Die Arbeitsstätte Efemeridis – wie überaus wichtig die enge Zusammenarbeit mit den wesenhaften Dienern in der heutigen Zeit ist

In einer Zeit, die alles Notwendige in sich trägt, um die Bedingungen für den großen Aufstieg der Menschheit bei ihrem Erkennen der Wahrheit hier auf Erden zu erfüllen, ist es von höchster Wichtigkeit, das Wissen um alles wesenhafte Weben auf die rechte Weise anzunehmen
Man kann dies als den bedeutendsten Fortschritt der gesamten Menschheit seit Jahrtausenden bezeichnen
Es ist an der Zeit, sich hiermit wirklich ernsthaft zu befassen, damit ein Fortschritt in der menschlichen Entwicklung eintreten kann
Dies ist wesentlich ernster, als die Menschen es heute ahnen
Gehört doch zur Tätigkeit des wesenhaften Webens unter anderem auch die unmittelbare nähere Umgebung des Menschen, in der absolut alles von leuchtenden wesenhaften Fäden durchwebt ist
Alles um den Menschen herum wurde ursprünglich von wesenhaften Dienern in einem bewundernswerten Webprozess aus der sich schrittweise abkühlenden Strahlung geformt, die sich aus Walhall in die Nachschöpfung herabsenkt
Die Fäden tragen immer eine wichtige Strahlung in sich, die die Ausführung des göttlichen Willens im Leben des Menschen ermöglicht
Das ist für die heutige Welt der Menschen etwas so Neues, dass es bis auf wenige ernsthaft denkende Individuen, die man als wertvolle Ausnahmen bezeichnen kann, noch für einige Zeit allgemein hartnäckig abgelehnt werden wird
Es wird Gegenstand eines großen Kampfes ihres Verstandes sein, überhaupt einen Grad der Erleuchtung ihres Bewusstseins zu erreichen, auf dem sich ihnen erst alles Lichtere in seiner Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit wieder Schritt für Schritt nähern kann
Die Menschen von heute sind, von Ausnahmen abgesehen, völlig unfähig, sich mit etwas Höherem zu verbinden.
Dabei hat das Wissen um die wesenhaften Diener für das heutige Verständnis der Menschen eine ungeahnt hohe Bedeutung und ist somit zwangsläufig dem gedanklichen Schlamm der heutigen Welt fern
Deshalb kommt es hier zu einem völligen Nichtverstehen, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass die Menschen sich der gesamten Wirkung der Wesenheiten überhaupt nicht bewusst sind
Die Menschen leben in der Vorstellung, dass alles, was um sie herum geschieht, sich von selbst ereignet
Die gesamte Welt um ihn herum wurde für den Menschen nur noch zu einem Raum, in dem leblose physikalische Gesetze und chemische Formeln gelten
Nichts von der wesenhaften Strahlung, aus der sich die Grobstofflichkeit in Wirklichkeit erst formt und gestaltet, nehmen die Menschen wahr
Alle Fähigkeiten ihres Begreifens konzentrieren sie von Geburt an auf die greifbare Materie
Die Kraft, die für die gesamte Erziehung und Bildung schon kleiner Kinder aufgebracht wird, ist nur auf den rationalen Teil des Gehirns ausgerichtet, der sich auf die äußere Hülle des Lebens konzentriert
Dabei war eine derartige Verengung keinesfalls die Voraussetzung dafür, die irdische Welt wirklich zu verstehen
Das Gegenteil ist richtig
Auch für den Menschen war die irdische Welt von Anfang an ein Ort der natürlichen täglichen Wahrnehmung vieler Ausdrucksformen des Wirkens des Wesenhaften
Dies lag daran, dass sich im Gehirn damals natürlicherweise noch andere Teile entwickelten, die die Fähigkeit in sich trugen, die Einstellung auf höhere überirdische Wahrnehmungen beizubehalten, wozu für den Menschen in der Nachschöpfung als Nächstliegendes das gesamte Wirken der wesenhaften Art gehört
Das Wesenhafte könnte in der Welt der Menschen natürlicherweise als untrennbarer Bestandteil des lebendigen Ablaufs aller Ereignisse empfunden und angenommen werden
