Der irdische Körper – das bewundernswerte Geschenk der wesenhaften Helfer an den menschlichen Geist

Leser der Gralsbotschaft wissen, dass der irdische Körper des Menschen die äußerste und zugleich dichteste Hülle ist, die der geistige menschliche Funke auf seiner Reise durch das Werk der Nachschöpfung als Geschenk für die Möglichkeit seiner Entwicklung erhält
Wie alle feineren Hüllen zuvor, so ist auch diese grobstoffliche Hülle das Ergebnis der treuen Arbeit wesenhafter Helfer.
Ohne die weise und sorgfältige Vorbereitung de.r Bedingungen durch diese Helfer könnte sich der Mensch in seinen geistigen Fähigkeiten niemals entwickeln
Er könnte es einfach nicht, weil er keine Stütze für sein ausstrahlendes Wollen hätte
Erst in der Gestaltung des Raumes mit all seinen wunderbaren Formen kann das geistige Wollen des Menschen Halt finden, um sich in der Schöpfung zu entfalten
So wie es in allen feineren Ebenen wesenhafter und feinstofflicher Art ist, so sind auch für den dichtesten Raum dieses Universums von den wesenhaften Dienern zuletzt die Voraussetzungen geschaffen worden
Dieser Raum zur Nutzung befindet sich auf der Ebene der grobstofflichen Materie, also auf dem Planeten Erde, den die Menschen die irdische Welt nennen
Wann immer der Mensch die Gelegenheit erhält, auf diese Erde zu kommen, was ein notwendiger Teil seiner Reifung und Entwicklung ist, erhält er als Geschenk von den wesenhaften Helfern die irdische Körperhülle, die ihm eine Stütze für seine diesseitige Lebenserfahrung bildet
So kann sich das Geistige im Menschen durch das Instrument des irdischen Körpers mit diesem Raum verbinden
Es ist nicht wirklich eine Inkarnation, wie man sich das vorstellt, also eine vollständige Verschmelzung, bei der der Geist in den Körper eintaucht, sondern es ist ein Vorgang der Beherrschung des Körpers durch die Ausstrahlung des Geistes, die im irdischen Körper Halt für sein Erleben findet
Der Geist beherrscht den ihm gegebenen Körper durch seine Ausstrahlung
Der Geist tritt über ein feines Strahlungsgeflecht in Kontakt mit dem irdischen Körper; so erscheint das Erwachen des Bewusstseins im Erdenleib als Gegebenheit, über die die meisten nicht weiter nachdenken.
Für eine große Anzahl von Menschen ist es etwas so tief Verwurzeltes und Selbstverständliches, dass viele in ihren Schlussfolgerungen überzeugt sind, dass es nichts anderes gibt als den irdischen Körper.
Der irdische Körper bietet ihnen eine so perfekte Stütze für den geistigen Funken, dass es ihnen schwerfällt, in ihrem bewussten Empfinden und Denken die Tatsache zu akzeptieren, dass sie grundsätzlich von anderer Art sind als das, was ihnen die körperliche Hülle nach außen hin bietet
Auch sonst gute Menschen zweifeln schließlich oft an ihrer eigenen geistigen Herkunft oder lehnen sie sogar ganz ab
Sie glauben, dass alles, was sie sind, nur und ausschließlich materiellen Ursprungs ist
Was auch immer ihnen im Leben begegnet – stets erfassen sie es nur mit dem engen Maß des materiellen Denkens.
Dabei bleibt ihr geistiges Wesen der Materie fremd und ist nur durch die magnetische Ausstrahlung, die den Körper beherrscht, mit ihr verbunden
Der geistige Wille dringt durch die Ausstrahlung in das Blut und in das Nervensystem ein und bildet im Laufe des Lebens eine enge Verbindung mit dem Organismus des Körpers, die so stark und lebendig ist, dass viele Erdenmenschen sich dann nicht mehr mit der Wahrheit befassen, dass ihr Kern der geistige Funke ist, der mit der irdischen Welt nichts gemein hat
Obwohl es den meisten Menschen heute nicht bekannt ist, ist der geistige Ursprung die Grundlage für die Möglichkeit ihres Daseins in der Schöpfung und damit natürlich auch für das Leben auf dieser Erde
Die Möglichkeit, den geistigen Ursprung des Menschen zu erahnen, ist nach wie vor gegeben
Man kann sagen, dass diese Erinnerung allgegenwärtig ist
Sie zeigt sich in vielen kleinen Dingen und spiegelt sich durch sie im Leben eines jeden Menschen wider
Die geistige Herkunft des Menschen wird seit Beginn des Lebens auf der Erde fast auf Schritt und Tritt in immer wieder auffallender Weise in Erinnerung gerufen
Wenn man sich dessen einmal ernsthaft bewusst wird, erkennt man es plötzlich in allem, was mit dem eigenen Körper geschieht: den Unterschied zwischen äußerer materieller Erfahrung und inneren geistigen Regungen, die wohl jeder als Kern seines Selbstbewusstseins anerkennt
Es ist das bekannte innere Bewusstsein, oft weit entfernt von der äußeren irdischen Welt, in der sich die grobstoffliche Hülle des Körpers bewegt
Der irdische Körper, ein eigenständiges Leben an sich, ist aus der unbewusst wesenhaften Art geformt und in seinen Zellen durch Strahlung verbunden, wobei er mit dem menschlichen Geist außer der Strahlungsverbindung nichts gemeinsam hat
Der Körper des Menschen ist daher im Grunde von stofflich-wesenhafter Art.
