Walhall – Inspiration für ein neues wissenschaftliches Erkennen der Menschheit

Wenn der letzte Widerhall des Sturzes menschlicher Überheblichkeit über das vermeintliche Wissen von der Welt verklungen ist, öffnet sich den Menschen in neuer Demut der Weg zu wirklichem Erkennen
Das wahre Wissen aus Walhall steht bereit, in seiner feinen ätherischen Art in die Stofflichkeiten herabzusinken, um den Menschen schon bald als ermutigende Hilfe bei ihrem neuen Streben nach einer reinen und harmonischen Welt zu dienen
Zuerst jedoch muss der Thron stürzen, auf dem das gegenwärtige Wissen der Menschheit ruht – ein Wissen, das keine Erkenntnis ist, das Vollkommenheit und wahrhaftige Weisheit in sich trüge, sondern das nur aus kläglich nichtigen Bruchstücken besteht, die der irdische Verstand mühsam durch sein Tasten in der Finsternis der Unwissenheit erreichte und die er mit der ihm eigenen Anmaßung noch heute als wissenschaftliche Forschung bezeichnet
Die bestehende Forschung findet keinen Halt in der Zusammenarbeit mit dem Wirken der wesenhaften Diener Walhalls
Deshalb kann heute nicht von großen Erkenntnissen der Menschheit gesprochen werden, die die Macht und Kraft zum Aufbau einer dauerhaften Zukunft besäßen – vielmehr handelt es sich um schwächste Fünkchen, die nur den Anschein einer bahnbrechenden Erkenntnis zu erwecken suchen
In der Jagd nach Erfolg vermag das heute gewonnene Wissen die tatsächlich entdeckten Fähigkeiten meist nur in Zerstörung zu verwandeln und die Harmonie der Welten der Nachschöpfung zu zertrümmern
Jeglicher Eingriff des Menschen in den Lauf der Geschehnisse in der Nachschöpfung löst eine Kette von Ereignissen aus, die aufgrund der gestörten Harmonie stets zur Menschheit zurückkehren und sie mit unerwartet auftretenden Schwierigkeiten treffen
So leben wir heute in einer Zeit, in der die von der Wissenschaft erschlossenen Wege auf der ganzen Linie in Formen zurückkehren, die die Antwort der wahren Kenner der göttlichen Gesetze sind – der wesenhaften Diener
Diese Antworten nennen die Menschen unerwartete Naturereignisse, schnelle Veränderungen in der Natur, im Weltall und in den allgemeinen Lebensbedingungen auf der Erde
Dass dies die Ernte für die stolze Eigenwilligkeit begrenzt denkender Wissenschaftler ist, will bisher jedoch fast kein Mensch wahrhaben
Und aus wissenschaftlichen Kreisen schon gar niemand
Die Überheblichkeit der Wissenschaftler zeigt sich bei den meisten von ihnen in ihrer Haltung gegenüber der Umwelt
Betrachten wir nur für einen Augenblick die Ausdrucksweise der meisten Wissenschaftler
Sie sprechen von einem Ringen, von einem Kampf beim Eindringen in die Geheimnisse der Materie und ihrer Gesetzmäßigkeiten, sprechen vom Sieg des Menschen über die Welt der Natur und ihre Gesetze
Diese von Wissenschaftlern eingenommene Haltung schließt von vornherein Demut und innere Offenheit für die reine Aufnahme von Wissen aus
Die wissenschaftliche Welt führt einen Kampf in dem Bemühen, die Erkenntnis über die Materie aus den Händen der Diener des Gotteswillens zu reißen, aus den Händen der hohen wesenhaften Verwalter der Nachschöpfung aus Walhall
Dies war niemals anders, denn der aufgepeitschte Verstand kann gar nicht anders
Der Verstandesmensch betrachtet sein Erkennen als ein Ringen und einen Kampf mit dem Raum, in dem er sich befindet, ganz gleich, ob es sich um die Prinzipien der urewigen Gesetze handelt, um die Welt der Geschöpfe in der Natur oder um die Materie des Universums als Ganzes
Sein Vordringen betrachtet der Mensch als einen Kampf, bei dem er in das Unbekannte eindringt, das sich – so meint er – der eroberungssüchtigen Klugheit des Menschen beugen muss
