6.12. – In der Wirkung der Kraft des Parsifalstrahles

Von CESTA GRALU|3. Dezember, 2020|Ergänzende Texte

Wie die immer stärker werdende Wirkung eines Magneten, so wirkt nun die Kraft des Parsifal-Strahles auf alle seine Diener in diesem Teil des Werkes der Nachschöpfung.

Es ist der Ruf des Lichtes, sich zu einer Einheit mit jenen zusammenzuschließen, die durch die Gnade des Lichtes zu Wissenden geworden sind, ob sie sich nun in den Welten feinerer Schwingung um die Erde befinden oder direkt auf der Erde inkarniert sind.

So wird die Kraft nun durch ihre magnetische Wirkung für alle spürbar werden, die sich in den grobstofflichen Körpern dieser Erde befinden, weil sie sich bewusst dem Licht angeschlossen haben.

Der Magnetismus des Parsifal-Strahles wirkt wie eine unwiderstehliche Anziehungskraft, die den Geist auf seinem Weg nicht mehr innehalten und zögern lässt, denn es ist der Ruf des Herrn zur Vereinigung aller, die ihm angehören und sich ihm verpflichtet fühlen durch das Wort der Wahrheit, das er ihnen brachte.

Diejenigen, die die Gabe der Erkenntnis empfangen durften, sind nun aufgerufen, die Früchte ihrer Bemühungen zu geben.

Das Strahlen des Kreuzes auf ihren Stirnen ist das verbindende Element des Magneten, der sie zu gemeinsamer Harmonie und Eintracht mit den anderen führen soll, die ebenfalls die heilige Kraft im Siegel des Lichtes empfangen haben.

Sie sollen sich auf der geistigen Ebene zu Mitwirkenden und Trägern einer einheitlichen Linie in der Gestaltung der erhabenen Lichtkanäle machen.

Jener Lichtkanäle, in denen die Hilfe für alle Menschen, die noch das Licht des geistigen Funkens in sich tragen, an erster Stelle steht.

Dazu soll der Boden der gegenseitigen Unterstützung und Achtung geschaffen werden, der sich auch in allen Äußerlichkeiten unter den Dienern des Lichtes entfalten soll, wie es der Herr zu Recht von allen Berufenen erwartet.

Das ist die Forderung dieser ernsten Zeit, und jeder muss sich damit auseinandersetzen, um sich dort zu verändern, wo er auf die Andersartigkeit der anderen Berufenen stößt und meint, sie sollten sich mehr nach dem Bild richten, das in den Vorträgen der Gralsbotschaft gezeichnet ist.

Jeder wandelt nach seinem freien Willen und ist mit seinem Dasein dem Herrn verantwortlich.

Das ist die Wirkung des magnetischen Einflusses des Parsifal-Strahles.

Jeder muss sich in diesem Sinne auf seine Reinheit und reife geistige Würde besinnen.

Wo bisher Eifersucht, Reizbarkeit und Angriffslust herrschten, soll Frieden einkehren, vergleichbar dem Frieden in der Heimat der lichten Geister.

Für jede Situation gibt es einen Ausweg, und für den hohen Dienst gibt es immer einen Weg der schöpferischen Zusammenarbeit.

Das ist die Forderung des Herrn an alle.

Das erwähnte Zusammenwirken bedeutet nicht, dass man sich irdisch zusammenschließen und vereinigen muss, wie sich das manche oft vorstellen, sondern es geht in erster Linie um Harmonie und um das gemeinsame Schaffen reiner Kanäle in der gedanklichen Einstellung.

Hier soll Harmonie und konzentrierte Reinheit herrschen, die sich als eine nie dagewesene, wirkmächtige Lichtspitze manifestieren wird, welche die träge und starre Gedankenwelt, die diese Erde umgibt, zu durchdringen vermag.

Unter denen, die das Wort der Wahrheit angenommen haben, soll Frieden und Zusammenarbeit aufleuchten als Vorbild eines möglichen Zusammenlebens für alle anderen Menschen.

In diesem Miteinander soll vieles in Gang kommen, was schon längst hätte geschehen sollen.

Allgemeine Begeisterung und Überzeugung vom Sieg des Lichtes!