In früheren Zeiten war dies auch zumindest teilweise der Fall
In fernen Jahrtausenden, noch weit vor der Zeit von Atlantis, war es für die irdischen Menschen also etwas völlig Selbstverständliches
In allem war es den Menschen damals gegeben, einfach und selbstverständlich die Beteiligung des wesenhaften Webens zu empfinden
Daraus entstand vonseiten der Menschen ganz von selbst eine Beziehung voller Ehrfurcht sowie eines gewissen Gehorsams gegenüber dem von den wesenhaften Dienern ausgehenden Weben
Gehorsam vor allem in jenen Dingen, in denen die Menschen deutlich die Überlegenheit und Kraft der wesenhaften Diener empfanden
Es waren jedoch nicht nur die gewaltigen Kräfte jener Wesenhaften, die in der Welt der Natur arbeiten, sondern hierzu gehörte unter anderem auch das Weben der Schicksalsfäden
Heute wissen die Menschen nichts mehr über das Weben der Fäden, die die Schwingungen aus dem vergangenen Leben des Menschen in sein gegenwärtiges Leben zurückführen
Es handelt sich um einen ganzen riesigen Bereich der Tätigkeit des Wesenhaften, in dem heute für die Menschheit eine riesige Wissenslücke klafft
Der gesamte Bereich des notwendigen Wissens über das Leben ist für Milliarden von heutigen Verstandesmenschen eine leerer Raum
Deshalb gibt es heute so viel Zorn und Auflehnung gerade dort, wo früher von den Menschen in einem demütigeren Erleben der Gegenwart das Wissen angenommen wurde, dass die Gegenwart das Ergebnis viel früherer Entscheidungen der Seele ist
Anstatt zu verstehen, anzunehmen und eine innere Wandlung zu vollziehen, glüht im Menschen nur unbewusste Empörung gegen alles, was an ihn herantritt und was nicht in seine eigenen Vorstellungen und Pläne passt
Anstatt des Willens zum Verstehen bleibt im verstandesmäßig beeinflussten Gehirn des Menschen die Ablehnung von allem festgeschrieben, was sich außerhalb der hiesigen Welt befindet
Um wie viele Stufen voraus waren die einstigen Generationen, als sie dieses Wissen noch reiner und unbeeinflusst vom Versucher besaßen
Der Versucher feilte jedoch so lange an den Schwächen der Menschen, bis er ihr früher selbstverständliches Vertrauen in alle für sie einfachen und klaren Zusammenhänge völlig verwirrte und derart verdunkelte, dass ein großer Teil der Seelen in der Folge die Richtung verlor und damit auch den Weg in die Heimat im Licht vergaß
Dabei führte gerade das Wissen um die Weber das Innere des Menschen stets zu einer richtigen Einstellung gegenüber dem, was in seinem Leben geschah, weshalb der Mensch daraus für sich in einer Wandlung zum Besseren einen Fortschritt auf den Stufen der Erkenntnis über Gottes Allweisheit gewinnen konnte
Dieses Wissen führte immer zu der Erkenntnis, wie klein der Mensch gegenüber den Wirkungen der göttlichen Gesetze ist, die dauerhaft, unbestechlich und gerecht in allem walten, was der Mensch jemals ins Leben gerufen hat
Dadurch formte sich eine Demut, welche die heutigen Menschen nicht mehr kennen, weshalb sie in schmerzhafter Unwissenheit hart auf die Wirkungen der Gottesgesetze prallen
Würden sie den großen Kreislauf, der sich im Fließen der Schicksalsfäden beständig erfüllt, auch nur ein wenig kennen, so würden sie sich vor der bewundernswerten Arbeit der Vaenen und Alphar beugen
Wie bereits oben erwähnt, gab es Zeiten, in denen ein solches Verständnis der damaligen Menschen etwas Selbstverständliches war
Das Erleben dieser Zeiten bleibt tief in den Seelen eines großen Teils der Menschen bewahrt
Es muss nur belebt und wieder emporgehoben werden, damit es auch zu einem natürlichen Bestandteil des Tagesbewusstseins des Menschen selbst wird