Dieser Kampf der Verstandesmenschen jedoch wird immer nur um kleine Teilbereiche des Wissens geführt und erschöpft alle ihre Kräfte, nur um sich in einem engen Kreis von Kenntnissen zu drehen, die niemals zu einem echten, umfassenden Wissen erweitert werden können
Nehmen wir hier als Beispiel nur die bisherige Energiegewinnung durch den Menschen
Der Mensch ist bisher niemals aus der Ebene einer Energie herausgetreten, die mühsam und mit großen Verlusten aus der Umwandlung von Wärme in Bewegung und umgekehrt gewonnen wird
Die heutige Grundlage für die Energieerzeugung bilden nach wie vor die Elemente Feuer, Wasser, Erde oder Luft unter Umständen, bei denen diese Elemente Druck auf Wandler ausüben, woraus entweder elektrische Energie, mechanische Bewegung, chemische oder kerntechnische Vorgänge entstehen
Mehr vermag der Mensch trotz all seiner gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnis, auf die er so stolz ist, nicht
Niemals vermochte er jene Energie zu erreichen, die zwischen den Sternen als ein von wesenhaften Dienern geleiteter Gravitationsstrom der Kräfte fließt
Diese Kräfte sind im Universum für die Menschheit unerschöpflich
Sie fließen zwischen den Galaxien, so wie Flüsse in ihren Betten, um die mächtigen Räderwerke der Sternengruppen in Bewegung zu halten und sie in ihrer langfristigen Umkreisung zu erneuern
Und von diesen Strömen fließen kleine Ausläufer bis hinab, um den Planeten ihre Kräfte für das sich dort entfaltende Leben anzubieten
Die Wissenschaft jedoch weiß nichts Ausreichendes über diese Kräfte und kann sie daher auch nicht nutzen
Nur einigen wenigen Begnadeten durfte davon zur Zeit des Erdenlebens Parsifals etwas gezeigt werden
Die Wissenschaft aber bleibt in dieser Hinsicht blind
Dies beweist nur, dass es sich in der wissenschaftlichen Welt lediglich um Bruchstücke handelt, welche die Menschen fälschlicherweise als Wissen bezeichnen, gewonnen durch vermeintlich fortschrittliche Forschung und verstandesmäßig festgelegte Prüfverfahren
Auch wenn die heutige Wissenschaft insgesamt den Eindruck von Vollständigkeit und Vollkommenheit des Wissens zu erwecken sucht, so gibt doch – um es salopp zu sagen – jedes einzelne Fachgebiet „auf den Punkt gebracht“ letztlich zu, dass es eigentlich nichts Klares und Eindeutiges weiß, sondern nur vage Aussichten in eine bestimmte Richtung seiner Forschung besitzt
Nicht umsonst geben die innerlich bescheideneren Wissenschaftler zu, dass die Menschheit noch immer am Anfang des wahren Wissens steht
Gleichzeitig schmälert dieses kläglich geringe Verständnis der heutigen Wissenschaft jedoch in keiner Weise ihre Überheblichkeit und ihre eitle Betonung, wie großartig sie in ihrem Fortschritt vorankomme
Betrachten wir diese bestehende Erkenntnis jedoch genau, so finden wir nicht einmal ansatzweise jenes so notwendige wirkliche Wissen über alle Vorgänge, über das Universum, die Natur oder gar über den Menschen selbst
Um das Ganze zu erkennen, fehlt hier ein Überbau, der über die begrenzte Welt der groben Materie hinausgeht
Und diese Weite lässt sich nicht im Geringsten durch den vermessenen Weg verstandesmäßiger Forschung erlangen, sondern nur durch das Empfangen in Bildern und Inspirationen, die der Mensch von jenen hohen wesenhaften Dienern aufnehmen kann, welche die wahren Wissenden aller Vorgänge sind – denn die Vorgänge, die sie verwalten, stammen aus ihnen selbst, aus ihrer Art und ihrem Ursprung, in dem sie von Anbeginn an getreuen Dienst in der Schöpfung leisten
Die hohen wesenhaften Diener sind die wirklichen Inhaber des allumfassenden Wissens über die Gesamtheit aller Zusammenhänge, und jeder von ihnen darf der Menschheit jenen Teil enthüllen, zu dessen Verwaltung er berufen ist