Eine solche Gesinnung soll auf Erden herrschen und unter allen Berufenen aufflammen.

Diese Begeisterung soll neu und spürbar durch die Reihen der Wissenden gehen und fließen, die die Wahrheit erkennen durften und die das Vertrauen haben sollen, dass auch die anderen, die die Wahrheit kennen, den gleichen Willen haben.

Nur im Vertrauen darauf, dass der Wille der anderen in der Treue zum Licht ebenso unbezwingbar ist wie der eigene Wille, soll derjenige, der an der Aufgabe der Wiedergeburt der menschlichen Lebensweise auf Erden mitwirken will, an die anderen Berufenen denken.

Er soll in reinen und unterstützenden Gedanken an seine Mitstreiter denken, ob sie ihm in seinem Land und Volk nahe sind oder in einem fernen Teil eines fremden Kontinents leben.

Jeder soll in der Erfüllung seines geistigen Weges äußerlich an seinem Platz bleiben, wenn er ihn als solchen erkennt, und nicht unbedingt anderer bedürfen, die ihm irdisch zur Seite stehen.

Wer die Hilfe anderer braucht, soll sie durch seine Bewegung, seine Lebendigkeit und seine Reinheit in der Begeisterung für den Dienst am Licht an sich ziehen.

In den meisten Fällen aber sollen die Diener des Herrn an verschiedenen Orten wirken, dort, wo sie leben und wo sie auf ihre Weise und mit ihrer Persönlichkeit den anderen am besten helfen können.

Auch der Sauerteig ist nicht an einem Ort konzentriert, sondern wird von der Hand des weisen Lenkers nach Bedarf verteilt.

So soll es mit allen Dienern des Herrn sein.

Neben der vom Licht geforderten Harmonie, in der sie sich gegenseitig in Gedanken stützen und helfen, sollen sich die Berufenen, jeder für sich, ganz dem widmen, was im gegenwärtigen Leben die stärkste Gabe ihres Geistes ist.

Was der eine empfangen hat, fehlt dem anderen, und nur in der Verbindung kann ein Klangkörper entstehen, gleich einem großen Orchester von Musikinstrumenten.

Es kommt nicht darauf an, wer wo steht und wie er wirkt, sondern der Herr fordert in erster Linie das Niederlegen der Schwerter, die in dummer Unreife und Naivität von vielen gegeneinander gezogen wurden, die eigentlich in Harmonie stehen sollten für den hohen Dienst des Lichtes.

Es gibt keinen Berufenen, der sich allein im Segen vor dem Herrn sonnen darf, sondern der Segen des Herrn fließt zu denen, die den reinen Willen in sich tragen, um eine große Harmonie der geistigen Unterstützung und des gemeinsamen Wirkens in der Erfüllung des Dienstes am Licht zu bilden.

Jetzt ist die Zeit der Einheit der geistigen Gesinnung gekommen, denn es hängt viel, sehr viel davon ab.

Freude soll das Innere jedes wissenden Menschen durchdringen, wenn er daran denken darf, dass seine Nächsten im Geiste, wie er selbst, ständig ihre Hand zur Hilfe ausstrecken für jeden, der gerade ihrer bedarf.

Darauf soll nun alles ausgerichtet werden, denn die Zeit der Zwietracht, der Unreife und der Zerrüttung ist vorbei.

Es ist Schluss mit unschönen Verleumdungen und Feindseligkeiten, es beginnt die Zeit des gemeinsamen Schaffens, der Unterstützung und Hilfe füreinander und gemeinsam für das Licht.

Diese Zeit beginnt mit dem nahen Zeitpunkt, der am 6. Dezember 2020 kommt.

Dieser Tag soll ein Anfang sein, der auf gegenseitigem Respekt und Würde im Umgang miteinander beruht.

Wer sich weiterhin gegen seine Mitmenschen stellt, die sich um ein Leben im Licht bemühen, stellt sich gegen das Prinzip der Zusammenarbeit, das der Herr jetzt für das Neue fordert, das als Vorstufe zur Auferstehung eines erneuerten Lebens auf Erden für die ganze Menschheit entstehen soll.

