
Das Licht des Strahlenden Sterns als Grundlage der neuen Erde

DER WEG DES GRALS – ZUSÄTZLICHE TEXTE – 28. Dezember 2024
Ein Strahl der göttlichen Liebe neigt sich gnädig der unruhigen Erde entgegen
In Seiner Ausstrahlung befindet sich die machtvolle Stärkung, alles zu beleben, was noch den Mut in sich trägt, rein zu leben
Diese Belebung ruft in jedem einzelnen Menschen genau das hervor, was in ihm verborgen ist
Bei dem einen ist es Unruhe und Zorn, bei dem anderen bringt dieselbe Ausstrahlung des Strahls der göttlichen Liebe Frieden und Heilung
Die Wirkung des Friedens und der Heilung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Fähigkeit des Einzelnen, Barmherzigkeit zu üben
So viel Barmherzigkeit, wie der Mensch anderen Geschöpfen zu geben vermag, empfängt er zurück, tausendfach vermehrt durch die Liebe Gottes
Kein Mensch vermag sich auch nur annähernd vorzustellen, was es bedeutet, wenn von der göttlichen Liebe die Rede ist
Die Lebendigkeit, die darin schwingt, steht hoch über allen bisherigen Bildern, um die sich seit Jahrtausenden Meister aller Künste bemühten, wenn in ihrem Inneren die Sehnsucht aufstieg, mit Feder, Pinsel, Musik oder anderer menschlicher Kunstfertigkeit etwas auszudrücken, das die Größe erahnen lassen sollte, welche in Gottes Güte zu finden ist
Einen Teil dieser liebenden Güte des heiligen Gottesvaters offenbarte Gottes Sohn, Jesus, während Seines irdischen Wirkens
Die allumfassende Ausstrahlung Jesu, die in jedem offenen menschlichen Geist einen Ankerpunkt und Hoffnungsschimmer fand, ermöglichte während Seiner Zeit auf Erden wundersame Ereignisse
Auch heute noch vermag die Nähe dieses göttlichen Liebesstrahls Wunder zu bewirken, wo immer der menschliche Geist dafür empfänglich ist
Jeder Mensch, der bereit ist, die Strahlung der göttlichen Liebe in sich aufzunehmen, kann selbst zu einem Mittler dieser besonderen Schwingung für andere werden
Sie kann von einem zum anderen übergehen
Die lebendige Kraft kann gemäß der Ähnlichkeit nach dem Gesetz der Gleichart weitergegeben werden
Durch die Weiterabe wird die allgemeine Schwingung verstärkt und diese kann sich dann auf immer weiter entfernte fremde Scharen von Menschen ausbreiten
Noch heute ist die Menschheit dem Wunder der Verbindung mit dem Geist Christi dauerhaft nahe, welcher die geformte göttliche Liebe für dieses Schöpfungswerk ist
Maria – die Rose in der Gralsburg – ist mit der Strahlung des Christusgeistes verbunden, und durch sie strömt fortwährend das Licht, das wunderbar als Befreiung und Rettung auf alle Geistfunken in der Schöpfung wirkt
Durch diese von der göttlichen Allweisheit geschaffenen Wege fließt in der Zeit der Feier des Strahlenden Sterns eine Quelle der Kraft der Erleuchtung, der Zuversicht und des Vertrauens, die, wenn sie voll ausgeschöpft würde, den Menschen auf Erden sofort wunderbare Veränderungen zum Besseren bringen könnte
Alle Lichtwesen stehen bereit, dieses Wunder zu ermöglichen, wenn die Menschen nur mit lauterem Herzen danach streben
Stets kann der Mensch Barmherzigkeit gegenüber seinen Nächsten üben
Es können immer Wege gefunden werden, die sich aus dem glühenden Willen des Menschen, geleitet von der Allweisheit Gottes, entwickeln, um möglichst vielen Menschen umfassende und gerechte Hilfe zukommen zu lassen
Die Hilfe, die vom Geist Christi geleitet wird, schenkt jedem immer ein kleines Stück Erquickung und Stärkung