Und nur mit diesem von den wesenhaften Alphar gebildeten Fundament, verbindet sich die geistige Strahlung zu einem bestimmten Zeitpunkt der Reifung des Fötus im Mutterleib und bildet eine Brücke für das eigentliche Geistige des Menschen
Diese Verbindung der geistigen Strahlung wird von den Wissenden Inkarnation genannt
Aber es ist in Wirklichkeit keine Inkarnation als solche in dem Sinne, wie man sie sich vorstellt, also dass der Geist mit der irdischen Körperhülle verschmilzt oder anderweitig in sie einsinkt
Der Geist bleibt für sich allein und ist mit dem Körper nur durch die Ausstrahlung verbunden
Es ist also nicht so, dass er an sich mit jeder Zelle und jedem Teilchen des Körpers verbunden ist, wie es von geistig strebenden Menschen immer noch angenommen wird
Diese Verbindung geschieht durch die beherrschende lebendige Ausstrahlung, die die vollkommene Übertragung aller Erfahrungen des Geistes auf den Körper und auch vom Körper auf den Geist vermittelt
Der Geist ist zunächst durch die Brücke seiner Ausstrahlung dem astralen Vorbild des Körpers verbunden, und diese dichtere astrale Strahlung wirkt ihrerseits weiter und belebt den Körper durch die Zirkulation des Blutes und die Schwingung der Nerven
Darin offenbart sich bereits alles, was damit verbunden ist.
Auch die Volksweisheit hat es in vielen Redewendungen zum Ausdruck gebracht.
So heißt es zum Beispiel, dass der Mensch in bestimmten Abschnitten seines Lebens geistig abwesend ist
Das heißt, er konzentriert sich mehr auf seine inneren Wahrnehmungen als auf das irdische Geschehen um ihn herum
Obwohl dies aus der Sicht der Anforderungen der heutigen Welt, die den Schwerpunkt auf äußere Wachsamkeit legt, als etwas falsches erscheinen mag, ist es für bestimmte Phasen des Heranwachsens junger Menschen etwas natürliches und in gewissem Sinne auch wichtiges, um sich mit reineren Ebenen zu verbinden, in denen sich die Inspiration des Ideals befindet
Bei heranwachsenden Mädchen spricht man manchmal von Träumereien, die aber in Wirklichkeit mit der Umwandlung der aus dem geistigen Inneren einströmenden Strahlung zu tun haben, die zur Reifung der jungfräulichen Zartheit des Körpers und damit zur Ausstrahlung des Blutes gehört
Sie sollte als ein gewisser Schatz reiner Träumerei gehütet werden, anstatt hier als der rohen Welt der Materie unangemessen belächelt oder gar getadelt zu werden
Auch manche Menschen erscheinen durch ihre Abwesenheit vom vollen gegenwärtigen Erleben so, als ob sie einen leblosen Körper hätten
Bei dem Auftreten von Krankheiten sprechen die Menschen davon, dass sie sich nicht wohl in ihrer Haut fühlen, was wiederum mit der Ausstrahlung des Blutkreislaufs zusammenhängt, der bei Krankheit anders ist als in Zeiten voller Gesundheit
Die geistige Ausstrahlung ist gelockert und kann bei hohem Fieber sogar zu Entfernung der Seele und Wahnvorstellungen führen
Gleichzeitig heißt es aber auch, dass man etwas bis in die Fingerspitzen spüren kann
Das bedeutet, dass die Verbindung des Geistes mit dem Körper tatsächlich durch eine Ausstrahlung erfolgt, die es dem Geist einerseits erlaubt, teilweise entspannt und losgelöst zu sein, aber gleichzeitig kann diese Verbindung so wahrgenommen werden, dass es dem Körper erlaubt ist, mit allem, was sich im geistigen Inneren des Menschen abspielt, vollständig zu verbinden und zu harmonisieren
Auch kann der Geist über das Nervennetz, das ihn mit der stofflichen Hülle verbindet, alles wahrnehmen, was im Körper geschieht