Das Wissen der dienenden Wesenhaften schöpft stets aus der urewigen Einheit und wird niemals Fehler und Lücken aufweisen, denn die Urgrundlage und das Urwesen, aus dem diese Dienenden zu ihrem bewussten Dienst hervorgegangen sind, ist der Wille Gottes selbst, der Leben und Licht in das Werk der Schöpfung ausstrahlt
Die hohen wesenhaften Diener sind aus diesem Gotteswillen entstanden, den sie in sich tragen, weil sie Teil der urgeschaffenen Ströme Merkurs sind – und Merkur selbst ist durch die Strahlung des Grals eng mit dem Gotteswillen verbunden
Mit dem Gral, aus dem der Quell alles Bestehenden entspringt und der von Gottes Gnaden für dieses Schöpfungswerk geschenkt wurde
Man kann also sagen, dass wahres Wissen nur im Gotteswillen selbst liegt, der von Anbeginn an der Träger des gesamten Aufbaus aller Ebenen und Sphären des Schöpfungswerkes ist
So finden wir das Wissen über alle Zusammenhänge und Vorgänge in der Schöpfung nur im Gotteswillen und auch bei jenen Dienern, die mit dem Gotteswillen eng verbunden sind
Die Grundlage von allem – also auch der Erkenntnis in der Materie – ist Gottes Wille, den alle Geschöpfe, die den richtigen Weg suchen, sich zu eigen machen müssen
Sie müssen sich dem Erkennen des Göttlichen Willens mit ehrfurchtsvoller Scheu nähern, ihn in seiner Vollkommenheit erfassen und die rechten Bahnen seiner Wirksamkeit ergründen, in denen er bis ins kleinste Detail der Materie hinein wirkt
Dies gilt für jeden Menschen, der wahres Wissen erlangen möchte, das auf gelebter Erfahrung des Willens Gottes beruht
Er aber muss sich diesem Willen des Schöpfers mit dem anfänglichen Wissen um seinen wahren Ursprung als menschengeistiger Bewohner der Schöpfung nähern
Erst mit der dem Menschengeist zukommenden Demut kann er seine Aufgabe in diesem Teil der Nachschöpfung richtig und vollständig erfüllen
Deshalb müssen die Menschen zunächst jene hartnäckige Einbildung ablegen, die noch immer vorherrscht, und sich bereit machen, wahres Wissen in sich aufzunehmen
Zuerst muss eine reine Einstimmung erreicht werden, um neue Erkenntnisse über Quellen zu erlangen, die Kräfte und Energien vermitteln, welche völlig anders sind als jene, die der menschlichen Welt heute bekannt sind
Dies erfordert jedoch eine große Wandlung in der Denkweise vieler Bewohner dieser Erde
Und erst wenn der Wandel vollendet ist, wird viel Wissen auf die Erde gelangen, das die Welt der Menschen aus heutiger Sicht grundlegend verändern wird
Wie bereits gesagt wurde, ist gemäß der Bestimmung des Gotteswillens eben Walhall der Verwalter alles Wissens, das für eine langfristige gesunde Entwicklung aller Welten in der Nachschöpfung notwendig ist
In den Händen seiner höchsten Diener befinden sich die Schlüssel zum Wissen, um Energien zu beherrschen, Strukturen zu errichten, die Elemente und bisher unbekannte Kräfte auf eine Weise zu nutzen, die die heutige Menschheit nicht einmal ansatzweise ahnt
Es wurde bereits erwähnt, dass einige innerlich reine Forscher von Zeit zu Zeit für einen Augenblick hinter jene blendende Lichtwand blicken durften, die bisher die wahren Schätze der Erkenntnis vor der Menschheit schützte – vor einer Menschheit, die sich allem reinen Leben in der Schöpfung durch ihre Kleingeistigkeit als ein unverantwortliches, unwissendes Kind darstellte, das all das, was ihm von den wesenhaften Dienern gewährt wurde, für eigene Zwecke und nicht selten auch gegen seine Mitmenschen missbrauchte
Dadurch haben die Menschen nur die Notwendigkeit einer Verstärkung der Wache hervorgerufen, die den Zugang zur großen Erkenntnis des wahren Wissens über die Welten der Stofflichkeiten hütet
Glücklicherweise hat sich der menschliche Verstand in seinem verbissenen Bemühen, höher in die über dieser stofflichen Welt liegenden Geheimnisse zu greifen, selbst gelähmt, da er an die gröbste Materie gefesselt ist
