Wie die Dinge zu uns kommen

In den Texten von Cesta Gralu ist viel von den Fäden die Rede, die das Schicksal des Menschen weben, und vom Gewebe, in dem alle Lebenswege verbunden sind. Das lässt sich lesen und bejahen — und bleibt doch oft seltsam fern. Denn eine Frage wird selten gestellt: Wie wird solches Weben eigentlich Wirklichkeit? Wie tritt es ein in einen gewöhnlichen Tag, in dem kein Wunder geschieht, sondern nur ein Bus ausfällt, ein Wort fällt, ein Weg sich mit einem anderen kreuzt?
Ausgehend von einer Beobachtung Vera F. Birkenbihls — dass dem, der im Einklang mit seinem Wesen lebt, mehr von dem geschieht, was sich nicht erzwingen lässt — geht der neue Beitrag auf psycheseele.com dieser Frage in aller Einfachheit nach: an der unvermuteten Chance, der günstigen Gelegenheit und der Begegnung mit dem richtigen Menschen zur richtigen Zeit. Wer die Schöpfungsgesetze kennt, wird darin manches wiederfinden, was hier nur angedeutet werden kann — und vielleicht gerade darin den Wert sehen: dass es Wege gibt, davon zu sprechen, ohne Voraussetzungen zu verlangen.