Dies spricht von einem wunderbar vorbereiteten Instrument, das dem Geist gegeben ist, um es für die Dauer der verbindenden Ausstrahlung, die irdisches Leben genannt wird, zu benutzen
Obwohl diese Strahlung den Geist mit dem Körper verbindet, ist der Körper niemals das Eigentum des Geistes, wie die Menschen bisher leider gedacht haben
Er ist ihm immer nur gnädig zum Gebrauch geliehen
Das ist etwas inhaltlich so Neues, dass die Menschen es erst einmal sehr gut nachempfinden müssen, um zum eigentlichen Kern dieser neuen Zusammenhänge zu gelangen
Das, was die Menschen bisher glaubten, dass sie, wenn schon nichts anderes auf der Erde, so doch wenigstens den irdischen Körper als ein unumstößliches Vorrecht besitzen, wird nun in ein völlig neues Licht der Erkenntnis gestellt.
Der Körper steht in erster Linie unter der Obhut des Wesenhaften, denn er war immer und schon von Anfang an, durch den Aufbau und die Bildung des astralen Vorbildes und die eigentliche Entwicklung der materiellen Hülle im Mutterleib, unter der Einwirkung der wesenhaften Alphar
Erst wenn alles Wesenhafte in diesem Körper ausgeformt ist, wenn also die Form in idealer Weise reif ist für die Aufnahme der verbindenden Strahlung, kann sich der Geist durch den Kreislauf des Blutes mit dem Körper verbinden, um ihn mehr und mehr zu beherrschen und zu gebrauchen
Darin liegt etwas Bewundernswertes, das erst in der kommenden Zeit, im wahren Verständnis einer erleuchteten Menschheit, zur vollen Verherrlichung der göttlichen Weisheit reifen wird, die den dienenden Wesenhaften die Aufgabe übertragen hat, dies alles durch die Entwicklung der Lebensformen hier auf Erden für den menschlichen Geist vorzubereiten
All das, was dazu gehört, wenn Menschen Glück erfahren dürfen, wenn ihr irdischer Körper sich vielleicht vollkommener Gesundheit und Kraft erfreuen darf, die Empfänglichkeit und Sensibilität für alle Berührungen der Mitmenschen, die Wärme der Strahlen Apollos, die Kühle des Wassers und der Brise, all das wird dereinst im vollen Erleben für die Menschen ein Grund sein, in der Erkenntnis des Erschaffers des Schöpfungswerkes einen gewaltigen Schritt vorwärts zu tun
Heute, in der Eigenart des hartnäckigen Einforderns all dessen, was die Menschen hier auf Erden als ihr Eigentum betrachten, sind sie noch nicht reif, es anzunehmen, die Herrlichkeit zu erkennen, durch den irdischen Körper die kostbare Zeit geschenkt zu bekommen, in der sie an allem, was auf dieser Stufe des grobstofflichen Lebens geschieht, voll teilnehmen dürfen
Dies ermöglicht ihnen ein irdischer Körper von genau entsprechender Dichte, der bis zu einem gewissen Grade vom Geist durch Ausstrahlung seines Willens zur Beherrschung des Körpers verwaltet werden darf
Dies geschieht jedoch nur bis zu einem gewissen Grad
Denn aus einem Teil der geistigen Ausstrahlung wird ein Faden gewoben, der, als die den Menschen teilweise bekannte Silberschnur, die Ausstrahlung erzeugt, die die nährende und treibende Kraft für das unbewusste Wesenhafte ist, das aus den einzelnen, selbständig wirkenden Teilchen ein lebendiges Ganzes bildet
Dieses Phänomen des Kraftflusses durch die Silberschnur zeigt sich vor allem im sogenannten vegetativen Nervensystem, das den Körper unabhängig vom bewussten Willen des Geistes zum Leben antreibt
Wir können sagen, dass die Kraft, die durch die Silberschnur fließt, den Körper unabhängig von den anderen Ausstrahlungen des Willens des Geistes belebt.