Ohne Verkrampfung, also frei und ungebunden, soll dies heute wieder Teil des Lebens der Menschen sein, damit das Bewusstsein um die Schicksalsweber entstehen kann, so wie es am Anbeginn der menschlichen Zeiten auf Erden war
Die Weber der Schicksalsfäden wurden in Ehren gehalten, weil sie stets in gewissem Sinne über dem Menschen standen
Dies geschah jedoch nicht deshalb, weil sich die Menschen in alten Zeiten unterwarfen und zu stumpfsinnigen Vasallen einer Unabänderlichkeit des menschlichen Schicksals wurden, sondern weil sie in allem Gegenwärtigen Teile ihres eigenen früheren richtigen Handelns oder ihrer Verfehlungen erkannten
Dies führte zu einer richtigen Einstellung des Menschen gegenüber deren wichtigen Tätigkeit und trieb dadurch jeden zu einer immer bewussteren Arbeit an sich selbst an
Die Befreiung von den Fäden, die den Menschen fesseln und auf seinem Weg behindern, und gleichzeitig das Weben von Fäden, die Unterstützung für einen allumfassenden Aufstieg bringen können, führt immer zwangsläufig zum Erfolg in allen Handlungen der Menschen
Es kann dann zu einer beispiellosen Blüte aller Bereiche der menschlichen Welt kommen
Dies geschah auch, und über alle Zeitalter hinweg empfanden die Menschen darin einfach und deutlich die Zusammenarbeit mit dem Ganzen des Schöpfungswerkes
Sie dankten dem Schöpfer und all seinen Dienern, dass sie am bewundernswerten Aufbau der irdischen Welt teilhaben durften, die zu jener Zeit in unvorstellbarer Weise erblühte
In allem war es möglich, den Segen der Gottesliebe zu empfinden
Dies wiederum führte nur zu einer noch stärkeren Verbindung der Menschen mit den wesenhaften Dienern in allem Tun
Erst in den Zeiten von Atlantis begannen sie, sich über das wesenhafte Weben zu erheben, und wollten in ihren prachtvollen Werken, die sie dabei nur mit Hilfe der wesenhaften Diener zu formen vermochten, ihre eigene Größe erblicken
Sie hielten sich für ein von Gott selbst gesandtes Geschlecht, das über allem anderen in der Nachschöpfung steht, und betrachteten sich deshalb als Vormunde der wesenhaften Art
Das Ergebnis eines solchen Hochmuts stellte sich dann in Gestalt eines schweren Aufpralls auf die Schicksalsfäden aller Bewohner von Atlantis ein
Heute schreitet ein großer Teil der Menschheit erneut einem Aufprall entgegen, dem sie durch ihre eigene Überheblichkeit zugetrieben wird
Die Geschichte dieser kleinen Erde gibt deutlich Auskunft darüber, was die Aufgabe des irdischen Menschentums ist
Jeder Erfolg und Misserfolg beruht auf dem harmonischen Einklang der Menschen mit dem Ganzen, das weitaus umfassender ist, als es heute allgemein erkannt wird
Je umfassender das Wissen um die Gesamtheit des Schöpfungswerkes ist, desto mehr Erkenntnis kann der Mensch über das Zusammenspiel aller Fäden seines eigenen Weges erlangen
Indem er aus all den großen und kleinen Zeichen im Leben lernt, entwickelt der Mensch zunehmend die eigene Empfänglichkeit für das Verständnis jener Sprache, in der die Schicksalsweber zu ihm sprechen
Dadurch gelangt er zur Erkenntnis einer Weisheit, die heute von den meisten Menschen nicht einmal geahnt wird
Im Verstehen und Annehmen dieser niemals irrenden Diener des Schöpfers liegt der befreiende Zustrom an Wissen für die neue Zeit auf Erden
Für Millionen von Menschen wird mit diesem Wissen plötzlich ein klares Bild des wahren Geschehens im Schöpfungswerk erstehen
Deshalb ist es so notwendig, dass die geistige Erleuchtung so bald wie möglich über die ganze Welt verbreitet wird
Die Vaenen und Alphar arbeiten daran und beteiligen sich durch ihre wesenhafte Art der Tätigkeit so an der großen Verkündung der Allweisheit des göttlichen Willens, die Urewig über dem Menschengeist wirkt
