogar von Zeit zu Zeit zu den tiefer gelegenen Ebenen herab, um die Bestrebungen einer unziemlichen Verehrung ihrer Person richtigzustellen
Der größte Teil der Texte aus der Bibel und der Texte anderer Religionen ist in den lichteren Welten im unmittelbaren Erleben der Seelen vergessen, die sich einem völlig anderen Wissen über Gott öffnen, als es auf der Erde bekannt ist
Dieses Wissen ist um vieles vollwertiger, und es betont die Entscheidungsfreiheit, die immer eine zutiefst innerlich erlebte Gegenwart des Verständnisses des göttlichen Willens ist
Der Wert des freien Willens, der zur eigenen Erkenntnis führt, wird weitaus mehr geschätzt, als es sich die Menschen auf der Erde im Zusammenhang mit der göttlichen Bestimmung des Weges des Menschengeistes vorstellen
Es ist auch vollständig durchdrungen von einem lebendigen Verständnis der Schöpfungsgesetze, und zwar ohne starre Bindung an vergangene irdische Begrifflichkeiten, in denen hier nicht selten nur Verwirrung und Widersprüchlichkeiten herrschen
Die Einigkeit der Bewohner der Ebenen des Lichtes beruht auf dem Einklang mit den Gesetzen Gottes
Dadurch, dass jeder auf seiner Stufe der Reife selbständig danach strebt, den Geist Gottes wahrzunehmen, entsteht auf natürliche Weise Harmonie
Dies deshalb, weil niemand vom anderen die Einhaltung äußerer Formen verlangt, wenn dabei nicht gleichzeitig die Liebe zum Schöpfer innerlich erlebt wird
Und gerade das Erleben dieser Liebe zu Gott verbindet schon die nur ein wenig lichteren Seelen, wie sehr diese Seelen auf Erden auch oft völlig unterschiedlichen Bekenntnissen angehörten
Alle Unterschiede verwischen sich schnell, denn alle Meinungsverschiedenheiten werden überwunden, und zwar durch gegenseitige Unterstützung auf dem Weg zu weiteren Stufen der Erleuchtung
Etwas Derartiges ist jedoch heute auf Erden nicht vorstellbar, denn es fehlt gerade das Erleben der Einheit der Gesetze Gottes und die daraus folgende Erfüllung der wahren Liebe zu Gott
Die wahre Liebe der Menschen zu Gott soll sie verbinden und einen, wie sehr auch jeder zu diesem edlen Erleben von verschiedenen Stufen der Reife und des Verständnisses herantritt
Alles, was dabei trennt, ist ein Zeichen der Unreife
Damit diese Unreife durch eine neue Haltung mehr durchlichtet werden kann, muss heute eine geistige Erleuchtung auf diese Erde kommen, die eine Klärung vieler bisheriger Dogmen bringen wird, die im Aufstieg hinderlich wirken
Die Menschen müssen in der lebendigsten Weise ihres Denkens und Wahrnehmens verstehen, dass gerade das eigene Erleben des erlangten Verständnisses des göttlichen Lebensprinzips etwas ganz Persönliches ist, das man teilen kann, aber niemals den Nächsten aufzwingen darf
Persönliche Vorbildlichkeit ist also der Weg zur Erfüllung des allmählichen Durchdringens der geistigen Erleuchtung in der heutigen Zeit
Alles andere soll den Fäden der Schicksalsweber und auch dem Wirken der wesenhaften Diener Walhalls überlassen bleiben
Die bisherigen Hindernisse, die dabei wirken, sei es Unreife oder zu viele Neigungen zu schlechtem Handeln, werden durch die Arbeit der wesenhaften Diener von der Erde entfernt
Auch die bisherige dogmatische Starrheit wird durch den zunehmenden Druck, der in die menschlichen Schicksale eingreift, verdrängt werden
Der Punkt, an dem die Menschheit längst hätte sein sollen, wird beschleunigt erreicht werden
Jeder einzelne Mensch kann dazu einen fördernden Beitrag in Form von edler Gesinnung leisten, die von dem Streben nach neuer Erkenntnis durchstrahlt ist
Das reine Wollen nach neuer Erkenntnis wird allmählich zu einem neuen Wert unter den Menschen werden
Auf der Erde wird es sehr geschätzt und geehrt werden, wenn im Leben eines Menschen dauerhaft sichtbar wird, dass er in seiner Reife voranschreitet, indem sich in seinem Verständnis und seinem äußeren Handeln die wahre Liebe zu Gott offenbart