Alle grundlegenden, sogenannten Lebensvorgänge im Körper geschehen also unabhängig vom Willen des Geistes, also unabhängig vom bewussten Willen des Menschen
Herzschlag, Atmung, Verdauung, Drüsentätigkeit und vieles mehr laufen im Menschen ebenso selbstständig ab, wie in einem Haus, das einem Mieter überlassen wurde und in dem Strom, Wasser, Heizung und Abwasser bereits funktionieren – unabhängig davon, ob der Mieter eingezogen ist oder nicht.
Dies sind die Lebensvorgänge, die die medizinische Wissenschaft bereits als notwendig für die Aufrechterhaltung des vegetativen Zustandes erkannt hat
Wenn diese Kraft dem Körper in ausreichendem Maße zufließt, kann der Körper unabhängig von dem direkten Wirken des Geistes leben
Aber es ist ein Zustand des Überlebens, den man nicht als volles Leben bezeichnen kann
Hier sollte die Wissenschaft mit Menschen zusammenarbeiten, die zu hellseherischen Wahrnehmungen fähig sind und deren Fähigkeiten durch lange Erfahrung wirklich bewiesen sind
Befindet sich also ein Patient im Wachkoma, so sollte ein hellsichtiger Mensch in aller Ruhe erkennen, wie es zu diesem Zustand gekommen ist und welche weiteren Aussichten auf Besserung bestehen
Normalerweise gibt es zwei Möglichkeiten
Die Erste besteht in einem Zustand der Heilung des körperlichen Anteils, wenn es eine konstante Ausstrahlung des Geistes gibt, die eine Rückkehr zu einem erfüllten Leben ermöglicht
Die Zweite besteht in der Bestätigung, dass sich der Geist so weit entfernt hat, dass eine Rückkehr sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ist
Diese beiden grundsätzlichen Ursachen für eine gewisse Trennung der Strahlung, die durch das goldene Strahlungsband fließt, haben immer gleichzeitig viele Abstufungen, die hier nicht erörtert zu werden brauchen
Das Wichtigste ist, dass das Strahlungsband, das das Wollen des Geistes durch die Strahlung in den grobstofflichen Körper bringt, stark und klar genug ist
Wenn jedoch zum Körper nur die silberne Schnur fließt, die die vegetative Aktivität der Organe belebt, aber das goldene Band geschwächt ist, wird es niemals zu einer vollwertigen Wirksamkeit des Geistes durch den irdischen Körper kommen
Selbst wenn es gelingen sollte, das Nervensystem des Gehirns zur Aktivität zu bringen, wird der Körper niemals voll fähig sein, die Ausdrucksformen des Geistes klar zu übertragen
Es bleibt dann nur ein vegetativer, lebendiger Körper, in dem die Bemühungen des Geistes, seinen Willen auszudrücken, ins Stocken geraten und nur undeutlich durchdringen
Dasselbe gilt, wenn das Gehirn als Hauptübermittler des geistigen Willens in irgendeiner Weise geschädigt ist oder sich nicht genügend entwickelt
Dann wird das Bemühen des Geistes, sich im Körper auszudrücken, für immer beschnitten und behindert
In einem solchen Fall spielt aber immer auch die Vergangenheit einer der beteiligten Personen, die auf Erden in der Nähe eines solchen Betroffenen leben, eine Rolle, und oft ist dies auch das Ergebnis von Fäden, die aus der Vergangenheit des betroffenen Geistes selbst herrühren
Hier sind also die Fürsorge und die Rücksichtnahme auf den Geist, der sich im Körper nicht vollständig auswirken kann, hilfreich und führen oft auch durch ihre liebende Art zum Lösen von Fäden aus der Vergangenheit.