Je mehr der Verstand erstarkt, desto mehr ist er an die gröbste Stufe der Stofflichkeit gebunden, zu der die hiesige, irdisch sichtbare und messbare Welt der Menschen gehört
Die Bedingung für das Empfangen von etwas Höherem ist das Loslassen des verbissenen Kampfes, der aus dem eitlen Streben entspringt, ein berühmter Entdecker zu werden
Dies ist jene entscheidende Bedingung, die sich jedem Bemühen in den Weg stellt, dem es an schlichter Kindlichkeit beim Suchen mangelt
Zugleich wurde als ernste Voraussetzung hierfür die Forderung nach höchster Reinheit erhoben und auch nach dem Segen starker geistiger Helfer, die aus den lichten Höhen des Schöpfungswerkes in die Stofflichkeiten hineinwirken
Die Reinheit des Menschengeistes hat bekanntlich immer etwas von Kindlichkeit an sich
Da der Geist ein Kind des Schöpfungswerkes ist, ist es ihm gegeben, für jedes wirkliche Empfangen höherer Erkenntnis den notwendigen Teil an kindlichem Vertrauen in sich zu tragen
So sind reines, kindliches Vertrauen und die Notwendigkeit des vollständigen Ablegens eitlen Eigendünkels des Verstandes für immer die Bedingungen für die Verbindung mit dem wahren Wissen Walhalls
Diese Bedingungen wurden nach der großen Enttäuschung Walhalls über die ersten Menschen von Atlantis festgelegt, die das Vertrauen der Diener Walhalls schwer enttäuschten, als sie das von ihnen erlangte Wissen für ihr eigenes erklärten und sich zu Herrschern göttlichen Ursprungs ausriefen
Dies musste schwere Folgen nach sich ziehen, die im Rad des Schicksals auch in Gestalt von Schrecken und Katastrophen zu den damaligen Menschen zurückkehrten
Zu jener Zeit, als Atlantis versank und das umgebende Universum unter den Schlägen des Wirkens von Hareiars erbebte, wurde von O-dio-nar befohlen, ein festes Tor für all jene zu schmieden, die jemals zu einer Erkenntnis höherer Art gelangen wollten, ohne dass hierzu zugleich die Erlaubnis durch den Gotteswillen selbst gegeben wäre
Und diese Bedingung wurde bis heute niemals voll erfüllt
Nicht einmal Luzifer selbst, der Erzengel, der ein Kenner aller Vorgänge in der Schöpfung ist und dessen Speer die Erkenntnis großer Fertigkeit des Verstandes für die Erdenmenschheit brachte – nicht einmal er erlangte für seine menschlichen Nachfolger die Schlüssel zu den Wissensschätzen Walhalls, wie sehr er es den Menschen auch versprach und sich in Walhall darum bemühte
Auf Befehl des Merkur und in höchster Treue zum Vater allen Wissens wurde das Wissen um Walhall von O-dio-nar selbst und seinen Dienern vor jeglichem Schwingen geschützt, das nicht Gottes Segen als Bestätigung für die rechtmäßige Erlangung dieses Wissens in sich trug
Das Hinzufügen jenes Gottessegens ergibt sich in erster Linie aus der Erfüllung der Bedingung jener erwähnten Einstimmung kindlicher Reinheit
Die Schlüssel zum Tor wurden sicher verwahrt bis zur Ankunft Parsifals, als dieser Walhall betrat und im lebendigen Schwingen aller Diener als der angekündigte Menschensohn begrüßt wurde – der König des Grals des Schöpfungswerkes, der von Gottvater selbst zur Erfüllung der ernsten Aufgabe des Gerichtes im ersten Teil der Existenz der Nachschöpfung ausgesandt worden war
Von dieser Zeit an sollte jenen das Wissen gewährt werden, die hierzu auf Erden vom Licht als Begnadete zum Dienst für Parsifal bei seinem Wirken auf Erden berufen waren
Doch der größte Teil dieser Berufenen verlor sich auf seinem Weg, und so wurden kaum die ersten Teilchen der Erkenntnis an Einzelne gewährt, als das Tor auf Befehl Parsifals selbst wieder geschlossen wurde
Noch war die Zeit der Reife nicht gekommen, dank derer die Menschheit große Entdeckungen für Aufbau und Frieden aufzunehmen verstünde