Ihre Art erfüllt sich gerade im lebendigen Weben der Schicksalsfäden, durch welche nun mit unübersehbarer Deutlichkeit Ereignisse in die Menschenwelt treten können, die das rückwirkende Erleben unmittelbar nach dem Anstoß widerspiegeln, sobald aus den Gedanken und Taten des Menschen eine Folge hervorgeht
Und dieses Gewebe wird sich so deutlich offenbaren, dass es bei einem Großteil der Menschen Ängste auslösen wird, dass an der bisher vernachlässigten und oft sogar verächtlich verspotteten Gerechtigkeit Gottes tatsächlich etwas dran ist
Die Gottesgesetze lassen sich nicht dauerhaft verspotten
Früher oder später erreicht die Folge früherer Gedanken und Taten einen jeden
Hierin liegt jedoch auch noch etwas völlig anderes
Es ist die große Verheißung einer erneuerten Zusammenarbeit mit allem wesenhaften Weben in der Natur
Darin verbirgt sich ein bisher unerkannter Reichtum, der sich sofort offenbart, wenn die Menschen mit ihrer Empfänglichkeit auf die Zusammenarbeit mit jenem Teil der Alphar eingehen, die der Naturwelt angehören, in der sie wirken und Lebensformen erschaffen
Die Alphar gestalten die hiesige Welt der Stofflichkeiten
Sie weben und formen exakt jene Bedingungen, in die einzutreten dem Menschen durch die irdische Geburt angeboten wird
Und im Verhältnis dazu, wie das innerliche Streben des Menschengeistes beschaffen ist, können sich diese Bedingungen noch während des irdischen Daseins des Menschen auf Erden allmählich wandeln und in neue Formen umgestalten
Dass die Menschen nichts darüber wissen, ändert nichts an dieser Verheißung möglicher kleiner und großer Veränderungen
Die Materie ist eine weitaus formbarere Substanz, als den Menschen bisher bekannt ist
Die Formung ist jedoch nur unter Bedingungen möglich, bei denen den Vaenen durch die neu gewebten Schicksalsfäden vom Menschen Strahlung dargeboten wird
Die Strahlung ebnet den Alphar den Weg, daraus kleine oder sogar wirklich große Veränderungen im irdischen Leben des Menschen zu weben
Formen werden aus der Strahlung gewebt, welche der geistige Funke im Menschen beständig von sich gibt
Bei starker Strahlung kann die Formgebung schneller erfolgen, wodurch sich auch das Äußere unmittelbarer verändern kann, als es den Menschen heute bewusst ist
Ein wenig von diesem Vorgang wird von den Menschen geahnt
Sogar im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich zu diesem Zweck einige Gedankenströmungen gebildet, die bestätigen, dass positives Denken den Weg des Menschen zum Besseren verändern kann
Vielen Menschen hat dies Hilfe gebracht, und es bringt noch immer ganzen Scharen eine gewisse Erleichterung im Leben, wenn sich ihre Gedanken in der Hoffnung auf eine Besserung einer positiven Einstellung gegenüber sich selbst und anderen Menschen zuwenden
Dies geschieht dabei auf der Ebene schlichten Vertrauens, dass es, wenn es bereits vielen Menschen geholfen hat, auch weiteren helfen wird
Im Ergebnis ist jedoch nicht im Geringsten der wahre Vorgang bekannt, der ein Verständnis dafür ermöglicht, wie sich die lebensverändernden Prozesse vollziehen
In der Regel wird von den Gesetzen des Universums und unsichtbaren Kräften gesprochen, die aus ihrem Urgrund unterstützend für die Materialisierung der Wünsche des menschlichen Bewusstseins arbeiten
So spricht man von der Kraft der Gedanken oder dem verborgenen Willen des Unterbewusstseins
Dass der sich dabei vollziehende Vorgang in Wirklichkeit einfach und klar ist und sich auf das Weben der Schicksalsfäden durch die Hände der wesenhaften Diener – der Vaenen und Alphar – stützt, darüber wissen die genannten Bewegungen nichts Näheres