Jedes Wesen, selbst das kleinste Geschöpf, darf durch die aus göttlicher Liebe kommende Hilfe etwas von ihrer Vollkommenheit empfangen, die an jeden einzelnen denkt
Wer ein reiner und guter Bewohner des Schöpfungswerkes wird, dem schenkt der Christusgeist heilende Ausstrahlung in seinen Schmerzen und Leiden
Hilfe und Ausweg werden ihm auf sanften Wegen bereitet, sobald er sich dem Guten zuwendet
Vom ersten Augenblick an kann sich durch die Wirkung des Lichts ein Weg für ihn formen, der ihn aus allen Schwierigkeiten herausführt
In Wirklichkeit ist alles so einfach und klar, dass es für alle, die aus den Ebenen des Lichts in die Tiefen der Materie hinabsteigen, unbegreiflich ist, warum die Menschen sich nicht mit ganzer Kraft ihres geistigen Wesens an diesen Rettungsanker klammern
Jedes Aufleuchten des Guten im Menschen sendet sogleich eine Ausstrahlung aus, die von den Webern der Schicksalsfäden erfasst wird und die durch ihre Art eine neue Kraft in den Gesamtteppich der bestehenden Fäden einbringt
Diese Kraft beeinflusst die anderen Fäden, die sich ihr fügen müssen, denn überall in der Schöpfung, wo etwas Gutes und Lichtvolles ist, ordnet sich alles andere diesem Lichtvolleren unter, weil es dadurch klarer wird und sein Wesen eine Wandlung erfährt
Dies führt dazu, dass sich schließlich auch alle ursprünglichen Wege, die für die Entwicklung des menschlichen Geistes vorgesehen sind, in ihrer Richtung und Reihenfolge verändern und so wird ihm alles in einer Weise dargeboten, dass er schneller und leichter dem Lichte entgegeneilen kann
Was für den Einzelnen gilt, gilt in gewissem Maße auch für die gesamte Menschheit, die infolgedessen in ihrer Entwicklung stets so voranschreitet, wie es ihrem überwiegenden Teil entspricht
Wenn also in der freiwilligen Vereinigung Mehrerer mit dem Guten in den Fäden der Menschheit ein hellerer Schein erstrahlt, vermag sich die weitere Entwicklung aus den Händen der Alfare sogleich danach zu richten, und es eröffnen sich dadurch gänzlich andere Lebensbedingungen
Dieses Bild gewährt Antwort auf die Frage, welche Mitverantwortung in den Händen eines jeden Menschen ruht
Wer auch nur ein wenig innerlich offen und bereit ist, sich lebendig mit den Zusammenhängen zu befassen, der wird letztlich immer notwendigerweise zu dieser Erkenntnis gelangen
Die Kraft zur Veränderung liegt im Inneren des Menschen, so wie gerade aus der Einstellung eines solchen inneren Wollens die Mitwirkung an der Gesamtentwicklung des Lebens auf Erden hervorgeht
Der grundlegende Einfluss liegt in der inneren Einstellung zum Guten und zum Lichte
Die Ausstrahlung, die aus der Lebendigkeit des Geistfunkens beständig hervorströmt, ist die Grundlage für das Weben der Fäden von Vaenen und Alphar, aus welchen sich der persönliche Pfad des Menschen formt, jedoch trägt auch die Art der Ausstrahlung, die aus der Einstellung des Menschen hervorgeht, in nicht geringem Maße zur Gesamteinstellung des Lebens auf Erden bei
In dieser besonderen Zeit senkt sich die göttliche Liebe zur Erde herab, und in ihrem allumfassenden Wesen verleiht sie tausendfache Kraft und Belebung allem, was im Menschen aus der Schwingung wahrer, gütig wollender Barmherzigkeit zu reifen beginnt
Das Fest des strahlenden Sternes, an welchem der Christusgeist sich den Menschen naht, bringt alles Erforderliche, auf dass die Erde sich erneuere
Die Ausstrahlung, die von diesem Feste ausgeht, benötigt im Menschen ein Stück der gleichen Gesinnung reiner Barmherzigkeit