Diese Zeit soll erst noch kommen, wenn die Wandlung des größten Teils der Menschen auf Erden vollzogen ist und ihre dauerhafte Einstellung beweist, dass das Wissen Walhalls nur in beständigem Einklang mit den hohen wesenhaften Dienern verwendet wird
Obwohl diese Zeit naht und Teile strahlenden Wissens aufblitzen, kann man noch nicht sagen, dass die Tore des Wissens vollständig geöffnet sind
Was die Menschheit heute in Händen hält, all das, worauf viele Menschen so stolz sind, ist nichts im Vergleich zu dem allumfassenden Wissen, das der irdischen Welt noch immer fernliegt
Wenn jedoch die rechte Zeit kommt, die vom Gotteswillen zur Erkenntnis gegeben wird, wird die Menschheit zu einem Wissen gelangen, das ihr einen sprunghaften Fortschritt bringen wird
Alle bisherigen Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten werden sich als leicht behebbar erweisen, denn der Boden wird dann bereits für die Aufnahme völlig neuer Ausblicke in der Erkenntnis der Materie bereitet sein
Neue Forschung, die Hand in Hand mit der Offenheit gegenüber dem Wirken der hohen wesenhaften Diener Walhalls geht, wird Fortschritt in alle bestehenden Wissensgebiete bringen
Auch der Blick auf die Heilkunde wird grundlegende Veränderungen im Zugang zur menschlichen Gesundheit erfahren
Das Verständnis von Gesundheit beim Menschen ist ohne Kenntnis der Zusammenhänge seines früheren Daseins nicht möglich
Gerade dies ist ohne das Mitwirken der Diener der Herfeline nicht möglich, die die wahren Kenner des menschlichen Gesundheitszustandes im Zusammenhang mit der Erkenntnis der Fäden der Vaenen und der Alphar sind
Diese Erkenntnis wird zu einer vollkommen persönlichen Herangehensweise führen, denn sie wird die Einsicht bringen, dass Medikamente nicht als allgemeine Hilfsmittel für alle verwendet werden können
Was dem einen Menschen nützt, schadet dem anderen in grundlegender Weise durch die Untergrabung seiner Ausstrahlung zwischen Geist, Seele und Körper
Darum müssen auch auf Erden die dafür notwendigen Menschen heranreifen, die die Begabung klarer Wahrnehmung höherer Schwingungen und der Schicksalsfäden besitzen, welche jeden Menschen umgeben
Auch darf die Krankheit nicht mehr als ein Übel und Feind des Menschen betrachtet werden, sondern als eine natürliche Begleiterscheinung seines Gesamtzustandes
Krankheit kommt niemals grundlos, sondern ist stets eine Wirkung, die dazu anregt, bestimmte Arten der Ausstrahlung des Menschen, die zu entfalten nötig sind, zu stärken – oder umgekehrt in seinem überstarken inneren Gefüge zu dämpfen
Erst in der neuen Zeit werden die Menschen den Zustand der Krankheit als eine freundliche Ermutigung zur Stärkung jener Ausstrahlungen erleben, die der Geist auf seinem Weg zur Reife gerade benötigt
Bisher wird Krankheit als Ausdruck von etwas Unrichtigem, Unerwünschtem im Schicksal des Menschen angesehen
Auch hier zeigt sich, dass Krankheit für den Menschen zum Kampf und Ringen wird, solange sein Erleben an die Stofflichkeit gebunden ist
Dies jedoch ist verfehlt, denn in kämpferischer Haltung stellt man sich gegen die Hilfen der wesenhaften Diener, die Krankheit stets nur als Anstoß zur Stärkung und Festigung des Geistes auf seinem Entwicklungsweg heranführen
Künftig wird Krankheit als ein freundlicher Impuls angesehen werden, der gesandt wurde, um jene Ausstrahlung zu stärken, die der Geist für seinen weiteren Fortschritt benötigt
Krankheit ist kein Übel, sondern ein Ansporn zur Suche nach der Dämpfung unrichtiger oder umgekehrt zur Stärkung richtiger Ausstrahlungen des Geistes
Ebenso verfehlt ist es, einen Menschen, der mit einer Krankheit ringt, als geistig fehlgehend zu betrachten
Diese Haltung hat unter Menschen, die sich für wissend halten, bereits großen Schaden angerichtet