Niemand hat in dieser Hinsicht über andere zu urteilen, sondern jeder urteilt über sich selbst, indem er entscheidet, ob er sich um Harmonie und Unterstützung der anderen bemühen will oder nicht.

Es hängt von jedem selbst ab, ob in seinen Gedanken das Streben nach Harmonie lebendig wird oder ob er sich von der Bosheit beherrschen lässt, die das Licht nicht auf seine Wege lässt.

Die Kraft des Lichtes wird all denen vermehrt zuteil, die sich um ein respektvolles Miteinander bemühen.

Genau dies lehrte auch Jesus, als er seinen Jüngern verkündete, dass man sie an ihrer gegenseitigen Achtung und ehrfurchtsvollen Liebe erkennen werde.

Genau das ist die Forderung an die Berufenen von heute, die die gleiche große Aufgabe vor sich haben.

Ihr Wirken wird dereinst Zeugnis ablegen von ihrer geistigen Weisheit und Größe, die alle menschliche Schwäche und den Hochmut des Verstandes überwunden hat, um sich in demütiger Anerkennung des göttlichen Gebotes dem Nächsten zuzuneigen und ihm die helfende Hand zu reichen.

Es sei daran erinnert, dass dies nicht bedeutet, dass alle an einem Ort versammelt sein müssen, vielmehr soll jeder, im Bewusstsein der treuen Arbeit der anderen Berufenen, seine Kräfte und Fähigkeiten dort in den Dienst des Lichtes stellen, wo seine Aufgabe am meisten gebraucht wird und aus der Sicht des göttlichen Willens am nützlichsten ist.

Es gibt viele solcher Orte in der ganzen Welt, und es werden immer mehr, und jeder, der sich ganz in seine neue Aufgabe einbringt, soll von den anderen mit feierlicher Achtung aufgenommen werden.

Ebenso soll jeder Neuankömmling in sich den Respekt vor denen tragen, die ihm in etwas voraus sind.

Es ist eine Freude zu sehen, wie auch dies sich allmählich erfüllt, wie diese Stätten des Lebens und Wirkens derer, die sich schon ganz der geistigen Arbeit für das Licht hingegeben haben, erstarken und wachsen.

Der Magnetismus des sich verstärkenden Parsifal-Strahls wirkt an diesen Orten als unsichtbare Stütze für alle, die sich mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten bereits ganz in das umfassende Wirken für das Licht hineingegeben haben.

Das Kleinste, scheinbar Unsichtbare, das entsteht, hat den gleichen Wert wie das Größte und Sichtbarste, denn für den Segen des Lichtes sind immer zuerst Treue, Reinheit und Hingabe an die Sache entscheidend.

Es liegt viel Neues in dieser Forderung des Herrn für die Gestaltung des menschlichen Daseins auf Erden, wenn die Annahme des Guten gegenüber allen, die für das Licht arbeiten, zuerst im Herzen des Menschen aufflammen soll und wenn eine solche Annahme des Guten immer von selbst die Gedanken der Hilfsbereitschaft und Unterstützung dieser anderen Menschen, die dem Licht dienen, belebt.

Wo Niedertracht und Eigennutz alles Gute verdrängen, wo Gedanken an Frömmelei und Sektierertum aufkommen, da fließt die segensreiche Kraft des Herrn ab, und zurück bleibt der einsame Menschengeist, der schutzlos den Klauen der Finsternis ausgeliefert ist.

Er selbst bestimmt über sein künftiges Geschick.

Der Druck des Lichtes wird plötzlich das unheilvolle Wirken beiseite drängen, und ein solcher Mensch wird sich schließlich in den Schicksalsfäden verlieren, wie ein Stein, der am Ufer von der Brandung des Meeres verschlungen wird.

Auch die Finsternis wird sich auf ihn stürzen, um ihn in ihrer vielfachen Übermacht im letzten Augenblick in ihre Klauen zu ziehen und zu zerreißen.

Dies ist aber kein Bild, das anklagt und Druck ausüben soll, sondern es zeigt, dass nun alles ganz dem freien Willen des Menschengeistes überlassen ist, der sich selbst entscheidet.

Diejenigen aber, die die Sehnsucht nach dem Licht ganz und gar in sich tragen, sollen sich jetzt in geistiger Eintracht zur gegenseitigen Unterstützung mit anderen Berufenen zusammenschließen.