Dadurch wird sich unter den Menschen eine völlig neue Werteebene bilden, auf der alles bisher Minderwertige beiseitegelegt wird, und in der reinen Erfüllung des natürlichen Strebens des Menschengeistes, das in der Nachfolge von Vorbildern besteht, wird die wahre Ehrfurcht und Liebe zu Gott jener an die Spitze der Pyramide aufsteigen, die diesen hohen Werten neue Formen weiser Ernsthaftigkeit und zugleich milder, sachlicher Strenge verleihen werden, die niemals von den einzelnen Stufen des menschlichen Aufstiegsstrebens getrennt werden kann
Schon durch diese neue Ausrichtung wird es auf der Erde zu umwälzenden Veränderungen kommen, die sich segensreich auf alle Folgen des menschlichen Lebens auswirken werden
Es wird in alle menschlichen Beziehungen eindringen
Es wird in die Familien und der gesamte Gesellschaft eine neue, belebende Kraft bringen, die auf der Erde einen Nährboden für jene Menschenseelen schaffen wird, die mit dem hohen Ziel kommen, hier alles Vergangene abzulegen und die befreiende Erkenntnis der Wahrheit zu schöpfen, welche bereits den kleinsten Kindern in Form schöner, wahrer Geschichten aus dem Leben großer Geister zuteilwerden wird
Dies alles wird nicht zur neuen Verehrung erhabener Persönlichkeiten geschehen, sondern zur Inspiration aus ihrem Leben, mit dem Hinweis, dass jeder so werden kann, der nur danach strebt, im Einklang mit Gottes Allweisheit zu leben
Auch alles, was sich in den Höhen des Werkes der Ersten Schöpfung lebendig entfaltet, wird zugleich auch in dieser irdischen Welt der Menschen zum allgemeinen Wissen
Nicht zur Befriedigung der Sensationslust, sondern zur ernsten Übereinstimmung mit allen Botschaften, die sich in Form von Verkündigungen durch die Ebenen herabsenken
Dadurch erreicht das menschliche Dasein in der irdischen Welt eine Stufe, die seit jeher als Zeit des bewussten Erlebens des Wirkens des göttlichen Willens verheißen war, der auch in der Mitwirkung an der Gestaltung der irdischen gesellschaftlichen Entwicklung gegenwärtig sein wird
Der göttliche Wille wird zu einer alles durchdringenden Kraft werden, die durch ihre natürlichste Wirkung helfen wird, die große Harmonie unter den Menschen zu erhalten
Heute gibt es auf der Erde nicht einmal den geringsten Teil an Vorstellung davon, was alles darin enthalten sein wird und wie sehr sich dies für das menschliche Leben als Segen erweisen wird
Ob es die Gesundheit und die Vollwertigkeit des Lebens betrifft, oder die großen Entdeckungen von Naturkräften und technischen Kenntnissen über die Materie, die der Menschheit in ihrer Unreife heute noch verwehrt bleiben müssen, in allem wird der leise Klang des Lobpreises Gottes schwingen wie in der Zeit des goldenen Zeitalters der Menschheit
Das goldene Zeitalter wird ein Zeitalter großen Wissens sein, mit allem, was rechtmäßig dazugehört
Alles, was die Menschen heute nicht selbst in diese Welt bringen können, wird in Verbindung mit den geistigen Sphären, als etwas vermittelt werden, das für die neuen Generationen allmählich selbstverständlich wird
Die Fähigkeit, sich mit vielen Fragen, die heute unbeantwortet bleiben, an geistige Helfer zu wenden, Ratschläge und Eingebungen zu schöpfen oder sich beständig an der Gestaltung der materiellen Welt im gemeinsamen Wirken mit den wesenhaften Dienern in der Natur zu beteiligen, all dies ist in der Aussicht der kommenden geistigen Erleuchtung enthalten
Und diese Erleuchtung ist schon nicht mehr fern
Unter ihrer Wirkung wird sich schließlich alles in der bisherigen Menschenwelt gänzlich verändern
Die gegenwärtige gedankliche Ausrichtung der Menschen nähert sich unaufhaltsam ihrem Ende, um Platz für eine völlig neue Form des Lebens zu machen
Jeder, der sich nach einer Verbesserung der Bedingungen der Menschenwelt sehnt, kann schon jetzt für sich selbst einen Schritt in Richtung der bevorstehenden geistigen Erleuchtung machen
Sein Bemühen darin wird nicht nur ihm selbst zur Erquickung, sondern dienen auch zur Stärkung für die Nächsten, die heute erst aus einem langen geistigen Schlaf erwachen
All dies hallt durch die Rufe derer zur Erde herab, die alle, die ein offenes Herz haben, aufwärts zum Lichte zu führen wollen
Der Weg des Grals – Ergänzende Texte – 4. August 2025
Übersetzung aus dem Tschechischen
OZVĚNY Z DUCHOVNÍHO DOMOVA – ČÁST VII
https://www.cesta-gralu.cz/ozveny-z-duchovniho-domova-cast-vii/