Erinnern wir uns jedoch daran, dass es zwei grundlegende Verbindungen zwischen Geist und Körper gibt
Die erste verläuft über das Sonnengeflecht, wo die Kraft für die eigentliche Bildung des Körpers und seine Belebung in den Nerven liegt
Die zweite ist das Herzgeflecht, durch das der lebendige Wille des Geistes, geleitet von einer feinen goldenen Ausstrahlung, in den bereits bestehenden, sich voll entwickelnden irdischen Körper fließt
Mit der Tätigkeit dieses Geflechtes ist das Organ der Thymusdrüse entscheidend verbunden, dessen Rolle bei der Entwicklung und Kräftigung des goldenen Bandes der geistigen Ausstrahlung von größter Bedeutung ist und daher in der Zukunft hinreichend beleuchtet werden wird
Das derzeitige detailliertere Wissen über den irdischen menschlichen Körper und seine Verbindung mit der Strahlung des Geistes ist eine Entwicklung der grundlegenden Beschreibung der Verbindung der geistigen Art der Strahlung, wie sie in der Gralsbotschaft mit aller Konsequenz vorausgeschildert wurde
Jeder, der nach noch tieferen Erkenntnissen strebt, sollte sich bis in die feinsten Nuancen der Forschung hinein damit beschäftigen, auch auf der Grundlage völlig neuer Erkenntnisse
Je tiefer er eindringt, desto mehr wird sich ihm das bisher Beschriebene bestätigen, und es wird sich ihm auch ein Bild erschließen, das die Herrlichkeit der Göttlichen Weisheit feiert, die den wesenhaften Gestaltern des irdischen Körpers den Weg wies, damit der entstandene menschliche Erdenkörper dem menschlichen Geist in diesem Teil der grobstofflichen Welt in bestmöglicher Weise als Träger für seine Entfaltung dient
Wenn die Untersuchung und das Verständnis sachlich und konsequent unter Berücksichtigung der richtigen Verbindung zwischen der geistigen Strahlung und dem irdischen Körper durchgeführt werden, wird alles oben beschriebene immer bestätigt werden, ohne dass Änderungen erforderlich sind, auch wenn das Verständnis selbst noch viel weiter entwickelt werden kann bis zum Stadium des detailliertesten Wissens über alle Zusammenhänge
Das Ergebnis wird für den objektiv Forschenden immer eine weitere Erkenntnis der bewundernswerten Natur aller Teile sein, aus denen das Ganze besteht
Dieses Bild wird auch immer bis in die feinsten Nuancen die Harmonie tragen und den wahren geistigen Sinn des menschlichen Lebens bestätigen
Der Mensch, der seine Kräfte darauf verwendet, wird viel Wichtiges für sich entdecken, das ihm dann helfen wird, diese irdische Welt in ihren Möglichkeiten und Grenzen zu verstehen, die sie zweifellos gegenüber den feineren Ebenen hat
Der objektiv Forschende wird also vom irdischen Leben nichts Unnatürliches erwarten, aber er wird gleichzeitig feststellen, wie viele wichtige Zusammenhänge die Menschheit heute noch nicht kennt, weil ihr der richtige Grund fehlt, der gerade in dieser Hinsicht in dem überaus wertvollen Werk der Gralsbotschaft zu finden ist
Die Gralsbotschaft wurde den Menschen gegeben, damit sie aktiv damit arbeiten
Sie sollte nie so etwas sein wie eine blumengeschmückte Marmorstatue, um die der Mensch auf Zehenspitzen mit andächtigem Gesichtsausdruck und zugleich mahnend erhobenem Zeigefinger auf ihre heilige Unantastbarkeit hinweist, sondern sie sollte immer wieder neu in die Hand genommen werden, um daraus neue Arbeit und Erkenntnis über das Schöpfungswerk und den Schöpfer zu gewinnen
Die Gralsbotschaft gehört viel mehr in die fleißige Hand des Menschen, der sich nicht um seine Entweihung sorgt, wenn er über die Worte und Sätze der Gralsbotschaft nachdenkt, sie abwägt und manchmal auch zweifelt, besonders wenn er bei seiner Suche anfangs nur auf scheinbar nebensächliche Erklärungen stößt, was natürlich vorkommen kann, wenn sein Geist all dies in lebhaftester Anstrengung für seine lebendige Verarbeitung des Wissens braucht
Nur so wird die Erkenntnis der Gralsbotschaft im Sinne der Ausstrahlung der Wahrheit auf den Menschengeist zu seinem Eigentum
Nur wenn er sich anstrengt und sein Geist kraftvoll wirkt
Dennoch hält die Gralsbotschaft als Ganzes immer dem größten Ansturm von Fragen ehrlicher Fragesteller stand
Aber diese Fragen müssen erst kommen
