Mars, Týr oder Shiva – Das Schlachtfeld der Begriffe

Ein roter Planet vor einem farbenfrohen, explosiven Hintergrund im Weltraum.


Wer in diesen Jahren genau hinsieht, bemerkt einen seltsamen Vorgang: Vieles, was wir lange für tragfähig hielten, gibt nach. Familien zerbrechen, Kirchen leeren sich, scheinbar gesicherte Begriffe — Mann und Frau, Heimat, Wahrheit — werden in öffentlichen Kämpfen aufgerieben. Der erste Impuls ist Klage: Verfall der Werte. Der zweite, vorsichtigere Blick aber stellt eine andere Frage.
Was, wenn das, was zerbricht, gar nicht das Eigentliche war — sondern nur seine alte, erstarrte Hülle? Wenn unter der Hülle ein lebendiger Kern verschüttet liegt, der gerade nun, weil die Hülle weicht, ans Licht treten kann?
Dahinter steht ein Wirken, das die Menschen früherer Zeiten klarer sahen als wir. Die Römer nannten es Mars, die Hindus Shiva. In unserer Welt der nüchternen Begriffe ist es nahezu vergessen — und doch in jeder großen Erschütterung am Werk.


Anmerkung:
Diese Seite – „Geist und Wissen” – richtet sich an Leser, die bereits über eine bestimmte innere Grundlage sowie ein erweitertes Verständnis verfügen. Für viele Menschen wäre sie unverständlich, an manchen Stellen sogar abschreckend. Aus diesem Grund ist vor einiger Zeit die Seite „Psyche und Seele” entstanden, die sich ausdrücklich an Leser ohne Vorwissen richtet. Dort erscheinen Texte – wie dieser – zum selben Thema, die jedoch anders formuliert sind.

Falls Sie dazu Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich über alles und werde mich um eine baldige Antwort bemühen.

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