Das Licht

Zwei Löwenzahnblüten im Gegenlicht eines Sonnenuntergangs auf einer Wiese.

Aus goldenen Pforten, hoch in den lichten Höhen, ergießt und verströmt sich das Licht, das die Welten erfüllt und das Leben im Schöpfungswerk belebt und erhebt.

Lichtstrahlen ergießen sich aus den Höhen der Wolken, hinter deren blendendem Glanz die Gralsburg sich erhebt.

Die Gralsburg ist der Ort, in dessen höchstem Saal sich seit Urzeiten das Heilige Geschehen der Verbindung dieses Schöpfungswerkes mit Gott Vater vollzieht, durch das Ausströmen der Göttlichen Kraft in die Schöpfung.

Vom Heiligen Gral ergießt sich das Licht und trägt in sich den Gesang der Engel.

Ihr Lobpreis erklingt wie das Schwingen der Sphären.

Die Erfüllung ihres Dienstes erhebt alles zur Glückseligkeit

Licht     Licht     Licht

So dringen die Töne der Trompeten, Flöten und Posaunen der Engelscharen durch die Ebenen.

Erhebende Freude breitet sich aus, gemeinsam mit lebendigem Lobpreis.

Das Innere des Menschen darf sich diesem seligen Preisen des Lichtes, des Heiligen Gottes, anschließen.

Wer seinem Empfinden Raum schenkt, sich aufzuschwingen zur Vereinigung mit dem lebendigen Lobgesang des Lichtes, der das Sein der Wesen in den Höhen durchdringt, der wird Erhöhung und Seligkeit erfahren in der jubelnden Fülle des Seins.

Gewähren wir unserem Geist die Freiheit, sich zu erheben und sich den Scharen der Lichtvollen anzuschließen, die sich an der Nähe des göttlichen Lichtes erfreuen, in dem sie weilen dürfen

Der Glanz der goldenen Straßen und der seligen Paradiesgärten ist das Werk des schöpferischen Lichtes, das die Ebenen entstehen ließ, die die Heimat des menschlichen Geistes in den Höhen der Schöpfung sind.

Hier ist preisender, freudiger Lobgesang des Daseins Teil jedes Augenblicks.

Von hier strömt er weiter und senkt sich zur Erde herab, um auch dem Erdenmenschen ein Echo jener fernen Heimat zu bringen, in welcher alle Reinen und Gerechten weilen dürfen

Licht       Licht       Licht

So rauscht, flüstert und donnert es in den Sphären des Wesenhaften, an den Orten, wo sich die stolze Walhall erhebt.

Hohe Diener, die dort weilen, schauen empor zur Quelle der Ewigkeit, in welcher die ewige Lichtsäule ruht, aus der alle Kraft für ihr Wirken vermittelt wird

O-dio-nar segnet diese Kraft und sendet sie weiter für alle seiner Art, die in schöpferischer Arbeit das strömende Licht preisen und verehren, jenes Licht, das sie als lebensspendende Kraft erkennen, die aus unermesslichen Höhen vom Ewigen Vater, dem Schöpfer aller Welten, zu ihnen strömt.

Der menschliche Geist hat seine Heimat über Walhall, über diesem Teil des Schöpfungswerkes.

Er darf einst näher am Licht sein als alle Welten und Ebenen der Stofflichkeit, die sich aus dem Wirken der mächtigen Diener in Walhall geformt haben.

Der Mensch – der menschliche Geist – ist gesegnet vom Beginn seines Erwachens an, denn wenn er die Stofflichkeit durchschreitet und strahlend, hell leuchtend wird, dann darf er in die Heimat im Licht zurückkehren.

In Demut und Ehrfurcht vor dem Schöpfer und all Seinen Dienern, die Ihm zur Seite stehen, soll der Mensch diese Erkenntnis über sich selbst tragen.

Bewährt er sich durch seine Reinheit, durch die Klarheit seines Geistes, dann erschließt sich ihm die Möglichkeit, in das Licht einzugehen, an jene Stätten, wo das Licht jeden unmittelbar durchdringt und durch seine Nähe die Seligen belebt und erfrischt, die dort für die Ewigkeit weilen.

Licht       Licht       Licht

So soll es im Inneren eines jeden klingen, der sich nach Frieden, Gerechtigkeit und reinem Einklang mit den Großen Gesetzen des Schöpfungswerkes sehnt.

Das Licht ist ihm Helfer, ist ihm gnadenvolle Stärkung, die ihn niemals verlässt.

Das Licht verfügt stets über ausreichend helfende Hände, um jedem beizustehen, der auf seinem Weg inständig um Hilfe bittet

Das Licht ist uns gegenwärtig und stets bereit, jeden in seinem Streben nach Höherem zu erheben

Das Licht bringt Ausblicke über das Schöpfungswerk, das für den menschlichen Geist an allen Orten und in allen Sphären erkennbar sein soll.

Das Licht erleuchtet des Menschen Weg, wenn er nur selbst danach strebt, diesen Weg vor sich richtig zu erkennen.

Schreitet er auf den Pfaden des Lichtes, so erklingt um ihn her ein harmonischer Einklang

Und im friedvollen Erklingen der Sphären tönt es:

LICHT    LICHT    LICHT


DER WEG DES GRALS – Ergänzende Texte – 24. März 2020

Übersetzung aus dem Tschechischen

Světlo

https://www.cesta-gralu.cz/svetlo/

Eine stilisierte weiße Rose mit Blättern, auf schwarzem Hintergrund.

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