In der Verbindung der Suchenden verstärkt sich die Kraft des Parsifal-Strahls, der zu begeistertem Dienst anregt und die Inspiration gibt, die Güte des Herzens in Gedanken an andere zu tragen.

Diese hochherzigen, edlen Gedanken schließen sich nach und nach zusammen, und dann kann aus der Höhe neuer göttlicher Segen für das große Werk des Geistes auf Erden herabströmen.

Wo die unerschütterliche Überzeugung von dem unabänderlichen Sieg des Lichtes auf Erden unter den Menschen lebt, strömen Kräfte, die lebendige Wege in der Gedankenwelt bahnen, durch die neue und immer neue Menschen sich retten können im Vertrauen auf das Licht und seine schützende Hilfe.

Dieses unerschütterliche Vertrauen in den Sieg des Lichtes darf aber nicht auf dem Prinzip des Angriffs gegen den Nächsten beruhen, es birgt vielmehr in sich nur die helfende Kraft, die im gesamten Schöpfungswerk vorherrscht und daher auch um ein Vielfaches stärker ist als die scheinbar aggressive Kraft, die nur auf den ersten Blick den Eindruck größerer Wirksamkeit erweckt.

Im Wirkungsbereich des menschlichen Geistes liegt aber in einer helfenden und geduldigen Haltung immer mehr Kraft als in der Aggressivität.

Deshalb sollte diese helfende Haltung jetzt im Vordergrund stehen, denn zusammen mit Reinheit und Harmonie beinhaltet sie automatisch das richtige Maß an Standhaftigkeit, die dem Schutz der Harmonie und nicht dem Kampf selbst dient.

Derart sind auch die Waffen der höchsten Wächter in der Gralsburg, die den heiligen Ort in der höchsten Gralshalle bewachen.

Auch dort ist die herrschende Kraft nur die schützende Ausstrahlung, die zugleich Wege nach unten bahnt, um helfende Ströme für das übrige Leben in der Schöpfung zu bilden.

Nur eine kleine Minderheit stellt selbständig den rein kämpferischen Teil dar, der das System der schützenden und helfenden Ströme ausgleicht und ergänzt.

So sollen auch alle Berufenen schützende Gedanken der Wahrheit und des Lichtes in sich tragen, gleichzeitig aber auch eine helfende Einstellung, um den größtmöglichen Teil der Menschheit in seiner Annäherung an die Wahrheit zu unterstützen.

Aus Unverständnis und Unausgewogenheit zwischen dem Bestreben, den erkannten Schatz der Wahrheit durch Bewahrung seiner dem rechten Glauben entsprechenden Reinheit und Unverletzlichkeit zu schützen, und der helfenden, wohlwollenden Haltung derer, die die Wahrheit erkennen durften, sind bisher viele unharmonische Gegensätze zwischen den Berufenen entstanden.

Jede Seite berief sich auf ihre Pflicht, die Wahrheit zu verteidigen, aber zugleich drängte diese Pflicht die Güte und das Streben nach helfender Harmonie in den Hintergrund.

Nur im Streben nach dieser Harmonie liegen aber die Wege verborgen, die in die Zukunft führen.

Vieles liegt noch vor der Menschheit, um verstanden und in Leben umgesetzt zu werden.

Möge Friede unter den Berufenen herrschen, und möge in ihnen, indem sie die Anziehungskraft des Parsifal-Strahls spüren, der Wille zur schöpferischen Zusammenarbeit auf der Ebene des geistigen Wirkens geweckt werden.

Bald ist der 6. 12. 2020.

Am 6. Dezember 2020 wird eine besondere, bisher unerkannte Kraft in die Seelen all jener eindringen, die sich zum Volk des Herrn zählen dürfen.

Diese Kraft bringt den Mut zur Veränderung, der von den Berufenen des Lichts voll und ganz für ihr neues Wirken genutzt werden soll.



Übersetzung aus dem Tschechischen

6.12. – V Účinku Síly Parsifalova Paprsku

https://www.cesta-gralu.cz/6-12-v-ucinku-sily-parsifalova-paprsku/

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