Es handelt sich demnach nicht nur um Augenblicke gemeinsamer Einstimmung jener Menschen, die sich in dieser Zeit zum Erleben des Festes in einem Augenblicke an einem Orte versammeln
Diese Strahlung benötigt den rechten Boden im Inneren der Menschen, um die Verbindung in der Gleichart reinen geistigen Ursprungs langfristig und dauerhaft zu festigen
Die vergängliche Schwingung einer festlichen Harmonie, die die Menschen im gemeinsamen Einklang verbindet und in ihrer Güte stets ein Segen ist, bleibt unzureichend, um jene reinen und kraftvollen Fäden zu weben, die notwendig wären, damit ihre Wirkungen spürbar und sichtbar in das grobstoffliche Leben auf Erden einströmen können
Ebenso verhält es sich mit allen gut gemeinten Gebeten, die in gemeinschaftlicher Andacht dargebracht werden, wenn Menschen sich in ihrer Sehnsucht nach Frieden, innerer Ruhe und dem Wohlergehen der Menschheit Gott nähern wollen
Doch weder guter Wille noch das hohe Ziel allein können Frucht tragen, wenn nicht zugleich ein wahrhaft tief empfundenes geistiges Erleben das Gebet durchdringt und beseelt
Es bleibt in der Regel nur etwas Halbes, wenn nicht das warme Empfinden geistiger Art voll daran beteiligt ist
Entsprechend ist dann auch das Ergebnis, welches selten eine wirkliche Veränderung bewirkt
Bei allem guten Willen der Menschen, die an solchen Zusammenkünften teilnehmen, kann dies doch nicht jene wahre Barmherzigkeit ersetzen, die allein in der lebendigen Innigkeit des Menschen liegt und die auch sofort bereit ist, zu helfen, ohne dass ihr eine lange gedankliche Vorbereitung vorausgehen muss, was gerade bei allen gemeinsamen Zusammenkünften der heutigen Menschen zu befürchten ist, auch wenn sie sich zu edlen Zwecken zusammenfinden
Bei der heutigen Einstellung der Menschen wird die Vorbereitung auf das Gebet und das Erleben der Höhepunkte der Andachten und Feste allzu oft durchdrungen von Gedanken an alle äußeren Vorkehrungen, damit sie fehlerlos seien und möglichst von Anfang bis Ende als vollkommen angesehen werden können, damit sich alles irdisch schön und harmonisch entfaltet
Gegen ein solches Bestreben, wenn es rein und harmonisch bleibt, ist natürlich nichts einzuwenden, es kann nicht als falsch bezeichnet werden, denn auch darin reift und erstarkt der menschliche Geist
Aber die Konzentration auf diese Vorbereitungen verzehrt leider oft die ganze Gemütsstimmung des Menschen völlig, so dass wieder nur der intellektuelle Teil des Gehirns tätig wird, und dadurch wird in gewisser Weise der wichtigste Teil der geistigen Glut zurückgedrängt, der doch allein die Fähigkeit besitzt, sich ganz mit der Ausstrahlung der göttlichen Liebe zu verbinden
Nur wenigen Menschen gelingt es heute, alles in sich im Gleichgewicht zu halten, so dass das Geistige nicht durch rein irdisches Denken, auch wenn es auf edle Dinge ausgerichtet ist, beiseite gedrängt wird
So kann man sagen, dass heute oft nur erreicht wird, dass äußerlich irdisch für die Festzeit alles perfekt, oft bis zur Pracht hergerichtet wird, aber das geistige Innere in Armut beiseite bleibt
Zum wahren Erleben der Verbindung mit der göttlichen Liebe erhält der Geist dann im Erleben der irdischen Gegenwart nicht die notwendige innere Zeit und Kraft
Es ist dringend notwendig, dies nun zu ändern, hin zu einem mehr vom Geiste durchdrungenen Erleben
Darin müssen alle, die im Dienste des Lichtes stehen, einen Schritt weiter gehen
So lasst uns in uns das Bild aufsteigen, wie der Geist, frei von aller gedanklichen Last, ungehindert und freudig dem großen Fest entgegeneilt, das hoch in den Höhen des Lichtes liegt