Die Beteiligung der wesenhaften Diener an diesem Geschehen ist – obwohl sie stets die Voraussetzung bildet – etwas Unbekanntes für den größten Teil der Menschen, die täglich so verfahren
Durch diese Unwissenheit droht hier die Gefahr des Hochmuts, denn jene, die dies anwenden, übersehen, dass ein notwendiger Bestandteil bei der Nutzung von etwas, das dem Menschen aus Gottesgnade zur Veränderung seines Lebens zum Besseren gewährt wird, die Schicksalsweber sind und dass gerade ihnen bewusste Ehrfurcht gebührt, die aus reiner Demut im Menschen geboren wird
Reine Demut bildet sich beim Menschengeist allein richtig durch das ganzheitliche Erkennen der Wahrheit, die durch die lebendigste Arbeit des Gefühlsinneren erfasst wird
Andernfalls ist der Mensch der Gefahr ausgesetzt, dass ihm sein vorübergehender Erfolg wieder aus den Händen gleitet, indem dieser für ihn zu etwas Selbstverständlichem, ja sogar zu etwas Alltäglichem wird und er sich für einen Beherrscher von Kräften hält, die er in Wirklichkeit gar nicht versteht
Die Folge davon würde ihn dann gesetzmäßig in einem notwendigen neuen Erleben erreichen, sei es noch in diesem Leben oder auf seinem weiteren Weg durch die Nachschöpfung
Das Wissen um die Formung der Materie durch die Hände der Alphar ist heute ein mehr als wichtiger evolutionärer Fortschritt für die Menschheit in ihrem Verständnis der Ganzheit des Schöpfungswerkes
Die Grobstofflichkeit ist das Ergebnis allen Webens feinerer Strahlungen, aus denen sich für die irdischen Sinne wahrnehmbare Formen bilden, in denen wir uns befinden und die wir als materielle Wirklichkeit akzeptieren
Zu diesen Formen gehört auch der menschliche Körper selbst
Die Alphar leiten seit Urzeiten eine Strahlung unbewusst-wesenhafter Art zum menschlichen Körper, die sich im Zellkern jeder Körperzelle festsetzt
Diese Strahlung wird durch den Äther genährt und gestärkt
Aus dieser Verbindung der unbewusst-wesenhaften Strahlung in den Körperzellen mit dem zuströmenden Äther formt sich die Gelegenheit zur Gesundung und auch zu einer gewissen Verjüngung des menschlichen Erdenkörpers
Deshalb konnte den Menschen vor langer Zeit ermöglicht werden, weitaus länger zu leben, als es heute der Fall ist
Damit war die Verheißung erfüllt, dass in einem einzigen Menschenleben ein großer Teil des Wissens um die Gottesgesetze aufgenommen werden kann und der Mensch daraufhin die Welt befreit von den Fäden der Vergangenheit verlassen darf, während er zugleich von wahrem Wissen über Gott und Sein Schöpfungswerk erfüllt ist
Das heutige Leben ist das genaue Gegenteil
Die Seele wird in diese Welt hineingeboren, die lange Zeit arm an Erkenntnis war und verstrickt sich oft im törichten Bemühen, das Erdenleben nach dem Rat anderer zu führen, nur in neue Fäden, anstatt sich unter voller Ausnutzung aller helfenden Kräfte derart zu befreien und zu lösen, dass sie die irdische Zeit zur Bewirkung segensreicher Veränderungen für sich und für andere nutzen könnte
Ein großer Teil des Menschen ist durch Fäden gefesselt, von denen sie nichts wissen, und anstatt deren Art zu verstehen, bleiben sie in ihnen hängen und machen sich so innerlich unfrei, ohne dass ihr Verstand davon irgendetwas erkennen würde
Dadurch wird die Kraft für alles gemindert, und der Äther kann nicht frei in einem erfrischenden Zustrom zum Menschen fließen, wie er es könnte, um mit jedem Augenblick neue Belebung für den Körper sowie für alle inneren Hüllen zu spenden, die aus jener Stofflichkeit stammen, welche hier im Werk der Nachschöpfung entstanden ist und somit den Geistfunken stets auf irgendeine Weise an den Weg der Entwicklung bindet, der danach verlangt, vollendet zu werden
