
Wird uns erst dann bewußt, wenn die Welt am seidenen Faden hängt, daß die gewöhnlichsten Dinge die außergewöhnlichsten sind?
Warum vermögen wir in Zeiten des Friedens nicht wertzuschätzen, was wir alles haben?
So laßt uns doch beginnen, alle uns zur Verfügung stehenden Hilfen zu nutzen, denn es ist noch immer Zeit, alles Böse abzulegen und zur schlichten Güte zurückzukehren.
Die Welt wird sich nicht wandeln, ehe wir uns selbst wandeln.
Deshalb lasst uns von niemandem Wunder verlangen, sondern selbst zu wahren Menschen werden, und die Welt wird sich anschließen, wenn nur genügend Menschen sich jener Aufgabe bewußt werden, mit der sie auf diese Welt gekommen sind.
Wir müssen erkennen, daß Wandel und Verantwortung nicht irgendwen da draußen betreffen, sondern aus dem Inneren eines jeden kommen müssen, dem es nicht gleichgültig sein kann, daß jeder nur mit dem Finger auf die anderen zeigt, sich selbst dabei aber nicht sieht.
Finden wir ein wenig Demut und beginnen wir, nach den Folgen unserer Entscheidungen zu trachten, damit wir uns zusammensetzen und den Sinn darin erkennen können, daß auch die Kunst des Miteinandersprechens erlernt werden will.
Denn wie eine Blume ohne Wasser nicht erblüht, so kann sich auch ohne unser Zutun nichts wandeln.
Wenden wir den Blick gemeinsam den Möglichkeiten zu, der Welt wieder zu jenem Ort zu verhelfen, an dem wir alle leben wollen.
Auf daß ein jeder Morgen Leben in sich trage, wo die LIEBE stets ihren Platz hat, wo sie alles wieder ins Rechte rückt, selbst wenn jemand für einen Augenblick vergessen sollte, daß ihr Platz noch immer auch hier auf Erden ist, mitten unter uns.
Text von Ružena Bieliková. Aus dem Slowakischen übersetzt und wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Autorin.