Doch die Unbeweglichkeit im Denken und Empfinden vieler Menschen, die sich nach außen hin als erhabene Ehrfurcht vor dem Heiligen Wort zeigt, ist in Wirklichkeit nur ein Zeichen einer gewissen Bequemlichkeit in der Betätigung des menschlichen Geistes
Nehmen wir als Beispiel das Verständnis des Begriffs vom kleinen und großen Gehirn
Es ist bereits in unglaublicher Weise auf einem schwerfälligen Fundament aufgebaut, das wie ein Steinblock erscheint, der jeden weiteren Fortschritt verhindert
Viele Leser begnügen sich mit der Erklärung des Begriffs hinteres oder kleines Gehirn damit, dass es sich um das sogenannte Kleinhirn handelt
Ein größerer Irrtum kann es kaum geben, wenn man sich auf diese Erklärung festlegt und sich gemäß dem Wortlaut der Gralsbotschaft für einen Wissenden hält
In Wirklichkeit ist mit dem hinteren Gehirn oder auch kleinen Gehirn etwas ganz anderes gemeint als das Organ Kleinhirn, das anderen Angelegenheiten dient als der Übertragung geistiger Schwingungen
Daraus ergibt sich, dass der Verfasser der Gralsbotschaft unter dem Begriff „hinteres Gehirn“ einen anderen Teil versteht, als es der allgemeine Leser dieses Werkes für sich erklärt
Und so ist es auch mit vielen anderen Teilen des Wissens, das in der Gralsbotschaft enthalten ist
Die Gralsbotschaft muss ein lebendiges, schwingendes Juwel in den Händen der Menschen sein, das täglich die beschenkt, die es als Schlüssel zur Erkenntnis des ganzen Schöpfungswerkes behandeln
Durch Untätigkeit ist dieses Werk, das die heilige Wahrheit Gottes enthält, von den Menschen völlig ungenützt geblieben, anstatt der Trank des geistigen Lebens zu sein, als der es von den Menschen mit Recht bereits genossen werden sollte
Vieles ist anders, als es auf Erden unter den Lesern dieses Werkes der Wahrheit erscheint
Wenn wir dem Lichtstrahl gestatten, nur einen Augenblick lang in alle Überlegungen und Vorstellungen einzudringen, die sich die Menschen bisher auf der Grundlage der Lektüre der Gralsbotschaft gebildet haben, wird sich vieles sofort rühren und als die Allmacht aufleuchten, die die großen Bewegungen des Lebens im gesamten Schöpfungswerk in Gang setzt
Es ist ein großer Unterschied zwischen dem Lesen von Worten und Sätzen und dem lebendigen Aufnehmen der Wahrheit in Bildern, die schöpferisch sind, die mit dem ganzen Schöpfungswerk übereinstimmen und die mit der schöpferischen Tätigkeit der wesenhaften Diener schwingen
Wo aber bleibt die Erfüllung des Rufes des Verfassers, dass die Leser des Wortes der Wahrheit als lebendige geistige Flammen im Schöpfungswerk des heiligen Gottes weithin sichtbar sein mögen
Also nur vorwärts im lebendigen Streben, im schöpferischen Denken, im sachlichen Überlegen und vor allem im lebendigen Mitempfinden für alles, was ein untrennbarer Bestandteil des bewussten Weges des menschlichen Geistes sein soll
Dogmen behindern auf dem Weg nach oben und bilden nur undurchdringliche Mauern für den freien und ungehinderten Fluss des Lichtes zum lebendigen, bewegten Menschengeist
Aus dem Lichte ergeht nun an alle Menschengeister der dringende Ruf zu ihrer Lebendigkeit und Beweglichkeit
Nur in einer solchen Einstellung auf das Schwingen des freudig voranschreitenden Inneren ist es nun möglich, Hilfe und Ermutigung vom Licht zu erwarten
Der Strahl des Parsifal leuchtet über der Menschheit und … fordert eine geistige Bewegung reiner Anstrengung aufwärts zum Licht
Diese Bewegung ist nun die Grundlage für alles andere, was zur Aufrechterhaltung der verbindenden Ausstrahlung zwischen Geist und Erdenkörper hier auf Erden gehört
Und es ist diese verbindende Strahlung, die in Zukunft von den dienenden Wesen nur von zu jenen Geistern auf die Erde gebracht werden darf, die sich als lebendig erweisen
Erhöhte Bewegung ist äußerst wichtig
So sei jeder wahrhaft lebendig in seinem Geist und auch im Körper
Niemand soll innerlich so erstarren, dass der irdische Körper schließlich leer bleibt, ohne die lebenswichtige Ausstrahlung des Geistes
Übersetzung aus dem Tschechischen
Gralsweg – 27. November 2023 – Ergänzende Texte
Pozemské tělo – obdivuhodný dar bytostných služebníků lidskému duchu
https://www.cesta-gralu.cz/pozemske-telo-obdivuhodny-dar-bytostnych-sluzebniku-lidskemu-duchu/