Er darf sich aufschwingen zu den seligen Stätten der Schöpfung
Unzählige Scharen seliger, hell strahlender Geister begrüßen ihn in ihrer Mitte als den, dem es vergönnt ist, dies alles mit ihnen zu erleben in einer Weise, die hier auf Erden nie erreichbar sein wird
Das geistige Erleben des Gralsfestes
Das göttliche Licht ist in diesem Augenblick so nahe, es durchstrahlt und erfüllt alles mit unaussprechlicher Herrlichkeit
Im Innern des Anwesenden tritt ein Zustand jubelnder Dankbarkeit ein, für den sich kaum Worte finden lassen
Alles geschieht nur in den reinsten Schwingungen der Heiligkeit, die das Innere des Menschen und alles um ihn herum erfüllen
Erhabene Seligkeit des Geistes
Dieses Erleben ist ganz unabhängig von den irdischen Verhältnissen, in denen die irdische Hülle verbleibt
Ein solches Erleben muss vom Menschen inbrünstig gesucht und gefunden werden, selbst wenn es anfangs vielleicht nur kurze, erquickende Augenblicke währt
Der Weg zur Verbindung mit der einströmenden Strahlung der göttlichen Liebe, wie auch mit der göttlichen Gerechtigkeit und Reinheit, liegt allein in der innigen Öffnung des geistigen Inneren für das Gute und das Licht
Wahre Offenheit bedeutet, alles in seiner Ganzheit wahrzunehmen und einzubeziehen und nicht nur das, was der Mensch in diesem Augenblick für sich als wichtig erachtet
Wir können daher von einem hohen Grad geistiger Wahrnehmungsfähigkeit und Wachheit sprechen, der den Weg zur Verbindung mit dem Licht öffnet
Man könnte es auch als eine lebendige Empfindungsfähigkeit bezeichnen, die das Innere des Menschen zum Schwingen bringt
Wenn also jemand zu diesen Festtagen die Verbindung mit dem Christusgeiste sucht, so möge er alles so einrichten, dass zuerst in ihm das allumfassende Wollen zum Guten und zum Lichte brennt, und erst danach die äußeren Bedingungen der Wege, die zur grobstofflichen Verwirklichung führen
Nur so wird es möglich sein, genügend helfende Fäden für den eigenen Weg und für das gesamte Geschehen in der irdischen Welt zu spinnen
Das Licht des Strahlenden Sternes enthält in sich alles, was zur Bildung der neuen Erde notwendig ist
Daher ist es so wichtig, dass dieses Licht im Menschen richtig erfasst und aufgenommen wird
Wenn dies möglichst vielen Menschen gelingt, kann aus ihrer Einstellung heraus viel Hilfe für sie selbst und für alle anderen Menschen gewoben werden
Mögen daher die geistigen Menschen die besten Bedingungen suchen, damit sich in ihnen der Geist ganz von der Last vieler Gedanken befreien und sich ganz zum Licht erheben kann in inbrünstigem Lobpreis Gottes
Dadurch wird das geistige Innere belebt und gestärkt, damit der Mensch fähig wird, Träger geistiger Erleuchtung zu sein, was sich gerade auf den Wegen der Barmherzigkeit am leichtesten vollzieht
Die bevorstehende Zeit neuer Ereignisse auf der Erde erfordert, dass die geistig regsamen Menschen für andere sichtbar werden
Darin liegt jene siegreiche Feier Gottes in den Himmeln, die für die Stofflichkeit der hiesigen Erdenwelt vermittelt wird
Möge nun die Fähigkeit zu geistiger Erleuchtung durch Erbarmen zum Eigentum einer möglichst großen Anzahl innerlich offener Menschen werden
Gerade für sie hält das erhabene Gralsfest, das sich im Himmel offenbart, die Gabe großen Segens bereit
Übersetzung aus dem Tschechischen
SVĚTLO ZÁŘÍCÍ HVĚZDY PŘICHÁZEJÍCÍ PRO NOVOU ZEMI
https://www.cesta-gralu.cz/svetlo-zarici-hvezdy-prichazejici-pro-novou-zemi/
