
Mögen die Stimmen der Wissenden weithin erschallen.
Heute genügt es nicht mehr, stillschweigend dazusitzen und untätig zu bleiben.
Alles wird nach und nach an die Oberfläche gespült.
Lassen wir die Herzen nicht umnachten, sondern strengen wir uns aufs Äußerste an, damit die Wahrheit nicht zum Schweigen gebracht werden kann.
Möge die Finsternis nicht die Oberhand gewinnen, sondern lasst uns mehr danach streben, dass eine genügende Anzahl von Menschen ihre EMPFINDUNG finden kann, die in jeder Lage einen Ausweg weiß.
Gewöhnen wir uns nicht daran, das, was um uns herum geschieht, als normal anzusehen.
Greifen wir dort ein, wo es nottut, denn unsere Stimme, die aus aufrichtiger Empfindung hervorgeht, wird allezeit das Gute vom Bösen zu unterscheiden wissen.
So lasset auch uns „singen“, so laut wir nur können, damit das Unrecht nicht wähnt, es könne sich einfach so ausbreiten.
Text von Ružena Bieliková. Aus dem Slowakischen übersetzt und wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Autorin.