Sie ist ein Zeichen dafür, dass man sich erneut allein auf ein äußerlich materielles Verständnis des menschlichen Lebens beschränkt hat
Die Menschen suchen stets nur ein irdisches Ideal
Die hier maßgebliche Ausrichtung liegt im Gewinn auf geistiger Ebene
Denn das geistige Innere ist das wahre Gut des Menschen
Neben der gnadenreichen Verheißung dauernden geistigen Bestehens tritt der Wert des Leibes zurück, der den zahllosen Einwirkungen der grobstofflichen Welt ausgesetzt ist und von einer Stunde zur anderen Schaden nehmen kann
Und wiederum ist es der Einfluss Luzifers, der in manch gehässigem Menschen die Frage nährt: „Wofür ist der Betreffende von dieser oder jener Krankheit, von einem Makel oder einem Unfall betroffen?“
So sehr dies auch meist nur beiläufig und nicht offen ausgesprochen wird, schwingt doch fast immer die stille Unterstellung mit, dass der Betroffene, wäre er nur hinreichend rein, gewiss nicht erkrankt wäre
Zu Ende gedacht dürfte dann allerdings auf der Erde niemand auch nur an einem gewöhnlichen Schnupfen, an Kinderkrankheiten oder an jenen kleinen Begebenheiten leiden, die den Menschen im Alltag ganz selbstverständlich begegnen
Ein solches Denken kann ohne Zögern als Pharisäertum von besonders schadenfroher Art bezeichnet werden
Gerade hierin verfehlen sich viele dieser Richtenden in einem grundlegenden Maße ihres Erkennens
Sie verwechseln Reinheit mit Vollkommenheit
Doch ein reiner Mensch ist keineswegs zugleich ein vollkommener Mensch, zumal er auf dem Boden der irdischen Welt steht, die nicht einmal annähernd als vollkommen oder ideal bezeichnet werden kann
Die heutige irdische Welt ist hingegen weit entfernt von der Vollkommenheit früherer Zeiten und besitzt daher nicht mehr jene Durchlässigkeit, durch die die erneuernden Wirkungen von oben ungehindert hätten einströmen können, wären die angesammelten Verzerrungen bereinigt
Eine solche Welt liegt noch in der Zukunft, denn erst dann werden auch das Wirken der wesenhaften Diener und die Ordnungen der Schöpfung Bedingungen schaffen, unter denen sich die Schicksalsfäden im Leben der Menschen unmittelbarer und klarer zeigen können
Gegenwärtig ist es nicht einmal im Ansatz möglich, von einem Ideal der hiesigen Stofflichkeit zu sprechen, da sie tief beeinflusst und verzerrt ist durch die Folgen eitler verstandesmäßiger Tätigkeit vieler Menschen und auch vieler Wissenschaftler, die stets nur Teilaspekte eines Ausblicks erfassten, ohne die zwingenden Folgen ihres geringen Wissens zu ahnen
Das hinderte sie jedoch nicht daran, künstliche Stoffe herzustellen, Strahlungen zu erzeugen und auf vielfältige weitere Weise in die Natur einzugreifen, was sich für alles Leben auf der Erde als äußerst schädlich erweisen musste
Neben der Notwendigkeit, sich dieser Verzerrungen bewusst zu werden, die mit ihren Ausstrahlungen den gesamten Planeten überziehen, zeigt sich bei jenen Menschen, die ihre Mitmenschen nach dem Auftreten von Krankheit beurteilen, ein besonders grundlegender Mangel
Diesen vorschnell Urteilenden fehlt das Mitgefühl und die Fähigkeit des inneren Miterlebens mit anderen Menschen
Ihnen mangelt jene Herzenswärme, die allein den Weg zum wirklichen Helfen am Nächsten öffnet
Stattdessen offenbaren sie in ihren Haltungen von Selbstzufriedenheit, Missgunst und Schadenfreude nichts anderes als ihre eigene geistige Leere, wenn sie andere mit einer stolzen Schärfe betrachten, die sie gegen sich selbst niemals gelten lassen würden
Wo bleibt da die Güte im Handeln und Denken, die Jesus forderte, bei jenen, die lautstark behaupten, doch Menschen des Geistes zu sein?
Was können solche Menschen dann von den Fäden ihres eigenen Schicksals erwarten, die die Vaenen zwangsläufig aus ihrer Haltung gegenüber ihren Mitmenschen weben müssen?