Die Vollendung liegt im Erkennen der Wahrheit und ihrer tausendfachen Bewährung in der Einstellung zu den Vorgängen, die im Leben an den Menschen herantreten, um ihn zu lehren und dadurch zur Stärkung zu führen
Es hilft nichts, davor wegzulaufen oder es abzulehnen
Die Fäden aus den Händen der Weber sind unveränderlich und können vom Menschen nur im Erleben abgelegt werden
Die beste Nutzung des Erlebens liegt im Verstehen und Annehmen, woraus sich Wandlung und der Fortschritt zu einer größeren Klarheit im Menschen bilden
Darin liegt die Zusammenarbeit zwischen den Menschen und den wesenhaften Webern
Dies ist deshalb so, weil die Weber selbst wiederum aus der menschlichen geistigen Strahlung beschenkt werden, wenn der Mensch seinen Weg durch das Leben recht geht und in allem das Weben der großen Gottesweisheit erkennen darf, deren Teil die Weber sind
Die Zusammenarbeit besteht also im bewussten Begreifen aller Vorgänge, wobei der Mensch durch seinen eigenen freien Willen teilnimmt am Weben guter Ergebnisse allen Geschehens
Da jeder Mensch in gewissem Sinne mit dem Ganzen verbunden ist, sind die Wirkungen des bewussten Begreifens weitreichend
Selbst das Feinste, das sich aus dem Aufstieg des Einzelnen ergibt, greift in das Ganze ein, indem es Strahlung bringt, aus der durch die Weber neues Geschehen in der sichtbaren grobstofflichen Ordnung dieser Welt geformt werden kann
Alles ist zu einem einzigen einheitlichen Ganzen verbunden, in das unzählige Fäden von Strahlungen hineinreichen, die aus den menschlichen Wünschen und allen höheren oder niederen Beweggründen hervorgehen
Das Ergebnis ist dann die Außenwelt mit all den Hilfen oder Schmerzen, die sich darin befinden
Der Anteil des eigenen direkten Eingreifens der Menschen in die Gestaltung der Außenwelt ist in Wirklichkeit viel geringer als all das, was aus dem menschlichen Wollen auf einer für irdische Augen unsichtbaren Ebene gesponnen werden muss
Aus dem Unsichtbaren formt sich schließlich all das, was zwangsläufig in die irdische Ebene gelangt, welche die Menschen in ihrer Beschränktheit nur deshalb als etwas Wirkliches bezeichnen, weil sie es mit ihren Sinnen wahrnehmen
Die Wirklichkeit ist jedoch genau das Gegenteil
Aus den Regungen der Empfindungen, Gedanken und aller feinen Schwingungen, die im Menschen vor sich gehen, ohne dass er sich ihrer in seiner übermäßigen materiellen Konzentration bewusst ist, formt sich unaufhörlich die äußere Gestalt des hiesigen Lebens
Sich dessen bewusst zu werden und vor allem anzunehmen, dass dies nicht von selbst geschieht, sondern einzig und allein durch das Wirken der wesenhaften Weber, ist ein ungemein wertvoller Fortschritt in der geistigen Erleuchtung der Menschheit
Man kann sogar sagen, dass ohne dieses Verständnis nicht von einer geistigen Erleuchtung die Rede sein kann
Und da die Erleuchtung nun kommt, ist es nur ein Zeichen dafür, wie viel Arbeit der Mensch vor sich hat, wenn er jetzt einen so wesentlichen Schritt tun muss, um diesen notwendigen Teil der Zusammenarbeit zwischen ihm und den wesenhaften Webern zu verstehen und anzunehmen Damit dies für ernsthaft Suchende gangbar wird, bemüht sich bereits jetzt die Arbeitsstätte Efemeridis um die Gestaltung all jener unterstützenden Wege, die dazu mit gnädiger Erlaubnis aus dem Licht geschaffen werden können
Der Gralsweg – Ergänzende Texte – 2. März 2026
Übersetzung aus dem Tschechischen
Pracovna Efemeridis – jak velmi důležitá je úzká spolupráce s bytostnými služebníky v dnešní době