Dann wird auch auf ihrem Weg die notwendige Stärkung der fehlenden Ausstrahlung durch den Impuls der Lähmung und Behinderung eintreten, sei es noch in diesem Leben oder auf den feinstofflichen Ebenen oder im nächsten Leben, soweit sich dafür überhaupt eine Möglichkeit eröffnet
Es gleicht dann einem scheinbar endlosen Kreislauf, den niemand zu durchbrechen vermag
Beendet werden kann er allein durch ein Inneres, das dauerhaft in liebendem Mitempfinden mit Freude und Leid der Menschen schwingt, denen wir begegnen
Hierzu muss schließlich ein gesundes, echtes Mitgefühl heranreifen, das frei ist von lauernder Schadenfreude über Krankheit und Leid anderer
In diesem Ringen ist jeder Mensch gefordert, denn niemand steht darin bereits in jener völligen Reinheit, die allein zur echten Vermittlung von Hilfe befähigt, wie sie den wahrhaft vom Licht Berufenen gegeben war
Gerade dies ist der grundlegend fehlende Baustein, der viele zur Zusammenarbeit mit den wesenhaften Dienern unfähig macht, weil ihnen das reine Herz fehlt, das unter allen Umständen nach Wegen sucht, dem anderen Menschen beizustehen
Innige Hilfe durch echtes Mitempfinden ist der einzige Weg, der sich als heilend für Menschheit und Natur erweisen wird, und zugleich jener Weg, auf dem sich allmählich neue Ausblicke öffnen, in denen Inspirationen eines neuen Erkennens heranreifen
Das Suchen nach Wegen zur Hilfe für den Nächsten muss zum Grundmotiv allen Strebens nach wahrem Wissen werden
Wo dies fehlt, ist kein Voranschreiten möglich, denn es fehlt der Schlüssel zum Öffnen des Tores, das zum Schatz wirklichen Erkennens führt
Dies ist im Grunde leicht zu verstehen
So wie alles im Schöpfungswerk
Eine glühende, reine und demütige Aufrichtigkeit bei der Suche nach Wegen ist Voraussetzung für die Verbindung mit den wahren Entdeckungen der Menschheit
Dass dieser Weg großen Erkennens und wahrhaft helfender Entdeckungen noch nicht offen vor uns liegt, zeigt, dass der innere Boden in uns Menschen noch nicht ausreichend bereitet ist
Im Menschen besteht immer noch der Drang, vor der Menschheit etwas Außergewöhnliches zu sein, wenn er etwas Neues einbringen und sich dadurch einen Vorsprung vor anderen verschaffen kann
Oft ist es nur ein winziger Funke eitler Selbstüberhebung, der den Menschen in seinem Bemühen durchzieht
Doch selbst dieser kleinste Funke ist ein Hindernis, das sich der Bedingung reiner Unschuld entgegenstellt, die Walhall als Grundlage neuen Erkennens der Menschheit gesetzt hat
Nur unter Erfüllung dieser inneren Haltung kann sich ein wirklicher Fortschritt in allen irdischen Bereichen eröffnen
Wo dies fehlt, bleibt nur ein Umherirren im Kreis bloß vermeintlichen Erkennens
Nun jedoch kommt die Zeit, in der im Inneren vieler begnadeter Menschen der Boden für einen neuen Ausblick auf die menschliche Welt auf Erden bereitet werden soll
Allein diesen innerlich geöffneten Menschen wird Walhall Inspirationen zu umwälzenden Entdeckungen und Erkenntnissen vermitteln, die das irdische Dasein der Menschheit in tiefen Einklang mit der großen Harmonie des Schöpfungswerkes führen können
Die Kraft dieser Harmonie wird fortwährend neue Inspirationen herabführen, unerschöpflich an Quelle, und dem irdischen Dasein des Menschen ein immer höheres Erkennen des göttlichen Willens erschließen, der in den kleinsten Dingen ebenso weise und wirksam ist wie in den größten
Dies wird in Zukunft allmählich jedem, der sich beständig geistig um die Vereinigung mit dem Gral bemüht, dem Ursprung allen Seins im Schöpfungswerk Gottes, die Gewissheit von Heilung und Aufstieg bringen
Gralsweg – Ergänzende Texte – 13. September 2021
Übersetzung aus dem Tschechischen
Valhalla inspirující nové vědecké poznání lidstva
https://www.cesta-gralu.cz/valhalla-inspirujici-nove-vedecke-poznani-lidstva/
